Kochen

Wir lieben ihn den Rhabarber. Er bringt den Frühling auf den Tisch und schmeckt herrlich frisch und saftig in der Wähe oder dem Kuchen. Die Rhabarberwähe ist im Frühling unsere absolute Lieblingswähe und auch bei meiner Süssen sogar der Kuchen für ihre Geburtstagsfeier.

Was auch wunderbar fruchtig schmeckt, wie die Rharbarberwähe, aber noch etwas festlicher wirkt, ist der Rhabarberkuchen. Er besteht aus einem feinen luftigen Biscuit-Rührteig und ganz viel Rhabarber. Dadurch wird er sehr saftig und schmeckt wunderbar.

350gr Rhabarber

150g weiche Butter

200g Zucker

1 TL Vanillepaste

3 Eier

200g Mehl

2 TL Backpulver

Puderzucker, zum Bestäuben

Springform (ca. 24cm Durchmesser)

Backpapier, Butter

So wird’s gemacht

Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und Rand gut einbuttern. Ofen auf 180° vorheizen. Rhabarber waschen und in Würfel schneiden.

Butter, Zucker und Vanillepaste gut verrühren und nacheinander die Eier dazu geben. Mehl und Backpulver vermischen und unter die Masse geben.

Den Teig in die Springform füllen, Rhabarber darüber verteilen. Dann auf der untersten Rille rund ca. 50 Minuten backen.

Den Kuchen herausnehmen und in der Form auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Dieses Jahr stand Ostern ganz im Zeichen der Erholung und des feinen Essens. Die Kalorien wurden mit ein paar Jogging-Einheiten wettgemacht. Ostern waren sehr ruhig. Die üblichen österlichen Rituale wie die Versammlung vor dem grossen Osterfeuer am Ostersamstagabend. Das Beisammensein mit Freunden und Familie. Die Kirchenglocken, die eben nicht läuten und erst nach der Osternacht, wenn die Osterkerze und das Weihwasser geweiht sind, wieder zu läuten beginnen. Solche kleinen feinen Zeichen der Verbundenheit haben mir dieses Jahr besonders gefehlt. Und natürlich auch, dass wir nicht in die Frühlingsferien reisen konnten.

Wir haben es uns daher zu Hause erst recht gemütlich gemacht. Das Wetter lud zum Verweilen im Freien ein. Wir sind joggen gegangen, Rad fahren, haben im Garten gelesen, gefaulenzt und Spiele gespielt. Dann habe ich fein gekocht und mich an neuen Rezepten probiert. Es war ganz toll. Es hat der Seele und dem Bauch sehr gut getan und letztlich wars dann gar nicht mehr so schlimm, dass all die österlichen Rituale aufs nächste Jahr verschoben werden mussten.

Die kulinarischen Highlights stelle ich euch hier vor:

Mediterraner Lammbraten mit Kolrabi und Cherry-Tomaten

1 kg Lammschulterbraten ohne Knochen

2 Zweiglein Tymian

2 Zweiglein Rosmarin

Küchenschnur

1 TL Olivenöl

Salz & Pfeffer

3 Kolrabi

6 Bundzwiebeln

2 EL Olivenöl

Salz, Pfeffer

250 gr. Cherrytomaten

4 Zweiglein Thymian

2 Zwiebeln

1 EL Butter

4 Zweiglein Thymian

4 Zweiglein Rosamarin

2 dl Portwein

4 dl Fleischbouillon

1 EL Butter

1 EL Mehl

Salz & Pfeffer

So wirds gemacht:

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Fleisch mit Thymian und Rosmarin mit der Küchenschnur zusammenbinden. Fleisch mit Öl bestreichen, würzen mit Salz und Pfeffer. Fleisch auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. Fleischthermometer an der dicksten Stelle einstecken.

Kolrabi schälen, in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln längs halbieren, neben dem Fleisch verteilen mit Olivenöl betreufeln, mit Salz und Pfeffer würzen. Tomaten und Thymian drauf verteilen.

Braten im Ofen ca. 40 Minuten in der Mitte des Ofens. Kerntemperatur ca. 60° C.

Zwiebeln schälen, in Stücke schneiden. Butter in der Pfanne warm werden lassen. Zwiebeln, Thymian und Rosmarin andämpfen. Portwein dazugiessen, aufkochen und bis auf die Hälfte einkochen. Fleischbouillon dazugiessen, aufkochen und auf die Hälfte einkochen. Absieben in eine kleine Pfanne, Butter und Mehl unter Rühren dazugeben, bei kleiner Hitze 5 Minuten köcheln.

Das Fleisch herausnehmen und zugedeckt 10 Minuten stehen lassen. Fleisch tranchieren und mit dem Gemüse und der Sauce anrichten.

Osterfladen mit Himbeeren

1 runder Mürbeteig

4 dl Milch

1 dl Wasser

2 Prisen Salz

125 g Rundkornreis (Milchreis)

150 gr Himbeeren

3 Eier

1 dl Rahm

120 g Zucker

½ Zitronen

0.5 TL Vanillepaste

Puderzucker zum Bestäuben

So wird’s gemacht:

Für den Belag in einer Pfanne die Milch mit dem Wasser und dem Salz aufkochen. Den Reis hineingeben und unter gelegentlichem Umrühren bei kleiner Hitze zugedeckt 20–25 Minuten garen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat. Den Milchreis abkühlen lassen.

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Teig in einem Blech ausrollen und mehrmals einstechen.

Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Rahm und dem Zucker hellschaumig schlagen. Die gelbe Schale der Zitronenhälfte fein dazureiben. Dann die Vanillepaste und den Milchreis unterrühren. Die Eiweisse zu steifem Schnee schlagen. Den Eischnee sorgfältig unter die Reismasse heben. Die Mischung auf dem Teigboden verteilen. Die Himbeeren darüber verteilen.

Den Osterfladen im 200 Grad heissen Backofen auf der zweituntersten Rille 35−40 Minuten backen, bis er schön gebräunt ist. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Lustige Zopfhasen

500 gr Zopfmehl

2 TL Zucker

1.5 TL Salz

75 gr Butter

21 gr Hefe

3 dl Milch lauwarm

1 Ei

Mandeln, Rosinen und Hagelzucker als Deko.

So wird’s gemacht:

Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden. Salz auf den Rand der Mulde streuen. Zucker darüber streuen. Butter in Flocken auf den Mehlrand legen. Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. In die Mulde geben. Alles zusammenmischen und so lange kneten, bis es ein glatter Teig gibt. Diesen 1 Stunde aufgehen lassen. Dann 150 gr Teig separieren für die Arme. Aus dem Rest 5 gleiche Stücke formen. Diese in ca. 25 cm lange Stücke formen. 10 oben einschneiden und miteinander verdrehen als Ohren. Unten 5 cm einschneiden als Füsse. Nach den Ohren einen Kopf herausbilden. Aus dem 150 gr Teig 5 10 cm Stücke rollen. Eines unterhalb des Kopfs auf der Hinterseite als Arme drunterlegen. Dann nochmals aufgehen lassen. Dekorieren. Mit Ei bestreichen, evtl. Hagelzucker drauf streuen, bei 180 Grad, 20 Minuten backen.

Seit neuestem mache ich wöchentlich einen Kochplan und kaufe noch gezielter ein. Mein Kühlschrank ist gut gefüllt mit Gemüse, Salat, Fleisch, Käse und Milchprodukten sowie Eiern. Ich hatte auch schon vorher einen gut bestückten Vorratsschrank und bei mir kriegt jeder, der spontan auf Besuch kommt, immer Spaghetti oder Risotto.

Ich liebe es schon immer zu kochen und fein zu essen, doch seit wir jetzt gar nicht mehr ins Restaurant können, hat sich meine Einstellung nochmals geändert. Kochen ist für mich wie Yoga. Ich kann stundenlang in der Küche stehen und kreativ neue Rezepte ausprobieren. Hier kann ich abschalten und mich entspannen. Und da ich selber sehr gern gut esse, tut sich mir gerade eine riesige Vielfalt an feinen Gerichten, neuen Rezepten und Ideen auf. Und das gemeinsame Essen hat auch an Bedeutung gewonnen. Wir essen seit 3 Wochen noch besser. Hinzukommt, dass das gemeinsame Kochen auch meinen Schatz und meine Süsse in die Küche lockt und sie mir 2x pro Woche auch etwas zum Znacht zaubern. Dass sich beide so unkompliziert ans kochen wagen und die Küche auf ihre Art erobern, freut mich ganz besonders.

Die Mittagessen fallen bei uns immer klein aus. Meine Süsse braucht etwas in den Magen. Wir grossen können mit späten Frühstück nach der Joggingrunde oder einem kleinen Salat bis abends gut über die Runden kommen. Und für meine Süsse gibt es leichte und einfache Mahlzeiten. Abends ist dann die Zeit für feine Gerichte, neue Rezepte und gemeinsame Zeit in der Küche und dann am Esstisch. Es ist wie ein noch bewussteres gemeinsames Ritual und diese gemeinsamen Momente ohne Schulaufgaben, Pendenzen im Job und sonstige Ablenkung tun uns gut.

Was ich in den letzten 3 Wochen neues entdeckt habe und was definitiv auf unseren regelmässigen Kochplan kommt, habe ich hier zusammengefasst:

Tagliatelle mit Poulet und Spinat

Tagliatelle mit Fenchel

Ricotta-Gnocchi

Orangencrème

Mandel-Makrönli

4 Eiweiss steif schlagen, 100 gr. Zucker dazugeben, schlagen bis es glänzt. Dann 300 gr. Mandeln beifügen. Entweder mit einem Spritzsack Makrönchen auf ein Blech drücken oder mit 2 Löffeln Makrönchen formen. 5-6 Stunden trocknen lassen, backen: Ober- und Unterhitze, 8-12 min. bei 180°C.

5 Blutorangen

4 Blätter Gelatine

4 Eigelb

4 EL Zucker

1 TL Vanillepaste

1 dl Rahm

1 Becher Crème fraîche (180 g)

Eine Orange gründlich heiss spülen und mit Küchenpapier trockenreiben. Die Schale der Orange abhobeln. Die Gelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen. Die restlichen Orangen auspressen; man braucht 4 dl Saft.

Abgemessenen Orangensaft sowie Orangenschale in eine Pfanne geben. Die Eigelb sowie den Zucker dazurühren. Die Vanillepaste beifügen. Alles langsam unter ständigem Rühren aufkochen lassen. Die Pfanne vom Feuer nehmen. Die Gelatine ausdrücken und unter Rühren in der heissen Creme auflösen. Dann die Schüssel in ein kaltes Wasserbad stellen und die Creme kalt schlagen.

Den Rahm steif schlagen. Zuerst die Crème fraîche unter die Creme rühren. Dann den Rahm sorgfältig unterziehen. Die Orangencreme vor dem Servieren mindestens 2 Stunden kalt stellen. Mit gehackten Pistazien garnieren.

Aus den 4 Eiweiss habe ich Mandelmakrönli gemacht. Man kann daraus auch Baiser oder andere Eiweiss-Gebäcke herstellen.

500 gr Ricotta

2 Eigelb

160 gr Dinkel und Halbweissmehl gemischt

50 gr geriebener Parmesan

1 TL Salz

Mehl

Ricotta mit den Eigelben verrühren. Das Mehl mit dem Parmesan und Salz mischen. Die Ricotta-Masse mit der Mehlmischung gut verrühren.

Den Teig auf ein gut bemehltes Holzbrett stürzen und ich acht Teile schneiden. Jeden Teil zu einer langen Wurst rollen und jeweils 2 cm lange Stücke abschneiden. Mit einer Gabel leicht eindrücken.

Wasser mit dem Wasserkocher aufkochen, salzen. Portionenweise Gnocchi ins kochende Salzwasser geben. Mit einer Schaumkelle herausnehmen, sobald sie an die Oberfläche steigen. Wamstellen.

Dazu passt: Tomaten-Gemüse-Sauce, Pesto-Sauce, o.ä.

300 gr Tagliatelle

2 Zwiebeln

2 Fenchel

Olivenöl

1 dl Bouillon

1 dl Weisswein

2.5 dl Halbrahm

2 EL Crème Fraiche

½ Saft einer Zitrone

Salz und Pfeffer

Muskatnuss

Wenig Peterli

Zwiebeln in feine Streifen schneiden, Fenchel dünn hobeln. Olivenöl in einer grossen Pfanne heiss machen. Die Zwiebeln andünsten, dann Fenchel hinzugeben. Tagliatelle al dente kochen.

Den Fenchel mit Bouillon und Weisswein ablöschen. 5 Minuten stark kochen lassen, gelegentlich umrühren. Crème Fraiche und Halbrahm über den Fenchel giessen, Zitronensaft beifügen. Mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Tagliatelle mit Fenchel gut mischen. Peterli darüber streuen. Parmesan dazu servieren.

250 g Poulet-Minifilets

200 g Spinat frisch

0.5 dl Noilly Prat

1 dl Gemüsebouillon

75 g Crème fraîche

Salz

schwarzer Pfeffer aus der Mühle

etwas frisch geriebene Muskatnuss

200 g Dinkel-Tagliatelle

Wasser im Wasserkocher für Nudeln aufkochen. Inzwischen die Mini-Filets in mundgerechte Würfel schneiden. Den Spinat gründlich waschen und abtropfen lassen.

In einer kleinen Pfanne den Noilly Prat und die Gemüsebouillon 2–3 Minuten lebhaft kochen lassen. Die Hitze zurückstellen, die Crème fraîche beifügen und gut verrühren. Die Sauce wenn nötig mit Salz sowie reichlich Pfeffer und Muskat abschmecken. Warm halten.

Das Nudelkochwasser salzen und die Tagliatelle darin nach Packungsangabe bissfest garen. Gegen Ende der Kochzeit den Spinat beifügen und kurz mitgaren.

Inzwischen in einer Bratpfanne die Bratbutter gut erhitzen. Das Pouletfleisch mit Salz und Pfeffer würzen und kräftig braten. Nudeln und Spinat abschütten. Dann Pouletfleisch dazugeben und mit der Sauce gut mischen. Sofort in einer vorgewärmten Schüssel anrichten und servieren.

Ich liebe Fisch. Und wunderbar leichte Fischrezepte, die sich erst noch schnell und einfach kochen lassen. Genau mein Ding. Ich habe gleich drei Fischrezepte ausprobiert. Zum Beginn und völlig neu für mich habe ich Spaghetti Vongole gekocht. Muscheln waren lange nicht mein Ding. Erst vor gut 1.5 Jahren habe ich mal wieder Moules probiert und bin so richtig auf den Geschmack gekommen. In Nizza gehen wir daher immer in unser Lieblingsrestaurant La Mamma in der Altstadt und essen frische Moules et Frites. Bisher habe ich immer gezögert selber Muscheln zu kochen oder überhaupt in der Schweiz einzukaufen. Für mich gehören Muscheln ans Meer. Bei Muscheln ist mir vor allem Qualität und Frische unheimlich wichtig und ich war mir nie sicher, ob das in der Schweiz als Binnenland überhaupt ökologisch sinnvoll ist Muscheln von weit her importieren zu lassen. Für mein Spaghetti Vongole Rezept habe ich daher besonders viel Aufwand betrieben, auch wirklich frische Vongole zu bekommen. Dafür bin ich extra ins Fisch-Spezialitäten-Geschäft gefahren. Der Aufwand hat sich voll gelohnt.

Wer hätte gedacht, dass frische, selbstgemachte Spaghetti Vongole so lecker schmecken und vorallem mega einfach zu kochen sind. Die Vongole gehen in einem würzigen Weisswein-Sud innert Minuten auf und sind schon fertig.

Spaghetti Vongole

1 kg Vongole

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 Bund Peterli

2-3 EL Olivenöl

1.5 dl Weisswein

1 dl Gemüsebouillon

300 gr Spaghetti

Salz und Peffer aus der Mühle

So wird’s gemacht

Vongole gut unter kaltem Wasser waschen, Fäden wegnehmen, Beschädigte oder offene Muscheln wegwerfen.

Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Peterli fein hacken.

Salzwasser für Spaghetti aufkochen. Schneller geht es, wenn man das Wasser im Wasserkocher heiss macht. Spaghetti al dente kochen. Gleichzeitig in einer grossen und weiten Pfanne das Olivenöl erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Die Vongole beifügen, den Weisswein und die Bouillon dazugiessen und zugedeckt alles aufkochen. 2 Minuten kräftig kochen lassen, dann die Pfanne vom Herd ziehen und 5 Minuten ruhen lassen. Die Vongole, die sich nicht geöffnet haben wegwerfen. Spaghetti zu den Vongole geben, Peterli beigeben und alles nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Spaghetti Vongole sofort servieren.

Rassiger wird das Gericht, wenn man mit der Zwiebel und dem Knoblauch noch eine Peporncino fein geschnitten mitdünstet.

Das Rezept ist lecker und leicht. Und von den Vongole hatten wir alle genug. Es ging ruck zuck und ich bin sicher, ich werde das in Zukunft öfter machen, da wir definitiv mehr als 11 Vongole auf dem Teller hatten. So viele gibt es in der Regel im Restaurant zu einem überteuerten Preis.

Mit frischen leichten Fischgerichten in den Frühling

Am Samstag hatte ich zudem wieder mal eine Verwöhn-Einladung. Eine gute Freundin ist zu Besuch gekommen und zu guten Gesprächen und sehr feinem Weisswein habe ich ein sehr leichtes Fisch-Menü gekocht.

Zur Vorspeise gab es ein Ceviche vom Loup de Mer mit frischen Kräutern und einem grünen Salat. Als Hauptgang habe ich einen Seeteufel mit Kräuterkruste im Backofen gemacht und dazu Broccoli serviert.

Ceviche vom Loup de Mer

2-3 Limetten

1 TL Wasabi-Paste (im Asia-Bereich im Supermarkt)

2 EL Rapsöl

Salz

¼ Apfel

400gr Loup de Mer ohne Haut

Einige Radieschen

2-3 Zweige Koriander

Kresse, Sprossen und Baby-Leaves

So wird’s gemacht

Limetten auspressen. Saft mit Wasabi, Rapsöl und Salz verrühren. ¼ ungeschälter und entkernter Apfel in feine Scheibchen und dann in kleine Würfel schneiden. Zur Marinade geben. Dem Loup de Mer Gräte entfernen. Den Fisch in kleine Würfel schneiden und ebenfalls zur Marinade geben. Alles gut mischen und mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Radieschen fein hobeln und Koriander grob hacken. Vor dem Servieren Radieschen und Koriander unter den Fisch mischen und mit einem Servierring auf Teller anrichten mit Kresse, Sprossen und Baby-Leaves garnieren.

Eine perfekte Vorspreise und in heissen Sommertagen ein leckeres leichtes Znacht. Ich werde es bestimmt in meine Rezeptsammlung aufnehmen.

Seeteufel aus dem Ofen mit Broccoli

Peter, Koriander, Dill je 4 Zweige

2 EL Kapern

1 TL Korianderpulver

1 unbehandelte Zitrone

1 kleine Knoblauchknolle

75 gr weiche Butter

1 EL scharfer Senf

1 EL Rapsöl

400 gr Seeteufelfilets

1 unbehandelte Zitrone

Salz, Pfeffer

So wird’s gemacht

Kräuter fein hacken, Kapern grob hacken. Die Zitronenschale fein abreiben. Die weiche Butter, den Senf, das Korianderpulver und das Öl dazu geben und verrühren. Kräuter und Kapern untermischen. Würzen mit Salz und Pfeffer. Kalt stellen. Die Zitrone dann in feine scheiben schneiden. Die Knoblauchknolle ganz waagrecht halbieren. Backofen auf 230°C Umluft vorheizen. Gratinform mit den Zitronenscheiben belegen. Fischfilets drauflegen und mit dem kaltgestellten Butter-Kräutermischung bestreichen. Knoblauch mit der Schnittfläche nach unten daneben legen. Seeteufel auf der mittleren Rille 15 Minuten backen. Rausnehmen und 5 Minuten ruhen lassen. Seeteufeln in Tranchen schneiden mit den Zitronen auf Teller anrichten. Dazu passt Broccoli oder anderes Gemüse.

Was gibt es schöneres als Kuchen und Torten zu backen und dann mit lieben Menschen den Sonntagnachmittag zu verbringen.

Am Sonntag stand ich also wieder einmal in der Küche und habe ein tolles Gugelhopf Rezept ausprobiert, das bereits ganz fein Lust auf Frühling gemacht hat. Ausserdem habe ich unsere beliebte und gern gegessene Fruchtwähe dazu gezaubert.

Der Gugelhopf besticht durch den frischen Zitronengeschmack und den Mohn. Und er ist einfach luftig und leicht.

Zum Rezept: luftiger Zitronen-Gugelhopf mit Mohn

250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
20 g Mohn
1 TL Backpulver
100 g Puderzucker
50 g Crème fraîche
wenig Mohn

Und so wird’s gemacht:

Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Ein Ei nach dem anderen darunterrühren und weiterrühren bis die Masse hell ist. Von den Zitronen Schale abreiben. Saft auspressen, ergibt etwa 2dl. Davon 1 dl dazugeben. Rest beiseite stellen.

Mehl, Mohn und Backpulver vermischen und unter die Masse rühren. Dann den Teig in die mit Butter ausgeriebene und Mehl bestäubte Form geben. Und ca. 50 min in der unteren Hälfte des Ofens backen.

Wenn der Gugelhopf etwas ausgekühlt ist, auf eine Kuchenplatte stürzen. Mit einen Holzspiess Löcher stechen und vorsichtig den Saft darüber giessen und ganz auskühlen lassen.

Dann Creme Fraiche mit Puderzucker verrühren und die Glasur über den Gugelhopf giessen. Mit wenig Mohn dekorieren.

Schnelle und unkomplizierte Zwetschgen-Wähe

Kuchenteig rund

Mandeln

500g Zwetschgen oder andere Früchte (z.B. Aprikosen, Rhabarber, Äpfel, Kirschen, etc.)

200g Creme Fraiche

3 Eier

3 EL Zucker

3 EL Maizena

1 Pk Vanillezucker

So wird’s gemacht:

Backofen auf 230° C / Unter-/Oberhitze vorheizen Den Teig mit Backpapier auf ein rundes Kuchenblech geben. Mit einer Gabel dicht einstechen. Mandeln darüberstreuen, dass der Kuchenteig bedeckt ist. Dann die Zwetschgenhälften schön verteilen.

Für den Guss alle Zutaten gut vermischen und über die Früchte giessen. Für 35 Minuten ab in den Backofen, bis die Währe eine schöne Bräune hat.

Wenn ich backe und koche, vergesse ich die Zeit. Und dann an einem schön gedeckten Tisch zu sitzen und beim Kaffee die feinen Sachen geniessen und ein gutes Gespräch zu führen, ist für mich wahre Freude. Ich bin über solche kleinen Momente des Glücks sehr dankbar.