Wir haben wieder unsere Koffer gepackt und sind Anfang Juli für 2 Wochen in die Ferien gefahren. Wieder führte uns unsere Reise nach Nizza in unsere liebgewonnene kleine Wohnung mit dem Traumblick auf den Hafen und das Meer. Für uns also nichts Neues, doch diesmal sind wir mit meinem Schatz zu dritt gewesen. Und trotz aller Vorfreude, wie so die ersten Ferien als Paar sind und dann noch als Familie, tja, das weiss man nicht wirklich im Voraus.

Um dem Stau und Verkehr etwas aus dem Weg zu gehen, haben wir beschlossen in den frühen Morgenstunden loszufahren. Geplant war 4 Uhr. Letztlich waren wir bereits um 3 Uhr unterwegs, da wir vor lauter Aufregung und Vorfreude nicht schlafen konnten – weshalb also wälzend im Bett liegen, wenn die Strasse ruft! Ohne Verkehr und vor der grossen Hitze, haben wir das Mittagessen bereits in Nizza einnehmen können.

Die Tage waren harmonisch, unkompliziert, friedlich. Wir waren im Flow und jeder von uns ist auf seine Kosten gekommen. Wir haben viel gebadet im Pool, sind rumgewandert in Nizza, haben neue Orte, Quartiere, Restaurants und Museen entdeckt. Es war perfekt und trotzdem so normal und unspektakulär. Wir haben Freundschaften geschlossen – wir grossen und die kleine.

Highlight der Gare du Sud

In Nizza gibt es seit Mai den Gare du Sud ein Foodmarkt im ehemaligen Gare de la Provence. Die Idee und das Konzept sind toll. An zig verschiedenen Ständen kann man, wie z.B. auch in Lissabon, sich nach Lust und Laune den Bauch füllen. Es gibt alles was das Herz begehrt. An zwei grosszügigen Bars gibt’s eine grosse Getränkeauswahl. Das alles inmitten der Stadt in einem Quartier, das vorher sicher nicht ganz so touristisch war. Uns hat es voll gut gefallen, dass wir gleich mehrmals dort gelandet sind. Auf alle Fälle ein Highlight in Nizza.

Kloster Cimiez und der Park

Ein Besuch des Quartiers Cimiez mit dem Kloster aus dem 12. Jahrhundert ist auch überaus lohnenswert. Neben dem hübschen Kloster, in welchem immer noch 7 Franziskanermönche leben, gibt’s einen grossen Klostergarten, der einem den Blick über die Stadt, den Chateau-Hügel und das Meer frei lässt.

Nizza und seine Museen – hier Matisse

Gleich angrenzend befindet sich das Musée Matisse. Und mit dem Ticket – welches 24 h gültig ist, haben wir nicht nur Matisse angeschaut, sondern auch noch das Archäologische Museum in Cimiez, die Palais Lascaris in der Altstadt und das MOMAC. Somit habe ich Museen gesehen, für 10 Euro, welche ich sonst nie besucht hätte. Aber ich kann dieses Ticket nur empfehlen.

Lavendelfelder bei Sault

Und weil es uns so gefallen hat, nach unserer tollen Reise in die Provence vom letzten Jahr, sind wir dieses Mal für 1 Nacht nach Roussillon gefahren und haben neben dem Okker-Garten auch die Abtei Notre-Dame de la Sénanque und Sault und die Lavendel-Felder besucht. Wir haben wieder im selben Hotel – dem Maison d’Ocre übernachtet und im selben Restaurant Znacht gegessen. Die Kellnerin konnte sich sogar noch daran erinnern, dass meine Süsse eine riesige Lasagne gegessen hat. Was sie auch dieses Jahr wieder tat. Über unsere erste Reise in die Provence und die Lavendelfelder inkl. der Tour mit Hotel-Tipps, berichte ich hier.

Abtei Notre-Dame de la Sénanque

Es darf auch leicht sein

Mir wurde auf dieser Reise oder in diesen Sommerferien bewusst, wie viel ich bisher allein gestemmt habe. Mit meiner Süssen letztes Jahr alleine in die Provence fahren und zurück, jeden Tag schauen, dass sie auch auf ihre Kosten kommt, ohne dass mir Schwimmhäute wachsen oder ich eine Erkältung einfange, vom stundenlangen im Wasser stehen und mit ihr schwimmen üben. Schauen, dass es ihr gut geht, Spass macht und auch ich es geniessen, mal Abstand gewinnen kann, vielleicht mal auswärts essen oder einen Apéro trinken. Bisher bin ich Abends nicht so weg mit ihr, wenn wir in Nizza waren. Auch Kontakte habe ich somit nicht so viele geknüpft oder eher im Zusammenhang mit meiner Süssen. Aber in diesem Jahr war alles leicht. Die Reise an sich, das Einkaufen, Kochen, Putzen, Organisieren. Abends öfter weg und Apéro trinken, fein essen gehen, auch mal Zeit haben, um ein Buch lesen. Ich wurde überall getragen und unterstützt. Ja, wir haben sogar Einheimische kennengelernt und meine Süsse hat Freundschaften mit drei kleinen Schweizerinnen geschlossen und die Mamas grad dazu. All dies konnte ich nur, weil jemand da war, der mir etwas abgenommen hat von all dem was ich gestemmt hab. Und ich muss auch ehrlich zugeben, das finde ich nicht selbstverständlich. So eng zu sein, eine Familie zu werden. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist das noch wertvoller, wieder jemanden zu finden, der bereit ist, sich mit Haut und Haar, kopfüber ins Abenteuer Familie und Beziehung zu stürzen. Das macht daher diese Ferien und die gemeinsame Zeit, die wir zu dritt erlebt haben, so kostbar und wertvoll. Und das Gefühl und dass alles auch Leicht sein darf und ist, ist unbeschreiblich.

Einatmen – ausatmen, sich immer wieder auf das Atmen besinnen, zur Ruhe kommen, sich mit sich und dem Körper befassen, ihn wahrnehmen, die Gedanken wahrnehmen. Einfach wahrnehmen ohne zu bewerten. Es ist. Nur reagieren, wenn es für einen stimmt. Auch nicht reagieren. Einfach einatmen – und wieder ausatmen.

8 Wochen lang habe ich einen Achtsamkeitskurs der Mirgros-Klubschule in Baden besucht. Wir haben zu verschiedenen Situation und Themen Achtsamkeit geübt. Wir haben mit Meditation, Yoga und anderen Techniken gelernt, sich wahrzunehmen, sich zu spüren, ohne zu bewerten oder zu verurteilen. Es ist. Mir hat geholfen, sich Zeit zu nehmen. Für mich Zeit zu haben. Immer dienstags dort zu sein, zu trainieren. Und auch der Achtsamkeitstag, der einen ganzen Tag dauert, an welchem man einfach schweigt, den ganzen Tag ruhig bei sich ist und einfach die Übungen trainiert. Das hat mir geholfen und sehr gut getan. Es hat mir gezeigt, dass ich schon sehr Achtsam und bei mir unterwegs bin. Dass ich vieles richtiggemacht habe und mache und dass ich mich nun beruhigen kann, das festigen darf, was ich begonnen habe vor mehr als 5 Jahren.

Mein bestes Ich

Ich habe 5 schwierige Jahre hinter mir. Trennung. Scheidung. Kind plötzlich allein erziehen. In Abgrenzung zum Vater Grenzen setzen. Eine gute und stabile Beziehung zum Kind aufbauen. Single sein. Probleme im Job. Jobwechsel. Wieder eine schwierige oder anspruchsvolle Jobsituation. Vieles oder alles war sehr emotional und hat mich zum Teil nochmals an meine Grenzen gebracht. Mir war von Anfang an klar. Die Beziehung zu meiner Tochter ist das Wichtigste. Dies muss stabil sein und ein gutes Fundament haben. Dazu und damit ich ihr ein Vorbild sein kann, musste ich an mir arbeiten. Meine Werte, Grenzen, Prinzipien kennenlernen. Herausfinden wer ich bin, um ihr mein bestes Ich auf den Weg mitzugeben.

Als Single hatte ich viel Zeit, um mich mit mir zu beschäftigen. Ich habe auch zum Thema Beziehung und wie ich sie denn mal leben möchte, Gedanken gemacht. Und viele Wochenenden oder Abend war ich allein zu Hause und hatte Ruhe und Zeit für mich, um genau das zu machen, mir über mich und was mir in einer Beziehung, im Leben, im Job – in allen Bereichen denn wichtig ist.

Zu wissen, man schaffts allein. Zu fühlen, hören und spüren, was der Körper braucht, was der Geist braucht, das ist eine unvergleichliche Stärke und Macht. Denn darauf kann man sich immer besinnen, wenn es mal nicht so gut geht.

Früher war ich immer eher zurückhaltend, habe spät oder nicht reagiert und war deshalb oft frustriert. Dann hat es gewechselt. Von Stumm zu „jetzt sag ich immer lautstark meine Meinung“. Es fühlte sich wesentlich besser an, nicht mehr stumm zu sein, nur war die Art und Weise und die Lautstärke, aber auch die Emotion noch zu unkontrolliert. Und auch wenn es sich besser anfühlte, gut war es noch nicht. Es ist wie ein Pendel, das von einer zur anderen Ecke ausschlägt. Es war also das andere Extrem. Aber meine Bedürfnisse oder meinen Ärger oder meine Meinung wie auch immer zu kommunizieren, war eine Erleichterung.

Mit der Zeit habe ich dann gemerkt, es muss nicht immer laut sein, es muss nicht immer sofort sein, ja ich muss nicht mal schlagfertig sein oder eine super Antwort bereit haben. Und heute weiss ich, ich darf auch mal nicht reagieren. Im Kurs habe ich gelernt, dass ich Dinge so drehen kann, dass sie mich nicht mehr persönlich treffen. Und aufgrund dieser sich augenblicklich einstellenden Distanz fällt es mir hoffentlich leichter nicht gleich emotional zu reagieren.

Selbstbestimmt im Leben

In den letzten Wochen hat sich wieder einiges getan. Ich bin geschieden. Die Betreuung ist geregelt. Ich habe einen guten Job. Alles hat sich somit beruhigt oder ist geklärt. Ich habe eine stabile Partnerschaft. Mein Partner gibt mir Ruhe und das Gefühl angekommen zu sein. Er festigt mich, stärkt mich, unterstützt mich. Er macht mein Leben noch glücklicher, noch voller. Und ich bin froh, nicht mehr so viel Zeit alleine auf dem Sofa zu verbringen, sondern die Möglichkeit zu haben, die Zeit gemeinsam zu verbringen. Zusammen zu reisen, Weekends zu verplanen oder mal nichts zu tun. Zusammen einfach im Garten zu arbeiten, zu Kochen, zu Essen, zu Reden. Egal. Er bereichert mein Leben. Und ich spüre, ich komme an, in meinem Leben. In dem Leben, das ich so mir selber aufgebaut hab, mit den Menschen, die mir guttun und mir wichtig sind. Selbstbestimmt. Jetzt ist es Zeit anzukommen und das erreichte, erfahrene, erlebte, erarbeitete zu festigen. Der Kurs hat mir genau das gezeigt. Achtsamkeit ist einatmen, ausatmen. Achtsamkeit ist den Moment wahrzunehmen. Ihn überhaupt wahrzunehmen. Und wenn er gut ist, ist es schön. Wenn er nicht gut ist, muss ich es nicht persönlich nehmen. Ich kann es einfach wahrnehmen. Reagieren kann ich später.

Mit diesem Rucksack versuche ich nun meinen Weg zu gehen. Beharrlich. Weitgehend glücklich und zufrieden. Und glücklich bin ich in den letzten Wochen sehr. Ich lache, mache Witze und habe immer dieses versteckte lächeln in mir, voller Zufriedenheit.

Wir erweitern unsere Wohnung von Frühling bis Herbst, sobald es warm wird und solange es warm bleibt um unser 5. Zimmer – unseren Garten. Jedes Jahr pflanzen wir in unzähligen Töpfen Gemüse an, hegen und pflegen es, geben jeden Tag Wasser und verwerten das Gemüse dann in unzähligen feinen Gerichten. Wir lieben es abends länger draussen zu sitzen, zu reden, lachen, spielen. Ein gutes Glas Wein zu trinken und was Leichtes vom Grill zu essen. So sehen unsere Sommerabende aus.

Ich wollte immer einen gemütlichen Gartenbereich, der zum Verweilen und Draussen sitzen einlädt. In meinem Garten und Sitzplatz habe ich relativ viel Umschwung und Platz. Der Sitzplatz erstreckt sich über die ganze Länge der Wohnung und hat sowohl einen beschatteten Bereich unter dem oberen Balkon, wie auch eine Fläche die stark und bis zum Sonnenuntergang besonnt ist. Den vielen Platz habe ich nun in verschiedene Bereiche eingeteilt und mein Wunsch war, auch verschiedene Pflanzen und Gemüse zu ziehen. Unter der Überdachung habe ich neben einem Esstisch auch neu eine coole und gemütliche Lounge. Und auf der besonnten Seite steht ein kleiner Bistrotisch mit zwei Stühlen. Ich liebe es morgens früh, dort kurz zu sitzen und in der Morgenfrische den Tag zu starten. Einige schöne Solarlampen erhellen am Abend den Garten.

Letztes Jahr habe ich ausserdem einen massgefertigten Aluminium-Trog bestellt, um den Bereich vor der Trennwand zum Nachbarn schöner zu gestalten. Nun steht dort also ein gut 3 Meter langer Trog mit einem Apfel- und einem Quitten-Baum drin. Bin gespannt, wie viele Äpfel und Quitten ich dieses Jahr ernten darf. Unter den Bäumchen können wir nun Gemüse, Kräuter oder Blumen pflanzen. Die sonnige, windgeschützte Lage eignet sich gut für Tomaten. Ausserdem haben wir dieses Jahr in diesem Trog Kohlrabi, Salat und Kräuter gepflanzt. In sechs Töpfen wird’s zusätzlich noch Auberginen, Zucchetti und Gurken geben. Dafür sind wir extra in die Gärtnerei gefahren und haben uns beraten lassen. Es gibt schon viele Pflanzen, die für Töpfe geeignet sind und speziell dafür gezüchtet wurden. Somit eignet sich so ein Topf-Garten auch für den Balkon. Für meine Süsse ist es auch ein Erlebnis zusammen mit mir zu gärtnern, dem Gemüse beim Wachsen zuzuschauen und es dann beim gemeinsamen Kochen zu verarbeiten oder ganz einfach, zu pflücken und zu essen. Sie liebt es den Pflanzen Wasser zu geben und dabei noch ihre eigenen Wasserplansch-Spiele zu machen. Und kaum ist es warm, zieht sie ihre Badehose an und nutz den Rasensprenger für ne Abkühlung.

Und seit ich einen persönlichen Gärtner habe, ist der Rasen viel schöner, meine Pflänzchen gedeihen prächtig und abends sitzen wir am Tisch, essen ein feines Znacht, trinken ein gutes Glas Wein oder machen es uns gemütlich auf der Lounge. Mein 5. Zimmer ist jetzt fast perfekt. Es fehlen noch einige Deko-Elemente, um das Sommerfeeling zu Hause zu perfektionieren. Wohl fühlen tun wir uns alle schon und wir freuen uns auf den Sommer zu Hause – wenn das Wetter stimmt.

Massgefertigter Pflanztrog aus Aluminium: Rohner AG in Teufen AR

Menschen wurden erschaffen um geliebt zu werden. Dinge wurden geschaffen um benutzt zu werden. Der Grund warum sich die Welt im Chaos befindet, ist weil Dinge geliebt werden und Menschen benutzt werden.

Dalai-Lama

Dieser Spruch ist mir in den Sinn gekommen, als ich vor einigen Tagen mitbekommen habe, wie ein Bekannter seine emotionalen Empfindungen für einen monatlich fixen Geldbetrag erklärte. Er empfindet Gefühle dafür, dass er jeden Monat denselben Geldbetrag erhält und deshalb geht es auch nicht, dass er ihn nicht mehr erhält. Innerlich habe ich gelacht. Echt jetzt? Ich habe Gefühle für Menschen und nicht für Dinge. Gut, ich mag meine Wohnungseinrichtung, meinen schönen Garten, mein neues Auto oder meine tolle Garderobe, aber ich liebe meine Tochter, meinen Partner, meine Eltern und Familie und Freunde.

Ich habe tiefe Glücksgefühle, wenn ich meine Tochter draussen mit meinem Partner spielen und reden höre, während ich drinnen das Znacht vorbereite. Ich liebe es mit Freunden einen gemütlichen Abend zu verbringen und mit meiner Familie schöne Momente zu erleben. Oder ich verspüre tiefe Liebe und Dankbarkeit, wenn ich meine Süsse in den Armen halte, wenn ich mit ihr auf reisen bin, in den Ferien, auf dem Spielplatz oder schlicht mit ihr kuschle auf dem Sofa oder im Bett. Ich liebe meine Tochter, wenn ich sie anschaue, ihr Lachen sehe, ihre strahlenden Augen, sie singen höre, tanzen sehe oder ihr Schauspiel verfolge. Und ich liebe sie auch, wenn wir streit haben, sie schlecht drauf ist oder mal nicht so will wie ich. Meine Muttergefühle entstanden in der Schwangerschaft, seither ist diese Verbindung da und seither sehe ich mich sie beobachten mit Staunen und Freude. Ich liebe sie und nicht einen Geldbetrag, der vielleicht monatlich auf meinem Konto eintrifft. Auch wenn ich weiss, dass Geld für ein gutes Leben wichtig ist. Kein Betrag auf dieser Welt kann die Gefühle, die ich für sie empfinde nur im Ansatz aufwiegen.

Leider stelle ich fest, dass es oft so ist, wie im Zitat von Dalai-Lama beschrieben. Menschen lieben Dinge und benutzen Menschen. Sie lieben die Luxuskarosse oder die teuren Markenartikel. Und sie benutzen Menschen, um sich besser zu fühlen, besser zu positionieren, oder sich über sie zu erheben. Ich kann hier nur eins sagen, ich muss mich nicht mit solchen Menschen in ein Boot setzen. Ich erhebe mich nicht über andere, ich behandle als erstes Mal alle Menschen gleich. Ich respektiere andere Menschen und das Andersartige. Alles hat Platz. Was ich nicht mag, ist, wenn sich diese Menschen zusammen in ein Boot setzen, obwohl sie eigentlich nichts gemeinsam haben, um sich gegenseitig aufzuwiegeln, eben gegen Andersdenkende, andere Werthaltungen und Lebensweisen und dann noch schön tratschen und wilde Unwahrheiten in der Welt verbreiten. Solche Menschen mag ich nicht und so eine Einstellung habe ich selber zum Glück auch nicht. Das finde ich total oberflächlich.

Menschen benutzen Menschen oder erheben sich über sie, um sich besser zu fühlen.

Was bitteschön ist hier dann noch christlich! Wie auch immer, genau diese Menschen sind dann auch solche, die sich über Dinge identifizieren – teure oder exklusive Ferien, das moderne und teure Auto, die tolle Wohnung, obwohl man sie sich eigentlich nicht leisten kann. Ich bin der Meinung, dass nur, wenn man ganz bei sich ist und sich selber liebt, auch fähig ist, andere zu lieben. Dinge braucht man zum Leben – die einen mehr, die anderen weniger, aber Dinge geben nie dasselbe zurück, wie eine Umarmung oder ein feuchter Kuss deines Kindes.

Unser Mietzelt – geräumig und voll eingerichtet

Camping ist eine wunderbare Art Ferien zu machen oder ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Nirgendwo ist die Natur so nah und das gibt ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Nirgendwo sonst, ist man so schnell in Kontakt mit dem Zeltnachbarn und nirgendwo sonst finden die Kinder so schnell jemanden zum Spielen. Der Mikro-Kosmos auf dem Camping-Platz ist einfach spannend: Die Männerclicke, die mit 90 Litern Bier im Fass und Zapf-Kühl-System anreist, um eine Auszeit unter Kumpels zu nehmen. Die Familie aus Deutschland und der Schweiz, die sich in der Mitte zum gemeinsamen Familienwochenende trifft. Der Porsche Cayenne-Fahrer, der mit Familie im Luxuszelt ein verlängertes Wochenende verbringt oder die Senioren, die in ihrem Gärtchen sitzen und jedes Jahr von neuem die Menschen studieren. Camping ist für jedermann, jedes Budget, jeden Luxus. Und Camping bringt diesen Mikrokosmos zusammen, Menschen, die man sonst nicht trifft. Offen sollte man sein, neugierig und interessiert für den neuen Nachbarn, der nur 5 Meter neben einem seinen Wohnplatz hat. Ein kleines Paradies für Gross und Klein und jeden Geschmack.

Clamping auf dem Wirthshof

Wir haben unsere sieben Sachen für das Auffahrtswochenende gepackt und sind auf den Camping-Platz Wirthshof am Bodensee gefahren. Ich finde Camping wunderbar entschleunigend und trotzdem möchte ich nicht ganz auf ein Minimum an Luxus verzichten. Auch kann ich mir nicht vorstellen wirklich am Boden zu schlafen oder ein Zelt aufzubauen, das Essen nicht im Kühlschrank aufzubewahren, etc. Und wenn man selber keine Camping-Ausrüstung hat, kann man an vielen Orten Bungalow-Zelte, Mobile Homes oder Kabinen mieten.

Wir haben ein Bungalow-Zelt gemietet. Dort ist alles vorhanden, was man so braucht. Man schläft zwar im Zelt, aber auf einer Matratze. Für Esswaren, die gekühlt werden müssen, gibt’s einen Kühlschrank, zum Kochen hats einen Gasherd und sogar ein Toaster, eine Kaffeemaschine und ein Wasserkocher stehen zur Verfügung. Für die Sonne gibt’s einen Schirm und wenns mal regnet, bleiben die Füsse im Zelt trocken, weil der Boden mit Platten ausgelegt ist. Also Camping für Anfänger oder Camping im Luxus. Die Sanitär-Anlagen sind sauber und topmodern. Ausserdem gibt’s einen Indoor- und Outdoor-Spielplatz, einen beheizten Aussenpool und sogar Wellnessmöglichkeiten. Im Camping-Shop kann man neben den nötigsten Bio-Lebensmitteln auf Vorbestellung auch frische Brötchen fürs Frühstück holen. 

Wir sind erst abends angekommen und mussten nicht mehr lange das Zelt aufstellen, sondern konnten gemütlich einrichten, unsere Schlafsäcke ausrollen und das Essen einräumen. Dann gab ess ein schnelles Abendessen – Tortellini mit Cinque Pi-Sauce, gekocht auf dem Gasherd, hat allen geschmeckt. Und schon waren wir in den Camping-Ferien angekommen. Die Entschleunigung hat sich also praktisch sofort eingestellt.

Zum Frühstück gabs frische Brötchen und heissen Kaffee aus dem Bodum-Krug. Den Tag haben wir mit Erkundungen des Camping-Platzes, dem Hören von Märchengeschichten, dem Schliessen von Freundschaften und Kennenlernen der Nachbarn verbracht. Abends haben wir unseren neuen Camping-Grill eingeheizt und darauf unsere Bratwürste gebraten, dazu gabs Nudeln und Salat.

Ausflug zum Affenberg in Salem

Am Freitag dann sind unsere Freunde aus Ulm zu Besuch gekommen. Bei herrlichem Sommerwetter sind wir nach Salem zum Affenberg gefahren, haben am Nachmittag im Pool gebadet und in der Hofschenke mega fein Znacht gegessen. Es ist so wunderschön, wenn man einen herrlichen Tag mit guten Freunden verbringen kann und alle – ob gross oder klein, die Zeit geniessen. Der Affenberg ist ein 20 Hektar grosses Naturschutzgebiet mit Störchen, Rotwild, Wasservögeln, Karpfen und Berber-Affen. Diese Affenkolonie lebt in einem grossen Gehege – frei. Die Besucher können auf einem markierten Weg die Affen beobachten und mit Popcorn füttern. Für die Kinder ein Highlight.

Die Berberaffen lieben Popcorn.

Und weils das Wetter so schön war und wir uns auf dem Campingplatz so rundum entspannt und wohl gefühlt haben, sind wir statt auf einen weiteren Ausflug einfach den ganzen Tag dageblieben. Haben gespielt, gebadet, gegessen, getrunken, geredet, gelacht. Es ist so wahnsinnig toll, dass meine Süsse mit ihren neuen Freundinnen rumspringen konnte, spielen, singen und tanzen. Wir haben sie manchmal kaum noch gesehen oder nur kurz zum Hallo sagen und dann wieder davonzurennen, auf ein neues Abenteuer. Wir waren wirklich alle drei voll entspannt und glücklich.

Heim sind wir dann über Friedrichshafen – Romanshorn gefahren. Die 45-minütige Überfahrt auf der Fähre bei diesem herrlichen Wetter war ein Traum. Viel zu schnell ist unser Camping-Weekend verflogen. Wir haben keine Minute an Arbeit oder Zuhause gedacht. Es war perfekt. Perfekt, weil wir alle drei im Flow waren, uns miteinander so wohl gefühlt haben, jeder für sich geniessen konnte und wir alle einfach super Spass hatten. Und wir freuen uns jetzt schon auf unsere Sommerferien zu dritt und unser nächstes Camping-Abenteuer irgendwann.

Was wir beim Camping mit unserer Süssen geliebt haben

… das Staunen über das grosse Zelt und das Gewusel beim Einrichten.

… das schnelle Znacht – nämlich simple Tortellini mit Cinque Pi-Sauce – das draussen am kleinen Camping-Tisch viel besser schmeckt.

… die Entspannung, die eintritt, wenn das Zelt bezogen und eingeräumt, unsere Süsse davongesprungen ist und wir gemütlich etwas trinken – den Apéro oder Kaffee.

… das tolle Gefühl mit der Natur so verbunden zu sein, die frische am Morgen, die langen Abende draussen bis es dunkel ist, die leuchtende Sternennächte, das Vogelkonzert mit dem ersten Sonnenstrahl.

… die sofortige Vertrautheit, die einen mit seinen Zeltnachbarn verbindet, auch wenn die gerade erst eingezogen sind; auf dem Camping ist man eine grosse Familie.

… die Verbundenheit zwischen Campern: man hilft, wenn Hilfe gebraucht wird, füttert andere Kinder zusammen mit den eigenen ab und die Zeit zu zweit geniessen, während die Süsse mit ihren neuen Freunden spielt.

… die Freude unserer Süssen, die von morgens bis abends unbeaufsichtigt über den Campingplatz toben konnte.

… die Gelassenheit, stundenlang in der Sonne am Frühstückstisch zu sitzen, Kaffee zu trinken, zu reden, zu lesen, während unsere Süsse schon lange unterwegs ist.

… die Gemütlichkeit, mit der Süssen eingekuschelt in den Schlafsäcken herumzuliegen, wenn es draußen kalt ist.

… die Ruhe, die mit der Abenddämmerung ganz von selbst einkehrt und die wohlige Müdigkeit nach einem Tag an der frischen Luft

… eingekuschelt nah bei einander, mit den Geräuschen von draussen, dem letzten Geflüster, einzuschlafen.

… die Sterne, die so klar und nah scheinen, wenn man nachts mal raus muss.

Kleidung

Spezielle Kleidung ist zum Camping nicht nötig; das Stichwort lautet hier vor allem „wind- und wasserfest“ aber auch warm sollte die Kleidung sein, denn morgens und abends kann kühl werden.

  • Warme Schlafanzüge
  • Gute Regenkleidung, evtl. Gummistiefel
  • Genügend Kleider zum Wechseln.
  • Fleece spendet Wärme, ist leicht und trocknet schnell.
  • Unbedingt dabei: Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme

Sonstiges, wenn man im Mietzelt übernachtet

  • Küchenausstattung – ein Schneidebrett, ein scharfes Messer, Picknick-Flaschen, Plastik-Geschirr, Sackmesser
  • Salz und Pfeffer, Essig und Öl oder fix fertig Salatsauce
  • Kaffeepulver, Bodum-Kaffekrug
  • eine Packung Nudeln mit Tomatensauce
  • Weitere Lebensmittel
  • Taschenlampe
  • Haushaltpapier, Geschirrspühlmittel, Lappen, Geschirrtuch, Schwamm oder Bürste, Mülltüte
  • Camping-Tisch und Stühle, Liegestuhl, evtl. Sonnenschirm und –Spitz, Picknick-Decke

Eine meiner ursprünglichen Blog- oder Facebook-Ideen war, dass ich über meine Einladungen und die Menüs, die ich koche, schreibe. Ich koche und backe leidenschaftlich gern und ich habe gerne Gäste bei mir zu Hause, die ich kulinarisch verwöhne und einen gemütlichen Abend bei guten Gesprächen, passendem Wein und feinem Essen mit ihnen verbringe. In den Jahren nach meiner Trennung habe ich dieses Hobby aber nicht so verfolgt, erst nach meinem 40. Geburtstag, Ende 2017, ist bei mir der Wunsch nach Einladungen und so richtig schönen Abenden mit Gästen bei mir zu Hause wiederaufgekommen.

Zwischen meinem ersten Einladungsabend vor mehr als einem Jahr und dem zweiten ist doch einige Zeit vergangen. Aber das Leben spielt so schön, dass man manchmal einfach die Prioritäten anders setzt. Und diese lagen im vergangenen Jahr hat einfach mehr bei der Zweisamkeit ohne grosse Einladungen, langem Gekoche und aufwändigen Menüs.

Am Wochenende habe ich eine gute Freundin zum Znacht eingeladen und wir haben zu dritt beim gegenseitigen Kennenlernen einen wunderbaren Abend verbracht.

Das Schlemmermenü

Kleiner grüner Lattichsalat mit Avocado, Radischen und Cherry-Tomaten dazu eine leichte Balsamico-Sauce

Tagliata vom falschen Filet auf gebratenem Spargel mit Kräuter Vinaigrette

Naked Cake mit Rhabarber-Mascarpone-Creme

Für die Tagliata

Stotzenfilet vom Schwein Salz / Pfeffer  

1 kg Spargel  1 Bund Frühlingszwiebeln 60 gr Dörrtomaten Salz und Pfeffer           

2-3 EL Zitronensaft 4-6 EL Gemüsebouillon 4-6 EL Olivenöl Salz und Pfeffer  1 Bund Basilikum     

Würzen und kurz kräftig in einer grossen Bratpfanne anbraten. Dann 30 Minuten im Backofen bei 180° C fertig braten.

Spargel letztes 3 abschneiden und dann in Drittel schneiden. In einer weiten Bratpfanne oder einem Wok Rührbraten bis die Spargeln bissfest sind. Frühlingszwiebeln mit Grün klein schneiden. Dörrtomaten hacken. Alles beigeben, 5-10 weiter braten, würzen.

Zitronensaft, Gemüsebouillon, Olivenöl mischen, würzen und fein gehackter Basilikum beigeben.

Anrichten: Spargel auf den Teller geben mit Vinaigrette beträufeln, Fleisch in Scheiben darüber drapieren. Dazu passen gebratene Frühlingskartoffeln.

Naked Cake mit Rhabarber-Mascarpone-Creme

Ich muss zugeben, ich habe lange nach einem geeigneten Rezept gesucht, aber nichts gefunden, was mir sofort gepasst hat. Daher bin ich kreativ geworden und hab mir den Naked Cake zusammengestellt, der genau meinem Geschmack entspricht.

Das Biscuit war luftig und aromatisch und schmeckte nach Vanille-Zitrone. Die Mascarpone-Creme lässt sich natürlich nicht nur mit Rhabarber verfeinern, sondern es eignen sich alle saisonalen Früchte, auf die man gerade Lust hat. Im Sommer kann ich mir gut vorstellen den Naked Cake mit Pfirsich, Kirschen oder Himbeeren oder Brombeeren zu machen, im Herbst ist eher die Zeit für Zwetschgen, Trauben, Birnen oder Äpfel und im Winter passen Orangen, Mandarinen oder exotische Früchte. Ob nun als Kompott oder frische Früchte, der Kreativität ist mit der Mascarpone-Creme keine Grenzen gesetzt.

Für den Naked Cake mit Rhabarber-Mascarpone-Creme

5 Eigelb 150 gr Zucker 1 EL heisses Wasser 1 Zitrone (Schale) 1 Päckchen Vanillezucker 5 Eiweiss Salz 2 EL Zucker

150 gr Mehl 3 TL Backpulver

5 Eigelb mit Zucker und Wasser 5 Minuten mit dem Handrührgerät schlagen, bis es schaumig und hell ist. Zitronenschale und Vanillezucker unterrühren. 5 Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen, dann Zucker beigeben, weiterschlagen bis es glänzt. Sieben und abwechselnd mit Eiweiss unter die Eigelbmasse heben. Springform (20cm Durchmesser, Boden mit Backpapier belegt) füllen, 30 min. bei 170° C in der Mitte des Ofens backen. Dann noch 10 min im heissen Backofen stehen lassen, rausnehmen, umgestürzt auskühlen.

350 gr Rhabarber 5 EL Zucker 4 EL Holunderblütensirup 1.5 dl Wasser

Rhabarber in Würfel schneiden, in einem Topf mit Zucker, Holunderblütensirup und Wasser rund 10 Minuten kochen, bis der Rhabarber etwas zerfällt. Absieben und beiseite stellen.

250 gr Mascarpone 200 gr Quark 1.5 dl Rahm 75 gr Zucker 1 Päckchen Vanillezucker

Mascarpone mit Quark, Zucker und Vanillezucker verrühren, Rahm steif schlagen untermischen. 5 EL Rhabaraberkompott beiseite stellen, den Rest mit der Creme mischen.

Biscuit 2-mal quer durchschneiden, evtl. mit der Hilfe eines Tortenschneiders. Dann grosszügig mit der Rhabarber-Mascarpone-Creme bestreichen. Den nächsten Biscuit-Boden drauflegen, wieder mit Creme bestreichen, den Deckel aufsetzen, einige Kleckser Creme drauf und dann noch mit Rhabarber-Kompott abschliessen.

Sage und schreibe ein Jahr dauert unser Glück bereits. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen und ich kann es immer noch nicht glauben, wie rasch ich mich wieder in dieses Beziehungsding vertiefen und wohl fühlen konnte. Ich bin und bleibe ein Beziehungstyp und nach vielen erfolglosen und auch frustrierenden Versuchen, endlich das Gefühl und das Vertrauen zu haben, angekommen zu sein, was gibt’s Schöneres? Wir geniessen die Zeit zu zweit jeweils sehr und sind auch zu Dritt mit meiner Tochter ein unschlagbares Team.

Auf das Wochenende in London habe ich mich nun speziell gefreut, zumal ich unseren Weekend-Trip erst zwei Wochen vorher gebucht und doch ein verhältnismässig tolles Schnäppchen in einem genialen 4* Hotel direkt am Hyde Park beim Lancaster Gate gefunden hab. In London mag ich die vielen tollen grünen Pärke, mit den Doppelstock-Bussen durch die Gegend fahren, rummarschieren an den einschlägigen Touristen-Orten vorbei, Shopping, Covent Garden, ein Spaziergang der Themse entlang, Pubs, Bier und das viele internationale Essen.

Uber – #1 First one

Das erste First one war unser Transfer vom Flughafen zum Hotel. Luton ist spät abends nicht mehr so gut an die Stadt angebunden und echt weit draussen – deshalb wohl der günstige Flugpreis. Ich habe mich im Internet schlau gemacht, wie man wohl um 22.30 Uhr abends noch in die Stadt kommt – ohne gross umzusteigen oder noch zu Fuss gehen zu müssen. Und da habe ich Uber für mich entdeckt und getestet. Mit dem App habe ich noch im Ankunftsbereich ein Uber bestellt. Fix wurde mir der Preis und der Fahrer zugewiesen, der uns dann im Drop-off-Bereich erwartet hat. Nachts ohne viel Verkehr war der Transfer reibungslos und schnell und wir konnten noch vor Mitternacht im Hotel einchecken. Abgerechnet wird über Kreditkarte und man steigt aus, nimmt das Gepäck und erledigt ist die Sache! Ich muss sagen das Uber-Erlebnis hat mir gefallen. Allerdings würde ich es nicht als Frau alleine benutzen, vor allem nicht nachts. Irgendwie mache ich mir da wegen der Sicherheit sorgen. Aber zu zweit. Eine ganz tolle Sache.

Joggen im Hyde Park – #2 First one

Das zweite First one war am Samstag früh die Jogging-Runde im Hyde Park. Es war herrlich gemeinsam in der ruhigen Morgenzeit durch den Park zu joggen. Für mich war das der perfekte Start in einen spannenden Erkundungstag in London – das ich ja schon genug kenne und darum nichts mehr muss, dafür alles darf! Der Hyde-Park bietet ja mega viele Sportmöglichkeiten und wir sind vielen anderen Joggern begegnet. Am Sonntag haben wir die Runde gleich wiederholt. Der einzige Unterschied war, dass es aufgrund des traumhaften Wetters schon viel mehr Menschen unterwegs hatte. Aber es hat sich so gut angefühlt. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich morgens ohne Frühstück im Bauch überhaupt Energie habe eine Runde laufen zu gehen. Aber es gibt’s, was es nicht gibt und dieses Gefühl motiviert mich, meine Trainings und meine Laufroutine wieder zu verstärken und diese besser in meinen Alltag einzubauen. Ich möchte unbedingt fitter werden, mich wohler fühlen im Körper und auch wieder auf meine 10-Km Distanz trainieren.

Besuch bei Deliciously Ella – #3 First one

Das dritte First one war das Frühstück bei Ella. Von Ella oder besser von Delicously Ella habe ich schon berichtet und ich beschäftige mich derzeit ja intensiv mit gesunder Ernährung, leichter und schneller Zubereitung von gesunden und schmackhaften Gerichten und wie ich meinen Vorrats- und Kühlschrank ausstatten muss, damit mir dies gelingt. Wir waren also bei Ella – ja mein Schatz hat sich nicht geweigert, dieses Frauen-Ding mit mir zu machen und wir haben dort gefrühstückt. Natürlich gabs kein Rührei und keinen Speck, aber Overnight Oat und Birchermüesli – ganz normal, einfach ohne Kuhmilch, sondern mit Hafermilch. Auch der Cappuccino war mit Hafermilch – etwas gewöhnungsbedürftig. Für einmal.

Ich bin der Meinung, solange man nicht an irgendwelchen Allergien leidet oder etwas nicht verträgt, sollte man bei den ursprünglichen Lebensmitteln bleiben. Kuhmilch schmeckt für mich einfach geschmacklich besser, weniger süss und neutraler als Hafermilch, die ausserdem noch mehr Kalorien hat. Ausserdem ist es wichtig, dass man die richtigen Nährstoffe zu sich nimmt und nicht auf Lebensmittel verzichtet, nur weils grad im Trend liegt. Ich werde also weiterhin Milch trinken und für meine Overnight Oats verwenden oder einen Schuss davon im Kaffee geniessen. Da ich auch keine Gluten-Unverträglichkeit habe, werde ich einfach auf Vollkorn-Produkte, Dinkel-Pasta, etc. achten und diese in meinem Vorratsschrank lagern.

Tate Modern – #4 First one

Das vierte First one war die Tate Modern mit dem einerseits eindrucksvollen Gebäude und den modernen Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themen. Neben der fantastischen Aussicht vom 10. Stock aus, hat mich vor allem das Projekt mit den Gratisschuhen an der Mexikanisch-Amerikanischen Grenze beeindruckt. Eine Frau hat Schuhe, die über eine Karte der Grenze, einem Kompass, Geheimfach für Geld, etc. verfügen, gratis an illegale Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und USA abgegeben. In San Diego wurden die benutzten Schuhe dann versteigert. Coole Idee – der Shitstorm vorprogrammiert!

Natürlich waren wir abends auch essen und haben uns leiten lassen von einem der top bewerteten Restaurants der Stadt – Kin + Deum – einem Thai-Restaurant. Ich habe extra das Restaurant vorreserviert und bewusst sind wir weder in ein Pub zu Fish & Chips noch zu einem der vielen Italiener. Das Restaurant lag eigentlich weit weg von unserem Hotel, aber wir haben dann mit Google Maps unseren Weg ganz leicht quer durch die Stadt gefunden. Das Essen war sehr lecker und wir können das Restaurant nur empfehlen. Ich liebe es ja in London den Bus zu nehmen. Einfach einsteigen und dann irgendwo hin zu fahren – einfach der Nase nach. Man sieht vom Bus aus so viele kleine Details und entdeckt die Stadt wieder komplett anders. In London habe ich auch nie Angst den Bus zu nehmen, während ich in Paris oder so nie den Bus nehme.

London war ein mehr als perfekter Ort für unser Weekend zu zweit. Und ich freue mich schon auf unser nächstes Weekend in London im Herbst.

Gebucht habe ich über ebookers.ch.

In meinem Blog geht es ja um das kleine und grosse Glück im Alltag. Darum, dass man mit wachem Geist und offenen Herzen, die kleinen und grossen Momente allein oder mit anderen, mit Familie, Freunden, Kind und Partner geniesst. Es geht also darum bewusst durchs Leben zu gehen oder eben achtsam.

Achtsamkeit muss man lernen

Auch mir gelingt es nicht immer gleich gut, achtsam zu sein, liebevoll mit mir umzugehen, zufrieden und dankbar zu sein, mit dem Leben, das ich mir aufgebaut hab und das ich heute führe. Denn auch bei mir liegen immer mal wieder Steine im Weg und ich kann mit mir und meinem Leben hadern. Das waren jahrelang meine Trennung und dieser Konflikt, der da immer mal wieder aufgepoppt ist, Widrigkeiten am Arbeitsplatz, die mich dazu gezwungen haben, die Stelle zu wechseln oder Diskussionen und Ungereimtheiten mit Nachbarn. Manchmal war es auch Herzschmerz oder der Streit in der Partnerschaft, der mich einfach runterzieht und verunsichert. Euch geht es bestimmt auch so, man ist nicht jeden Tag per se gut drauf und das muss ja letztlich auch nicht sein. Wichtig ist, wie geht man mit all den Widrigkeiten um? Wie bewältigt man Situationen, die einen verletzen und weh tun? Wie kann man sich selber schnell wieder aus dem Loch holen und wie mit seinen Emotionen umgehen? Wie kann ich lernen Dinge nicht zu persönlich zu nehmen und entsprechend anders damit umzugehen? Und wie sehe ich trotz Regenwolken und schlechtem Tag etwas Gutes oder Positives?

Ich habe mich in den letzten 5 Jahren sehr mit Achtsamkeit, Dankbarkeit, Zufriedenheit und Selbstliebe beschäftigt. Und denke, dass ich auf gutem Weg bin. Runterziehen tun mich zwar auch heute noch viele Dinge, die mich dann auch tagelang beschäftigen können, aber ich finde, ich habe alles viel besser in den Griff bekommen.

Kraft- und Ruheorte schaffen und Beschäftigungen, die ablenken

Ich habe mir einige Strategien oder Werkzeuge zurechtgelegt, die mir helfen wieder den Fokus zu finden und zur Ruhe zu kommen. Dies sind zum Beispiel Kraft- und Ruhe-Orte oder Beschäftigungen mit denen ich mich ablenken kann. Natürlich helfen mir auch immer meine Familie, mein Partner und Freundinnen und Freunde, um darüber zu sprechen. Kraftorte sind mein Zuhause, dann im Sommer der Hallwilersee zum Baden und die Seele baumeln lassen, der Üetliberg oder der Türlersee zum Spazieren. Sport treiben hilft mir auch, wenn ich beim Joggen die Wut rausrennen kann, dann geht’s mir nachher viel besser und ich sehe meist auch klarer. Früher musste ich immer alles mit diversen mir nahestehenden Personen besprechen – Hauptsache, alles was mich so aufwühlt, konnte raus. Heute ist das viel besser geworden und mir hilft in Momenten der grossen Wut oder der grossen Ohnmacht einfach auf dem Sofa zu liegen und effektiv nichts zu tun, TV zu schauen, Musik zu hören, meine Gedanken aufzuschreiben, zu lesen oder einfach die Stille aufzunehmen. Ich habe auch gelernt ganz bewusst Zeit mit mir alleine zu verbringen zu Hause oder mal auf einem Weekendtrip. Inzwischen geniesse ich diese Auszeiten vom Trubel und der Hektik sehr. Es bedeutet für mich Lebensqualität.

Wenn es ganz schlimm ist, zeigt mir mein Körper genau, was er braucht. Meistens ist das einfach Ruhe! Schlafen hilft in der Regel ganz gut. Wie mein Körper reagiert, wenn er nicht mehr kann und dass ich definitiv darauf hören sollte, hat er mir im letzten Jahr ganz genau gezeigt. Im Herbst hatte ich alle möglichen Symptome von Schnupfen, über plötzliches Erbrechen – und ehrlich ich bin definitiv nicht schwanger – bis hin zu Augenflimmern und Problemen mit dem Fokussieren auf den Bildschirm als ich eine Medienmitteilung hätte verschicken sollen, gefolgt von starken Kopfschmerzen. Es hat aufgehört mit dem Tag, als ich entschieden habe, auf mich und meine Gesundheit zu hören und mich aus der schwierigen Situation rauszunehmen.

Höre auf dein Bauchgefühl

Mein Bauchgefühl, das mir in der Regel sagt, obs gut oder schlecht ist und mein Körper zeigen mir – ich sollte öfter darauf hören! Und dieses untrügliche Gefühl gibt mir Sicherheit. Hör darauf und du liegst richtig. Klar, es ist schon gut noch genau die Situation zu reflektieren und noch alles Pro und Cons zu prüfen. Aber mein Bauch täuscht mich nicht! Hat er im Rückblick noch nie. Diesem ureigenen Instinkt auf diesen hab ich nun gelernt zu hören.

«Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede»

Ich denke der Schlüssel ist tatsächlich Achtsamkeit und das zu trainieren, deshalb werde ich in den nächsten 8 Wochen einen sogenannten MBSR-Kurs besuchen. Ich bin überzeugt, je mehr ich ganz bei mir bin, desto besser werde ich mit schwierigen Situationen im Leben umgehen können, desto ausgeglichener werde ich und desto schneller kann ich Niederlagen, Trauer, Wut und Schmerz verarbeiten und falle hoffentlich weniger in alte Muster zurück. Und mit diesem Achtsamkeitstraining bin ich überzeugt, werden mir noch bewusster die schönen Dinge im Leben auffallen. Eben das kleine Glück, über welches ich hier immer wieder berichte. Wenn man bewusst durchs Leben geht und darauf achtet, dann freuen einen der Kaffee mit der Teamkollegin am Morgen oder der schöne Baum am Strassenrand, das tolle Lied, das im Radio läuft oder die Nachricht einer Freundin, das Telefon mit dem Partner oder das spontane Znacht im Restaurant mit ihm. Und plötzlich sind das über den Tag gezählt, ganz positiv aus. Sich daran festhalten – die schönen Dinge aufsaugen und bewahren. Darum geht’s mir und darum geht’s doch im Leben. Das Leben ist schön – von einfach war nie die Rede!

Ich besuche den MBSR-Kurs bei Migros Klubschule. Die Kurse werden von vielen Krankenkassen bis zur Hälfte übernommen, da Achtsamkeit zu einer gesunden Lebenseinstellung beiträgt. Über den MBSR-Verband sind zusätzlich Kurse auffindbar.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit kann als klares und nicht-wertendes Gewahrsein dessen bezeichnet werden, was in jedem Augenblick geschieht. Sie ermöglicht uns, Körperempfindungen, Gedanken, Gefühle und alle anderen Wahrnehmungen, ob angenehm, unangenehm oder neutral, zu erfahren und so zu akzeptieren, wie sie sind – das Leben also tatsächlich zu erleben, wie es sich von Augenblick zu Augenblick entfaltet.

https://mindfulness.swiss/

http://www.klubschule.ch

Wer liebt sie nicht, die Waffeln, deren Duft den Raum erfüllen. Mmmmh. Heute haben wir welche selber gemacht als kleines Familienkochprojekt. Es ist das erste Wochenende seit meine Süsse aus den Ferien zurück ist und 10 Tage weg war. Als ich sie Mitte Woche wieder in den Arm nehmen konnte – ich bin fast geplatzt vor Glück. Ihren Duft zu riechen, sie zu herzen, ihre grossen Augen zu sehen, ihr zuzuhören und ihren Erzählungen zu lauschen. Glück ist auch zu sehen, wie sie sich freut, wieder zu Hause zu sein mit ihrer unbändigen Energie beim Singen, Tanzen, Turnen, Plappern, Schminken, Verkleiden und Schauspielern.

Das Glück ist greifbar, spürbar und ich hätte den Abend noch lange so draussen beim Znacht und Spielen verbringen können. Wir haben so viel gelacht und sie hat ständig gekichert. Es war perfekt. Ein Moment zu festhalten – ein kleiner Augenblick, der mir so viel gibt. Meine Süsse wieder bei mir.

Für mich bedeutet das Zusammensein mit meiner Tochter extrem viel. Vor allem wenn das Kind nicht jeden Tag bei dir ist, sondern gemäss neuer Betreuungsregelung und neuem Sorgerecht nur noch 50%. Zu Beginn war das extrem hart. Plötzlich ist das 2jährige Menschlein nur noch die Hälfte der Zeit bei einem. Die andere Hälfte muss man sich dann irgendwie selber beschäftigen – am einfachsten man geht einer Arbeit nach. Ich hab seit ihrem ersten Lebensjahr 60% gearbeitet. Und in der restlichen Zeit habe ich sie selber betreut. Ich hab aufgrund des ständigen hin und hers auch möglichst darauf geachtet, dass wir viel Zeit miteinander verbringen und sie genug Raum hat, um selber zu wuseln. Es war auch immer wichtig, dass sie in der 2. Wochenhälfte bei mir zur Ruhe kommen kann. Wir sind also nicht noch irgendwo zum Turnen, Singen oder fix jede Woche mit Andern verabredet gewesen, sondern haben viel Zeit einfach zu Hause, auf dem Spielplatz und in der gewohnten Umgebung verbracht. Diese Ruhephasen waren sehr wertvoll und begleiten uns noch heute.

Wir sind ein top Zweiergespann

So waren wir jahrelang ein top Zweiergespann – in den Ferien, an Wochenenden und in der Freizeit sieht man uns zusammen. Es hat auch zum Beispiel nicht viel gebracht in ein spezielles Familienhotel zu fahren, da sie eh lieber mit mir zusammen war, sogar am liebsten bei mir im Bett schlief anstelle des coolen Hochbetts. Wie auch immer – je grösser sie wird, umso leichter wird alles und es macht mir total viel Spass mit meiner «Mini-Me» die Welt zu entdecken. Wie ich schon mehrfach beschrieben hab, gehen wir sehr oft nach Nizza in die Ferien. Hier zeigt sich nun, dass wir beide da alles haben, was wir für unsere gemeinsame Zeit und unsere Ferien brauchen. Nämlich nicht viel – vor allem aber Zeit wir zwei mit Dingen, die wir gerne tun. Karussell-Fahren, Crêpe essen, Eis schlecken, baden im Pool und kleine Ausflüge in die Umgebung. Oder was denkt ihr, was braucht ein Kind im Kleinkind, Vorschul- oder Schulalter? Ich bin überzeugt, dass es nicht unbedingt Reisen um die Welt sein müssen. Abgesehen davon kann ich mir das nicht leisten. Das ist nämlich ein anderer Aspekt, den eine Trennung rsp. Scheidung mit sich bringt. Aber zu diesem Thema und meinen Gedanken über das aktuelle Ehe- und Scheidungsrecht an anderer Stelle.

Zeit mit sich selbst ist enorm wichtig

Wie wichtig es ist, in einer Trennungsphase und bei einer Scheidung, vor allem wenn die Kinder noch so klein sind, ganz bei sich zu bleiben und nicht auf den Protz- und Konsumkurs einzusteigen, damit habe ich mich sehr intensiv beschäftigt. Der Aufbau und die Stärkung einer stabilen Beziehung zu meiner Tochter war für mich. extrem wichtig. Meine Grenzen kennenlernen und kennen, mir treu bleiben und auch wenn mein Schatz nicht immer bei mir ist und nicht immer alles durchgehen lassen. Ich glaube auch, dass diese intensive Auseinandersetzung mit meinen Werten, Grenzen, Wünschen und Bedürfnissen, ja auch einfach die viele Zeit, die ich mit mir alleine verbracht habe, mir heute zugutekommen und auch in der Beziehung zu meiner Tochter helfen, unsere Verbindung zu stärken.

Seit rund einem Jahr sind wir auch oft als Dreiergespann unterwegs. Mit meinem neuen Partner versteht sich meine Süsse bestens. Im Spiel beim Turnen, Singen und Tanzen vergessen sie zuweilen auch mich.

Jetzt freue ich mich auf die Sommermonate zu Hause im Garten, wenn wir abends grillieren, zusammen essen, und viel zu lachen haben. Auch freue ich mich auf so kleine Dinge wie Radfahren an der Reuss entlang, Bräteln im Wald oder Camping im Sommer. Einfach Family-Time. Quality-Time.

Familienzeit am Wochenende ist mir sehr wichtig

Familienzeit am Wochenende ist mir sehr wichtig. In der Regel haben wir an den Wochenenden zwar Programm, aber nicht zum Einkaufen, Putzen oder Ordnung machen. Ich mag es generell nicht so voll durchgetacktet zu sein mit samstäglichen Einkaufsritualen. Früher war mir das schon ein Graus. Ich war oft fremdgesteuert und meine Vorstellung von Wochenende wurde da gar nicht wahrgenommen. Ich fühlte mich oft gehetzt, unzufrieden und am Ende wenig erholt. Selbst eine kleine Siesta am Sonntagnachmittag wurde zur Tortur, weil es negativ aufgefasst wurde und ich später den Vorwurf hören musste, was ich anstelle ausruhen besser hätte machen können. Seit fünf Jahren hat sich das komplett geändert. Meine Wochenenden sind dazu da, mich zu erholen, gemeinsame Momente zu verbringen und die Zeit zu geniessen. Wir lieben es gemütlich aufzustehen, fein und ausgiebig zu frühstücken, dann zu spielen, nach draussen zu gehen, Sport zu treiben, Abends gemeinsam zu kochen, fein zu essen, vielleicht eine DVD zu schauen. Und selbst bei Huddel-Wetter, wie dieses Wochenende, geniessen wir es einfach miteinander. Alle zufrieden mit dem gemeinsamen Weekendplan!

Frühling auf dem Teller

Heute haben wir uns den Frühling auf den Teller geholt und selber Waffeln mit Vanillesauce und frischen Erdbeeren gezaubert. Gemeinsam haben wir den Teig gemacht, die Waffeln gebacken, die Schüssel ausgeleckt und dann mit schon halb vollem Bauch noch die Waffeln gegessen. Mmmh! Das Rezept findet ihr hier:

Sonntagswaffeln

Für 6 Waffeln

125 gr. weiche Butter

75 gr. Zucker

1 Päckchen Vanillezucker

1 Prise Salz                                                        Rühren bis die Masse hell ist

3 Eier                                                                   einzeln unterrühren

250 gr. Mehl

2 TL Backpulver                                               Mischen

2 dl Milch                                                           Mehlmischung und Milch abwechselnd unterrühren

2-3 Esslöffel Teig auf das Waffeleisen geben und 3 Minuten backen

Mit Puderzucker bestäuben.

Dazu passt Schlagrahm, Vanillecrème und frische Früchte wie Erdbeeren, Heidelbeeren, Himbeeren, etc.

mmmh, lecker!

500gr Urdinkel-Mehl

11/2 TL Salz                        In eine Schüssel geben und mischen

21g Hefe zerbröckelt

3,5dl lauwarmes Wasser

2 EL Olivenöl                      Dazugeben und mit einer Kelle untermischen.

                                               Zu einem glatten Teig kneten

                                               1h aufs Doppelte aufgehen lassen

Teig auswallen, auf das Backblech geben, mit Tomatensauce bestreichen und dann beliebig belegen.

Backen bei 200°C, 25 min.

Die Teigreste geben ein feines Dinkel-Brot – einfach formen, mit Wasser bestreichen und ab in den Ofen bei 200°C, 25-35 min. backen.