Tipps

Wir lieben ihn den Rhabarber. Er bringt den Frühling auf den Tisch und schmeckt herrlich frisch und saftig in der Wähe oder dem Kuchen. Die Rhabarberwähe ist im Frühling unsere absolute Lieblingswähe und auch bei meiner Süssen sogar der Kuchen für ihre Geburtstagsfeier.

Was auch wunderbar fruchtig schmeckt, wie die Rharbarberwähe, aber noch etwas festlicher wirkt, ist der Rhabarberkuchen. Er besteht aus einem feinen luftigen Biscuit-Rührteig und ganz viel Rhabarber. Dadurch wird er sehr saftig und schmeckt wunderbar.

350gr Rhabarber

150g weiche Butter

200g Zucker

1 TL Vanillepaste

3 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

Puderzucker, zum Bestäuben

Springform (ca. 24cm Durchmesser)

Backpapier, Butter

So wird’s gemacht

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und Rand gut einbuttern. Ofen auf 180° vorheizen. Rhabarber waschen und in Würfel schneiden.

Butter, Zucker und Vanillepaste gut verrühren und nacheinander die Eier dazu geben. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Masse geben.

Den Teig in die Springform füllen, Rhabarber darüber verteilen. Dann auf der untersten Rille rund ca. 50 Minuten backen.

Den Kuchen herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Dieses Jahr stand Ostern ganz im Zeichen der Erholung und des feinen Essens. Die Kalorien wurden mit ein paar Jogging-Einheiten wettgemacht. Ostern waren sehr ruhig. Die üblichen österlichen Rituale wie die Versammlung vor dem grossen Osterfeuer am Ostersamstagabend. Das Beisammensein mit Freunden und Familie. Die Kirchenglocken, die eben nicht läuten und erst nach der Osternacht, wenn die Osterkerze und das Weihwasser geweiht sind, wieder zu läuten beginnen. Solche kleinen feinen Zeichen der Verbundenheit haben mir dieses Jahr besonders gefehlt. Und natürlich auch, dass wir nicht in die Frühlingsferien reisen konnten.

Wir haben es uns daher zu Hause erst recht gemütlich gemacht. Das Wetter lud zum Verweilen im Freien ein. Wir sind joggen gegangen, Rad fahren, haben im Garten gelesen, gefaulenzt und Spiele gespielt. Dann habe ich fein gekocht und mich an neuen Rezepten probiert. Es war ganz toll. Es hat der Seele und dem Bauch sehr gut getan und letztlich wars dann gar nicht mehr so schlimm, dass all die österlichen Rituale aufs nächste Jahr verschoben werden mussten.

Die kulinarischen Highlights stelle ich euch hier vor:

Mediterraner Lammbraten mit Kolrabi und Cherry-Tomaten

1 kg Lammschulterbraten ohne Knochen

2 Zweiglein Tymian

2 Zweiglein Rosmarin

Küchenschnur

1 TL Olivenöl

Salz & Pfeffer

3 Kolrabi

6 Bundzwiebeln

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

250 gr. Cherrytomaten

4 Zweiglein Thymian

2 Zwiebeln

1 EL Butter

4 Zweiglein Thymian

4 Zweiglein Rosamarin

2 dl Portwein

4 dl Fleischbouillon

1 EL Butter

1 EL Mehl

Salz & Pfeffer

So wirds gemacht:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Fleisch mit Thymian und Rosmarin mit der Küchenschnur zusammenbinden. Fleisch mit Öl bestreichen, würzen mit Salz und Pfeffer. Fleisch auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Fleischthermometer an der dicksten Stelle einstecken.

Kolrabi schälen, in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln längs halbieren, neben dem Fleisch verteilen mit Olivenöl betreufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten und Thymian drauf verteilen.

Braten im Ofen ca. 40 Minuten in der Mitte des Ofens. Kerntemperatur ca. 60° C.

Zwiebeln schälen, in Stücke schneiden. Butter in der Pfanne warm werden lassen. Zwiebeln, Thymian und Rosmarin andämpfen. Portwein dazugiessen, aufkochen und bis auf die Hälfte einkochen. Fleischbouillon dazugiessen, aufkochen und auf die Hälfte einkochen. Absieben in eine kleine Pfanne, Butter und Mehl unter Rühren dazugeben, bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln.

Das Fleisch herausnehmen und zugedeckt 10 Minuten stehen lassen. Fleisch tranchieren und mit dem Gemüse und der Sauce anrichten.

Osterfladen mit Himbeeren

1 runder Mürbeteig

4 dl Milch

1 dl Wasser

2 Prisen Salz

125 g Rundkornreis (Milchreis)

150 gr Himbeeren

3 Eier

1 dl Rahm

120 g Zucker

½ Zitronen

0.5 TL Vanillepaste

Puderzucker zum Bestäuben

So wird’s gemacht:

Für den Belag in einer Pfanne die Milch mit dem Wasser und dem Salz aufkochen. Den Reis hineingeben und unter gelegentlichem Umrühren bei kleiner Hitze zugedeckt 20–25 Minuten garen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Den Milchreis abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig in einem Blech ausrollen und mehrmals einstechen.

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Rahm und dem Zucker hellschaumig schlagen. Die gelbe Schale der Zitronenhälfte fein dazureiben. Dann die Vanillepaste und den Milchreis unterrühren. Die Eiweisse zu steifem Schnee schlagen. Den Eischnee sorgfältig unter die Reismasse heben. Die Mischung auf dem Teigboden verteilen. Die Himbeeren darüber verteilen.

Den Osterfladen im 200 Grad heissen Backofen auf der zweituntersten Rille 35−40 Minuten backen, bis er schön gebräunt ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Lustige Zopfhasen

500 gr Zopfmehl

2 TL Zucker

1.5 TL Salz

75 gr Butter

21 gr Hefe

3 dl Milch lauwarm

1 Ei

Mandeln, Rosinen und Hagelzucker als Deko.

So wird’s gemacht:

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden. Salz auf den Rand der Mulde streuen. Zucker darüber streuen. Butter in Flocken auf den Mehlrand legen. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. In die Mulde geben. Alles zusammenmischen und so lange kneten, bis es ein glatter Teig gibt. Diesen 1 Stunde aufgehen lassen. Dann 150 gr Teig separieren für die Arme. Aus dem Rest 5 gleiche Stücke formen. Diese in ca. 25 cm lange Stücke formen. 10 oben einschneiden und miteinander verdrehen als Ohren. Unten 5 cm einschneiden als Füsse. Nach den Ohren einen Kopf herausbilden. Aus dem 150 gr Teig 5 10 cm Stücke rollen. Eines unterhalb des Kopfs auf der Hinterseite als Arme drunterlegen. Dann nochmals aufgehen lassen. Dekorieren. Mit Ei bestreichen, evtl. Hagelzucker drauf streuen, bei 180 Grad, 20 Minuten backen.

In den letzten 3 Monaten wurde mir bewusst, was mir bei einer Arbeitsstelle und in der Zusammenarbeit mit Arbeitskollegen besonders wichtig ist. Zum ersten Mal seit Jahren bin ich einfach zufrieden im Job. Ich fühle mich angenommen, angekommen. Ich bin rundum motiviert und glücklich.

Es sind drei ganz einfache Punkte:

  • Wertschätzung und kollegiales Arbeitsumfeld

In meinem neuen Job, den ich nun seit 3 Monaten habe, ist es mir besonders aufgefallen. Meine Arbeitskollegen, mein Vorgesetzter, die Geschäftsleitung alle haben mich wohlwollend, interessiert und offen aufgenommen. Meine Meinung und meine Erfahrung zählen hier. Ich darf und muss mich einsetzen – strategisch, operativ. Ich kann mich überall einbringen, meine Ideen und Vorstellen. Ich werde angehört, unterstützt, ernst genommen. Ich fühle mich daher unglaublich wohl hier. Ich bin nach 3 Monaten schon voll integriert. Habe viele Projekte und bin schon ein integrierter Teil der Stiftung.

Die Einarbeitung verlief unangestrengt, ruhig und ohne grosses Programm. Die Arbeitskollegen sind alle interessiert und offen. Wenn ich eine Frage habe, irgendetwas nicht weiss oder Hilfe brauche, werde ich unterstützt. Meine neuen Arbeitskollegen sind da und helfen mir unkompliziert. Ich werde nicht als Konkurrenz gesehen und niemand hat das Gefühl, dass ich den Job eines anderen streitig machen könnte.

Es macht enorm viel Spass so zu arbeiten. Und es ist sehr motivierend.

  • Spannende Projekte und Sprung ins kalte Wasser

Kaum angekommen, bin ich bereits mit verschiedenen strategischen Projekten betraut und habe die Leitung von Teilprojekten übernommen. Es sind strategische Projekte. Und ich darf zusammen mit tollen Arbeitsgruppen die Vision weiterentwickeln, das Intranet aufbauen, die Kommunikation vorantreiben. Ich habe schon lange nicht mehr so arbeiten dürfen. Auch hier, meine Erfahrung und Meinung wird grundsätzlich nicht in Frage gestellt. Die Vorgehensweise oder Herangehensweise wird unterstützt und ich habe das Vertrauen der Geschäftsleitung die strategischen Projekte umzusetzen. Ich bin ausserdem nicht allein. Zum ersten Mal seit Jahren hab ich endlich wieder Projektverantwortung und werde entsprechend ernst genommen. Zu Beginn wars ein Sprung ins kalte Wasser, der sich nun als absolut bereichernd und motivierend herausstellt.

  • Entwicklungsmöglichkeiten on- und off-the-Job

Es heisst immer, Entwicklungsmöglichkeiten im Job sind enorm wichtig. Ich habe leider noch nie einen Arbeitgeber gehabt, der mich on oder off the Job fördern wollte, oder nur bedingt. Sobald ich Interesse zeigte oder mehr wollte, wurde ich zurückgepfiffen oder es hat dann für mich nicht gegolten. Hier habe ich nach nicht mal 3 Monaten die Zusage für eine Weiterbildung im Führungs- und Management-Bereich. Motivation pur! Oder? Weiter werde ich hier gefordert und gefördert. Es macht enorm Spass, dass ich sowohl strategisch als auch operativ mitarbeiten und mitdenken darf.

Zickenkrieg, Gärtchendenken und Missgunst waren noch nie mein Ding. Führungsschwäche und ein schwaches Management sind ebenfalls Gründe weshalb die Mitarbeiter unzufrieden sind. Ich habe in den vergangenen Jahren – es waren mehrere und auch mehrere Arbeitsstellen festgestellt, dass es allzuoft an der massiven Führungsschwäche liegt, die Missgunst, Gärtchendenken und Zickenkrieg begünstigen und letztlich Grund sind für Burn-out und psychische Probleme. Und heute bin ich mehr als zufrieden und dankbar für die Chance, die ich in diesem Job nun erhalten habe. Es wurde Zeit und jetzt ist es gut. Ich schaue nicht zurück, denn ich gehe nur vorwärts.

Zuhause bleiben. Das hat der Bundesrat verordnet. Nur noch falls nötig nach draussen gehen. Es ist doch eine einfache Ansage. Oder? Parties sind abgesagt, Restaurants, Läden und Freizeitangebote zu. Es gibt dafür ja offensichtlich Gründe. Und doch, irgendwie scheinen es viele nicht zu begreifen. Jetzt versammelt man sich auf Spielplätzen, am See und an Feuerstellen – in Horden! Wartet ab. Die Ausgangssperre ist nur eine Frage der Zeit und dann bestraft ihr auch die, die sich jetzt an die Regeln halten. Egoismus ist jetzt fehl am Platz.

Ich bin oft zu Hause, nicht erst seit der Bundesrat uns aufruft zu Hause zu bleiben und mehr oder weniger alle Freizeitmöglichkeiten beschränkt oder unterbunden hat. Und ja, Ich bin sehr gern unterwegs, ich reise auch sehr gerne, aber gerade so schön finde ich es zu Hause zu sein. Bei mir muss nicht immer etwas laufen und wir haben bewusst nicht immer Programm. Einfach mal sein und nichts tun. Einfach mal zu Hause wuseln, lesen, auf dem Sofa sitzen, Tee trinken, kochen, backen, den Sitzplatz geniessen. Das schöne Zuhause geniessen. Auch das kann ich. Ich habe die Vorzüge von Zuhause sein – auch mit Freunden und Familie – schon lange erkannt und ich verpasse nichts da draussen und jetzt erst recht nicht. Nur das begreifen das nicht alle.

Ich kann mir vorstellen, dass dies nicht jedem gleich leichtfällt und einem durch diese drastische Anordnung des Bundesrats plötzlich die Decke auf den Kopf fällt. Wenn man sich nicht mit sich selbst beschäftigen kann, ständig unterwegs ist und immer Programm hat, kann dies Anordnung doch sehr einschneidend sein. Man weiss plötzlich nicht mehr, was mit sich und der Zeit anfangen. Man fühlt sich schlecht, weil man sich plötzlich mit dem eigenen Dasein, dem Partner und der Beziehung auseinandersetzen muss, da ausweichen, davonlaufen und wegschauen nicht mehr möglich ist. Aber jetzt ist echt nicht die Zeit, um Parties zu feiern und sich in Menschenhorden in der Öffentlichkeit rumzutreiben. Jetzt ist die Zeit zu Hause zu bleiben. Sich zurückzuziehen und auszuhalten.

Es ist die Zeit des Innehaltens. Was kann uns jetzt besseres passieren?

Es ist die Zeit des Innehaltens. Was kann uns Besseres passieren. Wir kriegen Zeit mal nichts zu müssen und doch die Freiheit innerhalb der eigenen vier Wände alles zu dürfen. Ich versteh nicht, wie die Leute das nicht begreifen. Und wenn uns die Ausgangssperre auferlegt wird, weil es immer noch Hirnlose gibt, die Parties veranstalten, dann krieg auch ich dann den Koller – weil ich doch gerne am Morgen in Ruhe meine Runde jogge in der Reussebene. Wohlgemerkt allein und es sind auch nicht viele Leute unterwegs morgens.

Dass mir Zuhause die Decke auf den Kopf fällt, wird schwer. Ich habe immer genug Ideen und Pläne, die nicht mir Reisen und Unterwegs sein zu tun haben. Es gibt unzählige Dinge, die mich die Zeit vergessen lassen und erst noch Freude machen.

Hier meine 10 Inspirationen

1. Gemeinsam Kochen und Backen

Ich koche und backe fürs Leben gern. Gerade jetzt, wenn wir zu dritt immer zu Hause sind, essen wir natürlich dreimal am Tag. Das gibt viel Gelegenheit um zu gemeinsam zu kochen und backen. Das ist daher eine gute Beschäftigung für alle. Ich kann meiner Süssen das Kochen beibringen und neue Rezepte ausprobieren. Hier sind schon einige Inspirationen abgelegt. Und nicht nur das Kochen und Backen macht gemeinsam mehr Freude, auch gemeinsam am Tisch sitzen und zusammen zu essen, zu reden und sich auszutauschen, ist ein wichtiger Familienbestandteil. Den wir hochhalten und sehr schätzen.

2. Basteln mit Kids

Unsere Bastelbox steht bereit. Und im Frühling gibt es unzählige Bastel-Ideen – Wie wärs mit Ostereier bemahlen oder Osternestchen basteln? Im Internet gibt es unzählige Anleitungen und Ideen zum Basteln mit Kindern.

3. Spiele spielen

Wie wärs, wieder einmal zusammen ein Uno, ein Eilemitweile oder ein anderes Gesellschaftsspiel zu spielen? Das Vertreibt die Zeit und macht gute Laune. Wir spielen regelmässig mit unserer Süssen.

4. Lesen oder einander vorlesen

Lesen ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Gerade habe ich die 6-Teilige Reihe über die 7 Schwestern von Lucinda Riley fertiggelesen. Und nun werden meine Süsse und ich gemeinsam ein Buch lesen. Sie wird in der Online-Bibliothek – die bleibt ja zugänglich ein Buch auslesen und wir werden jeden Tag darin lesen – sozusagen unser Corona-Lese-Projekt.

5. Wieder mal einen Brief schreiben

Und weil wir jetzt unsere Liebsten nicht mehr einfach so und so oft sehen können, habe ich mir überlegt, endlich mal wieder Briefe zu schreiben. Meine Süsse wird dazu Zeichnungen machen und wir werden hoffentlich viele Menschen damit überraschen können.

6. Gärtnern auf dem Balkon oder im Garten

Gärtnern und den Garten auf Vordermann bringen, ist auch eine gute Beschäftigung mit Kindern. Zwar ist es noch etwas früh für die Bepflanzung von Gemüse, aber man könnte jetzt mit der Aufzucht beginnen und die Samen ansähen. Auch eignet sich das Wetter, um den Sitzplatz und Balkon zu reinigen, die Gartenmöbel zu putzen, die Lounge herauszuholen und das 5. Zimmer zu eröffnen. Wir haben das bereits gemacht und geniessen nun die Sonne in unserem Garten.

7. Fotos bearbeiten und Fotobücher erstellen

So banal es tönt, jetzt ist auch endlich Zeit, um Fotos zu sortieren und Ordnung in die Bildersammlung zu bringen. Und wenn man alles schön sortiert und geordnet hat, kann man aus den tollsten Bildern pro Jahr oder Ereignis tolle Fotobücher erstellen. Und in Erinnerungen schwelgen, von Ferien oder Ausflügen Träumen und sich an den schönen Bildern erfreuen, was passt besser in diese Zeit. Fotos sortieren und Fotobücher erstellen, ist ja definitiv etwas, was ich immer auf der ToDo-Liste habe, aber stets vor mir her schiebe.

8. Die Sonne auf dem Balkon/im Garten geniessen

Was gibt es schöneres als im Garten zu sitzen, zu lesen, zu spielen, die warmen Sonnenstrahlen zu geniessen und sich auszuruhen? Es ist gerade die perfekte Zeit, um alles für den Frühling draussen zu starten und den Grill anzuschmeissen. Es ist nie zu früh dafür.

9. Frühlingsputz und Entrümpelungs-Aktion

Wenn man dann gar nichts mehr zu tun weiss und vor lauter herumliegen einem langweilig wird, wie wärs mit Frühlingsputz? Fensterputzen? Vorhänge waschen, mal gründlich reinigen, ausmisten und entsorgen. Jetzt oder nie! Ich habe bereits damit begonnen – der Backofen hat schon eine Reinigung erhalten. Fenster und Vorhänge folgen. Und das lässt sich doch durchaus mit den Kindern machen. So können sie grad lernen, was es heisst zu putzen und reinigen. Und gleich danach kann mit der schon längst überfälligen Entrümpelungsaktion fortgefahren werden. Alter Ballast kann abgeworfen und Raum für Neues geschaffen werden.

10. Nach draussen gehen zum Spielen, Radfahren, Spazieren oder Wandern und Bräteln im Wald

Und zu guter Letzt, so lange es noch möglich ist, ist durchaus auch Zeit, um nach Draussen zu gehen zum Joggen, Velofahren, Spazieren, Bräteln. Einfach weils grad schön ist. Aber Achtung – auch hier gilt: Abstand halten. Menschen-Massen vermeiden und nicht in Reih und Glied am See sitzen. Das war ja nicht die Idee hinter der Notlage, die das Corona-Virus mit sich gebracht hat. Drum – Frische Luft und Bewegung ja, aber keine Parties und Menschen-Massen meiden.

Vor einem Jahr habe ich mich hingesetzt und meinen Blog monpetitbonheur.ch zum Leben erweckt. Das Bedürfnis nach Kreativität im Schreiben und Fotografieren hatte ich schon einige Zeit. Abends nach der Arbeit war ich nicht müde, sondern voller Energie. Ich war aktiv, interessiert, wissbegierig und hatte viel Zeit. Mein Job hat mich damals, als die Idee entstand, nicht ausgelastet und auch irgendwie nicht befriedigt. Was damals als Idee in meinem Kopf rumgeschwirrt ist, habe ich erst einmal zu Papier gebracht. Sofort war mir aber der Name des Blogs klar: monpetitbonheur.ch – mein kleines Glück. Ich hatte die Idee darüber zu schreiben, was mich glücklich macht. Denn obwohl nicht alles rosig und heiter war, so habe ich ganz oft eine tiefe Dankbarkeit und ein grosses Glücksgefühl verspürt über mein Leben und was ich mir erschaffen hatte. Mon petit bonheur passt drum perfekt zu meiner Geschichte.

Schreiben und fotografieren bringen Freude

Damit mein Blog aber wirklich online gehen konnte, musste ich einiges vorbereiten. Ich habe das Logo selber entwickelt, die Navigationsseite und Kategorien festgelegt, die Seite gestaltet, mir Gedanken über den Inhalt gemacht. Dann habe ich erste Texte geschrieben, Fotos bearbeitet und zu den Texten ausgewählt und versucht über Facebook einige Leser zu begeistern. Was dabei rauskommen wird und ob ich genug Ideen, Zeit und Musse finden würde, immer wieder mal einen Beitrag hochzuladen, das wusste ich nicht. Und nun ist schon ein Jahr vergangen. Ich habe ohne Zwang aber mit der Freude am Schreiben und Fotografieren begonnen und in einem Jahr praktische jede Woche einen Artikel veröffentlicht. Zeitweise war es auch etwas Therapie und Beschäftigung. Vor allem in Phasen, wenn es mir beruflich nicht so gut ging, gab mir der Blog viel. Nämlich viel Freude und Befriedigung zu schreiben und fotografieren. Ich bin selber grad voll überrascht, wie leicht es mir von der Hand ging und wie gut ich meine Ideen umsetzen konnte.

Ich habe meine Gedanken verewigt, über Lifestyle, Kochen, Backen, Reisen und ganz oft über Nizza geschrieben. Und ich habe noch nicht genug. Gerade habe ich eine Blogplanung fürs 2020 erstellt und bin daran meinen Blog nun zu optimieren und weiter bekannt zu machen. Dabei habe ich mir nun professionelle Hilfe geholt für die SEO-Optimierung, Social Media Marketing und Online-Marketing. Da bin ich selber nämlich noch etwas unsicher.

Mein Blog ist wie ein Tagebuch

Wenn ich heute durch meine Texte stöbere, erfreue ich mich an den vielen schönen Fotos, die ich hauptsächlich selber gemacht und bearbeitet habe. Und auch die Texte, die mir immer wieder meine Gedanken, meine Ideen, aber auch meine Reisen und Städtetrips wie ein Tagebuch in Erinnerung rufen, gefallen mir und machen mich glücklich.

Herausstechen die vielen glücklichen Momente, die gute Zeit, die ich hatte, beim Reisen, Backen, Kochen, auf Ausflügen, mit meiner Süssen und meinem Schatz. Und genau das wollte ich transportieren. Das kleine Glück findet man jeden Tag, man muss nur genau hinschauen und es fühlen. Achtsam sein im Alltag – wie ich es auch immer wieder beschrieben habe. Und es wird weitergehen. Ich bin gespannt und freue mich darauf.

8 Tipps zu schnellen Start vom eigenen Blog:

  • Idee formulieren

Formuliere für dich, was deine Idee ist, was du mit dem Blog erreichen willst. Bei mir findest du diese Informationen heute noch im Bereich zu mir.

  • Zielgruppen und Ziel des Blogs festlegen

Lege die Zielgruppe und das Ziel des Blogs fest. Damit wird es einfacher, wenn du deine Texte schreibst. Du schreibst dann an jemandem und hast ein Ziel, weshalb du schreibst.

  • Struktur & Kategorien überlegen

Um etwas Ordnung auf den Blog zu bringen, ist es wichtig, dass du eine Struktur festlegst und Kategorien zu deinen Themenbereichen festlegst. Schreibe nicht über zu viele Themen, sondern strukturiere diese. Ich habe 7 Kategorien, die sich auch wieder vereinen liessen.

  • Inhalte und Stil überlegen

Überlege dir, wie du schreiben möchtest, was ist dein ganz individueller Schreibstil? Verbiege oder verstelle dich nicht. Schreibe so, wie es dir wohl ist. Das wird die Leser genau ansprechen. Sei natürlich. Überleg dir auch, welche über was du schreiben willst – kochst du gern und experimentierst du viel mit Rezepten? Hast du Kinder und ganz viel Erfahrung, die du gerne teilen magst? Hast du ein spezielles Hobby oder reist du gerne und viel? Bestimmt gibt es viel, was du mit anderen teilen kannst.

  • Kleine Inhaltsplanung

Wenn du weisst, was du genau schreiben möchtest, kannst du dir Themen oder Inhalte überlegen, die vielleicht spannend sein könnten. Dies kannst du dann planen und über die Zeit verteilt, schreiben und dann aufschalten.

  • Farben und Format definieren

Lass dich von anderen Blogs inspirieren, vielleicht gefällt dir ein Design besonders. Es gibt auch fix fertige Designs, die man günstig kaufen kann und die sich dann einfach mit dem CMS verbinden lassen. Hier kann dir auch ein Webdesigner helfen.

  • Domain reservieren

Reserviere deine Domain z.B. bei switch.ch. Das kostet in der Regel ein paar Franken.

  • Evtl. Webdesigner organisieren, sonst selber loslegen mit einem gängigen Blogtool wie WordPress

Zum Schluss, wenn du unsicher bist und nicht so geübt mit Websites, dann findest du überall in der Region Webdesigners.

…Ski fahrt die ganzi Nation.

Ski fahren liegt voll im Trend – bei Familien, Paaren, Jungen und Alten. Und es scheint irgendwie keine Frage des Budgets zu sein. Zumindest ist das mein Eindruck. Ich persönlich finde Ski fahren voll toll, aber auch mega teuer.

Vor 3 Jahren habe ich meine Freude am Ski fahren wieder für mich entdeckt, nachdem ich mehr als 10 Jahre nicht mehr auf den Skiern gestanden bin. Davor war ich schon ein richtiges Schnee-Häsli und bin im Winter nicht nur Tage und an einzelnen verlängerten Weekends auf der Piste gewesen, sondern auch in die Skiferien gefahren.

Ski fahren habe ich auf dem Pizol und Flumserberg gelernt. Ich erinnere mich gut an die Zeit als kleines Mädchen, als ich mit meinem Bruder und meinem Papa den ganzen Tag auf den Skiern stand und nicht genug kriegen konnte. Die Sandwichs, die meine Grossmutter gemacht hat, hat mein Vater in einer riesigen Bauchtasche mitgenommen und im Gondelbähnli haben wir sie jeweils verputzt. Es war mega toll, so mit meinem Vater unterwegs zu sein. Als ich älter war, bin ich auch immer ins Skilager gefahren. Und habe viele Erinnerungen an tolle Skigebiete in der Schweiz.

Neues Material und neue Technik mit Skilehrer kennenlernen

Nach einer 10jährigen Pause – hab ich mir vor 3 Jahren ein Skiweekend gegönnt. Mit einer Kollegin fuhr ich nach Davos für ein Weekend. Die ganze Ausrüstung habe ich mir in Davos gemietet und auch einen Skilehrer für einen halben Tag organisiert. Ich wollte nach so langer Zeit einfach nichts riskieren. Neues Material, neue Technik – ich war einfach unsicher und wollte zuerst die Technik mit dem Caving-Ski lernen, bevor ich allein auf die Piste gehe. Es hat so wahnsinnig viel Spass gemacht und die Erinnerungen an meine Kindheit aber auch die Skiferien von früher, haben so viel Lust auf mehr gemacht, dass wir im 2018 Skiferien in Arosa gebucht haben. Meine Süsse ist in die Mini-Skischule, meine Mama hat auf sie aufgepasst und ich bin mit meinem Papa über die wunderbaren Hänge von Arosa gefahren. Es war so toll.

Skifahren fürs kleine Budget

Grundsätzlich finde ich Ski fahren sehr teuer. Nicht nur die Ski-Ausrüstung, auch die Tageskarten, die Unterkünfte, Essen und die Anfahrt gehen ins Geld. Ganz zu schweigen von Skischule für Kinder. Ich habe deshalb lange überlegt, wie und ob ich Ski-Tage verbringen möchte.

Um Geld zu sparen vor Ort haben wir nun eine Saison lang Ski gemietet. Bereits Ende November sind wir schon auf den Skiern gestanden. Wir haben ausgerechnet, dass wir mindestens 6x auf die Ski stehen müssen, damit es günstiger wird als eine Tagesmiete in den Bergen. Ausserdem haben wir festgestellt, dass man Tageskarten online voraus günstiger buchen kann. Auch gibt es vergünstigte Ski-Pässe z.B. von Raiffaisen oder über Snow’n’rail von der SBB. Z.B. inkludieren Hotels auch die Skipässe ab 2 Übernachtungen. M-Cumulus und Coop bieten ausserdem Angebote 2 Übernachtungen inkl. Frühstück und 1x Abendessen. Solche Angebote sind auch immer interessant.

Kleine Skigebiete mit Charme

Wir haben beschlossen erst mal in die kleineren Ski-Gebiete zu fahren. So waren wir auf dem Pizol – dem Skigebiet aus meinen Kindertagen. Wir haben auf der Furt übernachtet und sind den ganzen Tag auf den Skiern gestanden. Die Übernachtung hat 220.- Franken gekostet inkl. Halbpension. Dann hat die Tageskarte je 57.- Franken und die Pausen für Getränke und Essen ca. 50.-. Das Skigebiet ist ganz toll und hat wunderbar präparierte Pisten. Für mich neu war, dass wir auch auf die Bad Ragazer Seite traversieren konnten. Wir haben den Tag auf dem Pizol sehr genossen und werden Mitte Februar gleich nochmals ein Weekend dort verbringen.

Eine besondere Freude in der Vorweihnachtszeit ist das gemeinsame Basteln mit meiner Süssen. Ich kann mich gut erinnern, dass ich selber mit meiner Mutter immer gebastelt habe zu Weihnachten und schöne selbstgemachte Dinge an mein Grossmami, Gotti und Götti verschenkt habe.

Ich habe mir in den letzten Jahren einiges einfallen lassen. So ist einiges an lässigen Sachen zusammengekommen. Als meine Süsse noch kleiner war, war es viel schwieriger mit ihr zu basteln, aber für einen selbstbemalten Rahmen mit einem schönen Bild oder eine bemalte Hülle für die Zündholzschachtel aus Holz hat es noch bald gereicht. Wichtig ist ja die Geste, die zählt. Und mir bedeutet es viel mit meiner Kleinen so Zeit zu verbringen, mit ihr zu basteln und etwas mehr oder weniger Sinnvolles herzustellen. Und auch etwas Kleines macht allen Freude.

Akryl-Schneidebretter bemalen

Vor 3 Jahren hat sie Akryl-Schneidebretter bunt bemalt mit wasserfester Farbe von Gonis. Die Schneidebretter sind im Geschirrspühler waschbar und die Bemalung hält gut.

Selbstgeröstetes Granola im bemalten Glas

Letztes Jahr haben wir zusammen Müesli-Gläser gestaltet und selber Granola-Müesli hergestellt.

350 g kernige Haferflocken

100 g Mandelblättchen

50 g Walnüsse grob gehackt

50 g Kokosflocken

30 g Sesamsamen

3 TL Zimt

180 g flüssigen Honig

6 EL Öl

100 g Trockenfrüchte wie Cranberries, Aprikosen, etc.

Alle Zutaten (bis auf die Früchte) in einer grossen Schüssel vermischen. Dann den Mix auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech flach verteilen. Die Mischung bei zirka 180° C (kein Umluft) ca. 20 Minuten lang backen.
Das Müesli alle 10 bis 15 Minuten wenden, damit es schön knusprig wird. . Nach dem Abkühlen mit den Trockenfrüchten mischen und in die Gläser abfüllen.

In einem Müesli-Glas aufbewahren.

Trinkschokolade

Passend zum Granola-Müesli haben wir ausserdem Trinkschokolade hergestellt.

  • 200 g Dunkle Schokolade
  • 200 g weiße Schokolade
  • 10 Eisstiele (Es gehen auch Cake-Pop-Stiel oder Holz-Teelöffel)
  • 10 Plastik Schnappsgläser 2cl
  • Streusel / Mini Marshmallows als Verziehrung

Die Schokolade getrennt klein hacken und im Wasserbad bei geringer Wärmezufuhr schmelzen. Mit Teelöffeln (oder auch einem Spritzbeutel) erst die weiße Schokolade zur Hälfte in die Becher füllen. Das Schnappsglas ein paarmal auf den Boden klopfen, damit die Schokolade glatt wird. Ein wenig abkühlen (aber nicht hart werden) lassen.

Die dunkle Schokolade vorsichtig oben drauf geben. Wieder das Schnappsglas ein paar Mal auf den Boden klopfen, damit die Schokolade glatt wird und einen Eisstiel gerade oben rein stecken. Danach Streusel oder Marshmallows obendrauf und für 2-3 Stunden in den Kühlschrank.

Wir haben die Trinkschokolade-Stiele in Säckchen verpackt und zu den Gläsern mit dem Granola mitgegeben.

Bienenwachstücher selber gemacht

Bienenwachstücher liegen ja voll im Trend. Deshalb habe ich mich im Internet schlau gemacht, wie man diese herstellen kann und was es für Zutaten braucht. Man findet heute bereits vollständige Sets zur Herstellung mit allen Zutaten online. Es geht aber auch, wenn man die einzelnen Zutaten einzeln bestellt oder organisiert. Ist einfach etwas aufwändiger. Die Herstellung selber ist dann ich so eine Hexerei, wenn auch eine etwas klebrige Angelegenheit.

Ich habe auf dem Internet unter:  https://loumalou.ch/bienenwachstuch-selber-machen/ alle wichtigen Informationen gefunden.

Alle Zutaten habe ich online bestellt:

60g Bienenwachs

40g – 50g Harz

10 g Mandelöl

Baumwollstoff

Diese Zutaten reichten bei uns für insgesamt 15 Tücher, in verschiedenen handlichen quadratischen Grössen. Damit der Rand nicht zu stark ausfranst, haben wir eine Zickzack-Schere zum Zuschneiden der Stoffstücke genommen.

Tools

Leere mittlere Konservendose

Alter breiter Pinsel

Pfanne für das Wasserbad

Altes Bügeleisen und Backblech

Backpapier

Harz mörsern, damit die Stücke nur noch grobkörnig sind, in die Konservendose geben und im Wasserbad unter Umrühren mit einem Holzstab schmelzen. Das dauert ziemlich lange und es ist – wie das Wort sagt – harzig, bis es zähflüssig oder weich wird.

Sobald das Harz einigermassen geschmolzen ist, Bienenwachs und Öl dazugeben und im Wasserbad weiter langsam schmelzen. Immer gut umrühren und geduldig sein, bis alles geschmolzen ist.

Sobald alles geschmolzen ist, kann man beginnen die Baumwolltücher zu bestreichen. Dafür legt man zuerst Backpapier auf ein Blech und dann den Bauwollstoff drauf. Mit der Mischung wird das Tuch nun grob bestrichen. Dann ein zweites Tuch in der gleichen Grösse darüber legen, erneut grob bestreichen. Es lassen sich so 3-4 Tücher stapeln, diese wieder mit Backpapier abdecken und dann mit einem alten Bügeleisen ohne Dampf bügeln, bis der Wachs schmilzt. Damit alle Tücher gleichmässig werden, lohnt es sich die Tücher dann auseinander zu nehmen und jedes zwischen zwei Backpapieren zu bügeln. Ausserdem kann man so noch Wachs dazutun, sollten die einzelnen Tücher zu wenig gewachst sein. Das Wachs trocknet danach schnell und die Tücher werden steif.

Wir haben die Herstellung der Wachstücher als aufwändig und nicht ganz Kinderleicht empfunden. Als Geschenke sind sie aber mit dem gemusterten Stoff gut angekommen.

Ich habe ausserdem noch eine Anwendungs- und Pflegehinweise mitgegeben, da noch nicht alles mit Bienenwachstüchern arbeiten.

Wie benutze ich Bienenwachstücher?

Damit die Freude am Bienenwachstuch lange hält gilt es ein paar Grundregeln zu berücksichtigen:

  • Bienenwachstuch ist nicht zum Verpacken von Fleisch geeignet.
  • Sollte mal etwas im Bienenwachstuch vergessen gehen und schimmeln, rate ich das Bienenwachstuch nicht mehr weiter zu brauchen.
  • Bienenwachstuch nicht extremer Hitze aussetzen.
  • Bienenwachstuch nur mit mildem Reinigungsmittel und kaltem Wasser waschen.

Mit einem Bienenwachstuch kannst du dein Sandwich, deine Gurke, den Käse, das Brot, die Avocado, die Zwiebel, deine Schüssel etc. schnell und einfach verpacken:

  1. Das Sandwich einpacken wie du es früher mit Alu- oder Klarsichtfolie gemacht hast.
  2. Die warmen Hände gut an die „Bienenwachstuchnähte“ drücken. Das Wachs wird weich und klebt. Das Tuch wird sozusagen verschweisst. Fertig.

Analog dazu verfährt man mit Schüsseln: Tuch über die offene Schüssel legen und mit den Händen andrücken.

Ich liebe die Vorweihnachtszeit. Meine Wohnung dekorieren, auf Weihnachtsmärkten rumspazieren und die Auslagen begutachten, Glühwein trinken, die Lichter anschauen, selber Guetzli oder Grittibänzen backen, bei Kerzenschein erste Weihnachtslieder hören, Geschenke basteln und für die Feiertage das Weihnachtsmenü zusammenstellen.

Bekanntlich rennt die Zeit vor Weihnachten ja nur so dahin, aber ich nehme mir immer bewusst Zeit und nicht viel vor. Ich will diese wenigen Wochen geniessen mit meinen Lieblingsritualen und mich bewusst einstimmen auf das Jahresende. Ich liebe es Weihnachtslichter anzuschauen in der Stadt, Glühwein zu trinken, zu basteln für Weihnachten mit meiner Süssen und mich in diesen dunkeln Wochen von warmem Licht in meiner Wohnung bei einer Tasse Tee und einem guten Buch auf dem Sofa gemütlich zu machen. Ich mag dieses Gehetze und Gerenne nicht und vermeide es auch, darauf einzusteigen.

Zofingen der Weihnachtsmarkt der Sinne als Geheimtipp

Einer meiner Lieblingsweihnachtsmärkte ist und bleibt der Christchindlimarkt in Bremgarten. Auch wenn nach vielen Jahren immer wieder die gleichen Stände am gleichen Ort zu finden sind, ist der Bummel durch die hübsche Altstadt über die überdachte historische Brücke an der Reuss jedes Jahr wieder ein Highlight. Vor allem am Donnerstagabend, wenn es noch nicht so viele Leute hat, ist es wunderschön. Ein Glühwein und etwas zu Essen darf natürlich nicht fehlen.

Auch nach Zürich gehe ich immer gerne vor Weihnachten und lasse mich treiben. Ich erinnere mich gut an letztes Jahr als ich diese Vorweihnachtszeit mit meinem Schatz ganz intensiv geniessen konnte. Es war einfach so gemütlich und wir haben einen kleinen Rundgang über die Bahnhofstrasse und die verschiedenen Märkte auf dem Bellevue, dem Werdmühleplatz und im HB von Zürich gemacht. Dieses Jahr hat uns besonders der Markt auf dem Münsterhof gefallen, einfach weils, als wir eintrafen, noch nicht so übervölkert war. Und weil der Dezember bei uns ja eben nicht voll verplant ist, reicht es immer für einen spontanen Abstecher nach Zürich. Im HB haben wir am Abend vor dem 4. Advent im Chäs-Atelier noch ein Raclette gegessen und zwei tolle Ladies kennengelernt. Und bereits ist abgemacht, dass wir uns auch dieses Jahr wieder dort treffen. Der Tisch ist bereits reserviert.

Mein persönlicher Geheimtipp für die Weihnachtsmärkte ist aber der Weihnachtsmarkt in Zofingen. In der hübschen alten Zähringerstadt hats noch Platz, eine Vielzahl richtig toller Stände und anständige Preise, was den Glühwein anbetrifft.

Weihnachtsdeko-Tipp zum Nachbasteln

Vor einigen Jahren habe ich für die Eingangstüre eine schöne und sehr einfache Wanddeko gebastelt. Dafür sind wir in den Wald und habe Äste gesucht und diese in Form eines Dreiecks aufgereiht und mit Hanfschnur mit immer gleichem Abstand an den Enden festgebunden. Zum Schluss haben wir es mit klein Christbaumkugeln, kleinen Glöckchen, Federn und einer Lichterkette dekoriert. Jedes Jahr, wenn ich diese Wanddeko wieder aufhänge, erfreue ich mich aufs Neue – weils nicht einfach gekauft ist, weils einfach schön und speziell aussieht.

Mit meiner Süssen zu basteln und backen ist auch immer ein Highlight in der Adventszeit. Für den Samichlaus-Tag haben dieses Jahr selber Grittibänzen gemacht aus einem einfachen Zopfteig. Es war schön zu sehen, wie sehr sie sich für alles interessiert und wie sie lernen wollte, wie man jetzt den Teig macht, knetet und mit welcher Freude sie dann die Bänzen verziert und mit Ei bestrichen hat. Ja, einen hat sie extra für den Samichlaus gemacht, den sie ihm dann am Abend geben wollte.

Mit meiner Süssen bastle ich in der Regel in den Wochen vor Weihnachten immer etwas für die Grosseltern, Papi, Götti und Gotti. Aber dazu später – wir wollen sie ja überraschen.

Wenn mir jemand von einiger Zeit mal gesagt hätte, dass ich einmal 3 Kids im Alter von 3-10 Jahren übers Wochenende zu Besuch hab, den hätte ich laut gelacht. Doch es war sogar meine eigene Idee und übers Wochenende hatte ich eine fröhliche, laute Rasselbande bei mir Zuhause. Zusammen mit meiner Süssen also 4 Kids und diese alle zufriedenstellen und unterzubringen. Was für ein Job! Aber das schicke ich voraus – ich war einfach nur happy. Es hat voll viel Spass gemacht und ich konnte mich auch ganz darauf einlassen. Das musste ich auch, denn es herrschte Ausnahmezustand. Tatkräftig hat mich zum Glück mein Schatz unterstützt. Und ich kann mich jetzt zu den Mami-Bloggerinnen gesellen, die regelmässig über Tipps und Tricks zur Bespassung der Kids bei Regenwetter oder am Wochenende schreiben und ich kann nun auch die Mamis noch mehr bewundern, die tagein tagaus mehr als 1 Kind betreuen und nicht noch viel Zeit haben für ihre persönlichen Bedürfnisse. Denn eins ist klar, diese kann man eher hintenanstellen.

Hier meine eigenen Tipps, wenn so eine Rasselbande zum Übernachten kommt. Ich habe mir ja schon einige Wochen vorher Gedanken gemacht, wie ich das machen könnte. Ich hab mir da ja ziemlich was aufgehalst und bin es mir ja nicht gewohnt, so viele Kids bei mir zu haben. Aber wie heisst es so schön, kopfüber ins Abenteuer. Und mit der richtigen Grundeinstellung ist schon vieles erreicht. Ich hab mich zum Beispiel darauf eingestellt, dass nicht alles Picobello sauber ist oder ruhig und wir unseren gewohnten Wochenend-Rhythmus haben können. Der sieht ja eher so aus, dass wir ausschlafen, gemütlich frühstücken, dann etwas zu Hause wuseln, nach draussen gehen oder etwas unternehmen, Abends evtl. Besuch haben oder auf Besuch gehen und Sonntags dann im ähnlichen Stil.

In meiner Wohnung würde einem schnell die Decke auf den Kopf fallen, weil sie schlicht für 6 Köpfe zu klein ist, war auch klar: wir machen ein Outdoor-Programm. Auch ist die Frage nach dem Essen und was ich denn für alle kochen könnte bei mir ein Thema gewesen, ganz zu schweigen von der Schlafsituation. Wie bringe ich 3 Gäste bei mir zum Schlafen unter.

3 Schlafplätze und ein munteres Durcheinander

Ich habe für meine Süsse vor einem Jahr eine Matratze unter dem Bett gekauft, die für Übernachtungsgäste gedacht ist. Auch habe ich ein Ausziehsofa. Und für die kleine Bohne wurde das Kinderbett geliefert. Und die Bettwäsche für alle. Die Zuteilung war auch organisiert und dann wars dann doch nicht so…die Kleine lag im grossen Bett, die Grossen haben die Betten getauscht und letztlich lagen alle 3 im gleichen Bett. Aber alle waren erholt und am Sonntag haben sie sogar bis halb 9 Uhr geschlafen. Auch hat sich gezeigt, dass ich für ein Wochenende oder einige Nächte durchaus mehr Personen bei mir beherbergen kann. Und ich liebe ein volles Haus.

Pizza, Pasta & Wienerli im Teig

Essenstechnisch habe ich für die sichere Seite entschieden. Am Freitagabend gabs Spaghetti Bolognese mit viel Rüebli und Dinkel-Spaghetti. Highlight war dann die selbstgemachte Pizza für alle. Belegt haben wir den selbstgemachten Pizzateig nach Lust und Laune mit Peperoni, Oliven, Champignons, Salami, Schinken und natürlich Mozzarella. Dazu gabst Nüssli-Salat. Geschmeckt hats allen bestens. Und als schnelles Mittagessen habe ich dann für alle Wienerli im Teig und dazu Salat gemacht. Für eine solche Rasselbande zu kochen, ist für mich eine Herausforderung, schliesslich wollte ich alle satt und zufrieden sehen.

Im Wald bräteln – immer ein Hit

Um alle gut zu beschäftigen und auch müde zu kriegen, sind wir in den Wald und haben an einer Feuerstelle Würste gebraten, Marshmallows geröstet und waren somit eine gute Zeit beschäftigt. Im Rucksack habe ich neben Anzündhilfen fürs Feuer, Gurken, Peperoni, Brot, Cervelats, Mandarinen, Chips & Marshmallows auch Wasser, ein Sackmesser, Feuerzeug und Papier gepackt. Wir hatten Glück – es war zwar kühl, aber gross geregnet hat es nicht und später hat sogar die Sonne geschienen. Der Marsch hat alle hungrig gemacht und neben Holz suchen, Würste braten, essen und Marshmallows rösten, waren wir alle wunderbar den halben Tag beschäftigt. Es war toll und ich liebe es draussen zu sein und solche Dinge zu erleben, die mich doch sehr an meine Kindheit erinnern.

Abendprogramm mit DVD schauen und selbstgemachten Popcorn

Wir haben das den Kids versprochen, dass sie am Abend einen Film schauen dürfen. Dazu gabs selbstgemachtes Popcorn. Und später einschlafen war dann auch kein Thema mehr, auch wenn die Schlafplätze komplett neu verteilt wurden. Und weil alle so grogi und voll müde waren, haben sie bis um 8.30 Uhr geschlafen am Sonntagmorgen.

Das Weekend war ganz ganz toll und ich freue mich sehr, dass wir es so gut hingekriegt haben mit 4 Kids. Es hat Spass gemacht, mich voll auf sie einzulassen und ich konnte dadurch meinen Berufsalltag und Dinge, die mich zuweilen belasten, völlig vergessen. Nicht nur für die Eltern also Erholung, sondern auch irgendwie für mich.

Zum zweiten Mal innerhalb von 5 Monaten sind wir nach London geflogen. Weg von den berühmten Sehenswürdigkeiten wie Westminster Abbey, Big Ben, Tower of London, London Eye oder Covent Garden, haben wir es uns einfach gut gehen lassen und die gemeinsame Zeit genossen. So sind wir gediegen zum Afternoon-Tea im legendären Brown’s Hotel und sind durch Kew Gardens spaziert. Auch haben wir ganz oft den Bus genommen und natürlich haben wir Shopping gemacht.

Wir haben im Victory Services Club am Marble Arch an der Ecke zum Hyde Park gewohnt. Dabei handelt es sich um ein Hotel exklusiv für Member – der vor allem britischen Marine und Armee. Das Hotel ist voll in englischem Stil, sehr luxuriös und elegant. Das Zimmer war neu renoviert und für Londoner Verhältnisse auch sehr gross. In der Bar kriegt man für vernünftige Preise alles was das Herz begehrt und auch das Frühstücksbuffet ist grosszügig. Das Hotel bietet einen guten Ausgangspunkt für Erkundungen.

Notting Hill mit sündhaften Zimtschnecken

Als erstes sind wir nach unserer Ankunft nach Notting Hill an die berühmte Portobello Road. Das ist zwar ein Touristen-Magnet, aber am Nachmittag hielten sich die Menschenmassen in Grenzen. Die aufgrund des Hollywood-Films mit Julia Roberts und Hugh Grant bekannte Gegend hat mir schon immer total gut gefallen. Wir haben also bei regnerisch-stürmischem Wetter den Markt besucht, die Seitensträsschen angeschaut und die besten Zimtschnecken in einem süssen Café gegessen. Die Seitensträsschen sind malerisch und viele Boutiquen und Restaurants laden ein zum Wiederkommen. Auch wirkt dieses Quartier eher wie ein Dorf und nicht wie die Grossstadt. Was mir an London einfach immer noch am besten gefällt.

Goldener Herbst in Kew Gardens

Die Highlights folgten dann aber am Sonntag. Mit der Underground sind wir nach Kew Gardens gefahren. Der Botanische Garten von London – weit ausserhalb der City. Ich liebe es, wenn die Züge durch die Gegend fahren und man so schön sieht, wie sich die Quartiere oder Orte verändern. Die Station Kew Gardens ist dann auch ein hübscher kleiner Bahnhof und man fühlt sich eher auf dem Land als noch in der Stadt.

Der Garten oder Park ist riesig und lädt zum Flanieren und Wandern ein, vorbei an unzähligen Bäumen, Sträuchern und Pflanzen. Die beiden Gewächshäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert bieten Platz für Palmen und andere Gewächse. Besonders jetzt im Herbst hat der Park seinen Reiz mit dem farbigen Laub und dem unvergleichlichen Licht. Ich war voll hingerissen von den vielen Fotosujets, die sich mir boten und hab den Spaziergang bei herrlichem Wetter sehr genossen. Ich liebe es zu fotografieren und das zeigt sich meistens auch in den vielen Fotos, die ich allein an so einem Tag mache.

Afternoon-Tea klassisch

Am späteren Nachmittag haben wir uns dann chic gemacht und sind zum Brown’s Hotel gefahren für den legendären und weitherum bekannten Afternoon-Tea. Es war einfach nur luxuriös. Wir haben Champagner getrunken und die feinen salzigen Häppchen und später die Scones mit Clotted Cream und die süssen Gebäcke genossen. Der perfekte Start in den Geburtstag. Und unbedingt empfehlenswert. Es gibt alles à Discretion. Und neben der Teemischung des Hauses ist die Auswahl der Afternoon Tea’s grossartig. Danach braucht man definitiv keinen Znacht mehr. Nur noch einen langen Verdauungsspaziergang zurück zum Hotel.

Die Tage in London sind verflogen. Die Momente beim Entdecken weiterer Ecken der Stadt haben mir sehr gut getan. Auch hatte ich Zeit genug um den 2. Roman von Lucinda Rileys Serie die sieben Schwestern fertig zu lesen. Ich hätte nicht gedacht, dass mich die Serie über die sieben Schwestern so packen würde. Ich kann im Moment nicht genug davon kriegen.