Kaum zu glauben, dass bereits das Jahr 2019 Geschichte ist und somit ein Jahrzehnt zu Ende geht. Wenn ich so zurückschaue auf das letzte Jahrzehnt und wo ich heute stehe, wer ich heute bin, dann bin ich stolz und dankbar. Ich habe mich vom unsicheren Mädchen zur starken Frau entwickelt. Und das macht mich echt happy. Und es ist wahnsinnig viel passiert in diesen 10 Jahren. Vor 10 Jahren dachte ich der Lebensplan sei klar – Heirat, Familie, Kinder, Arbeit. Alles schien so, als wäre es gegeben und ich würde es genauso leben, wie ich es eben auch gelehrt wurde oder vorgelebt bekommen hab. Anfang des Jahrzehnts habe ich geheiratet und jetzt zum Ende wurde ich geschieden. Wär hätte das gedacht. Ich habe mein Leben in den letzten 10 Jahren einmal komplett umgekrempelt. Allen Unkenrufen zum Trotz, bin ich beharrlich meinem Herzen gefolgt. Und heute stehe ich da und freue mich auf das neue Jahrzehnt – auf alles was kommt. Denn ich spüre tief in mir, dass es grossartig wird. Den Ballast des letzten Jahrzehnts habe ich im 2019 gelassen. Vieles beruflich und privat abgeschlossen. Vieles hat sich auch beruhigt. Denn die Jahre nach der Trennung waren auch eine Suche. Eine Suche nach dem wahren Ich. Wer will ich sein und was will ich tun, mit wem will ich mein Leben verbringen und wie will ich denn dieses Leben leben. Und ich weiss, dass sich im 2020 mein beruhigtes Leben mit meiner Süssen, meinem Partner, meiner Familie und meinen Freunden verbringen und einen anspruchsvollen und spannenden Job haben werde.

Über die angekündigten ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr – hatte ich genug Zeit zum Nichtstun. Einfach die Sonne geniessen, viel schlafen und ausruhen, lesen und Seele baumeln lassen. Und vor allem bewusst nicht-denken. Es war perfekt. Und im Unterbewusstsein haben sich weitere Weichen gestellt und Punkte herausgeschält, die mir für 2020 wichtig sein werden. Dieses sein lassen, lässt mein Herz springen. Ich musste nichts tun und hab nun Klarheit.

Ich hatte Zeit 2019 Revue passieren zu lassen. Highlights waren wie hier auf dem Blog beschrieben all die Reisen, Kurztrips und Ausflüge mit meinem Schatz und meiner Süssen. Wir sind als Familie im 2019 zusammengewachsen und haben einen vertrauten Rhythmus und Umgang miteinander gefunden. Wir kennen uns jetzt so richtig gut und geniessen unsere gemeinsame Zeit, auch wenn wir mal nicht unterwegs sind. Aber Familie ist das grösste für uns. Wer hätte gedacht, dass wir zu Dritt so viele glückliche und innige Momente verbringen.

Selbstbestimmt und frei – so bestreite ich mein Leben!

Im 2019 habe ich meine Ehe und meinen Job gelassen. Hier einen Schlussstrich zu ziehen war wichtig. Nun sind die Dinge, die mir nicht gut getan haben, ein für alle Mal geregelt und ich kann nach vorne blicken. Es waren emotionale Befreiungsschläge und ich fühle mich stark und unabhängig, meinen Weg mit den Menschen zu gehen, dir mir gut tun – beruflich und privat. Trennungen und Scheidungen – und das sage ich aus eigener Erfahrung – sind sehr belastend, kostspielig und mit viel Schmerz und Tränen verbunden. Und solange die Scheidung nicht vollzogen ist, ist es effektiv so, dass man nicht richtig frei ist. Und heute bin ich frei auch finanziell. Ich bestreite mein Leben selbstbestimmt.

Mein Motto: „Leben und leben lassen.“

Selbstbestimmt zu sein, keine Angst zu haben und sich seiner Werte bewusst zu sein, genau das hat mir auch im Job geholfen. Ich hab zwar geduldig versucht im Job, den ich im April letzten Jahres begonnen hab, Fuss zu fassen. Aber es sollte oder wollte nicht klappen. Beruflich gesehen, was das 2019 wohl ein Zwischenjahr oder ein weiteres Lehrjahr. Letztlich kann ich aber sagen, mein Bauchgefühl lügt nie. Ich habe auch gelernt, dass meine Werte, die ich für mich habe, wie Respekt, Anstand, Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz auch im Beruf ganz wichtig für mich sind und ich diese Werte auch bei meinem Arbeitgeber wiederfinden muss. Ich lebe nach dem Motto «Leben und leben lassen.» nur leider verstehen diese Einstellung nicht alle. Ich habe auch gelernt, dass ich zu meinen Emotionen stehen kann und ich mich nicht verstecken muss. Wenn Menschen zusammenarbeiten gibt es Reibereien und es ist nicht immer einfach, aber ich erwarte, dass man so viel Charakterstärke besitzt, um trotzdem vernünftig zusammenzuarbeiten. Der bewusste Umgang mit mir hat mir geholfen, diese Sicht einzunehmen und beharrlich daran festzuhalten. Es hat mir auch gezeigt, dass es manchmal besser ist, einfach weiter zu gehen, wenn es nach intensiven Gesprächen und dem Versuch, verständlich zu machen, was man will, nicht funktioniert. Ich bin daher auch gespannt, wie ich mein Wissen, meine Lebenserfahrung und Vorstellungen von einer guten Zusammenarbeit in meine neue Rolle einbringen kann.

1000 Dinge und Ideen zu tun im 2020

Fürs 2020 habe ich eigentlich keine Vorsätze gefasst, sondern ich möchte die Achtsamkeit und Bewusstheit in meinem Leben festigen. Dies im Bereich Gesundheit, Ernährung und Sport. Ich möchte mich noch mehr mit gesunder Ernährung befassen und hier eine Rezeptsammlung mit leckeren, einfachen und schnellen Gerichten für den Alltag plus unsere Lieblingsgerichte zusammenstellen. Sozusagen mein eigenes Kochbuch für ein gesundes Leben. Dazu gehört natürlich auch die nötige Portion Bewegung und die Freude daran sich gemeinsam zu bewegen. Hier wirds also auch Tipps und Ideen für gemeinsame Familien-Bewegungs-Erlebnisse geben.

Beruflich werde ich auch voll durchstarten. Ich freue mich jetzt schon auf meine neue Rolle und bin voller Motivation und Energie mein Wissen und Know-How einzubringen.

Und wir werden wieder Reisen, an noch unbekannte aber auch bekannte Orte. Bereits haben wir viele Reisepläne geschmiedet. Ich bin gespannt, was das noch junge Jahr bringt und ich freue auf jeden der verbleibenden Tage im 2020.