Reisen

Herbstfarben

Gerade läuft wieder viel bei mir. Eine gute Phase für mich, denn nach dem ich im September gefühlt keine kleinen Glücksmomente im Alltag gesehen hab, bin ich grad echt entspannt und sehr zufrieden im Hier und Jetzt. Die vielen kleinen Dinge sind es, die mich grad sehr glücklich machen. Der Kurztrip nach Nyon zu meinem Arbeitgeber, das verlängerte Weekend in meinem geliebten Nizza oder das VIP-Feeling in Mailand. Aber auch die Herbstfärbung der Bäume, die Rückkehr meiner Süssen nach den Ferien und ihre unbändige Energie oder die Verbundenheit mit meinem Schatz. Es läuft gerade wieder viel und es ist einfach wunderbar. Ich spüre so viel positive Energie und das macht mich total happy.

Stippvisite in der Romandie

Genferseeregion mit Weinbergen

Letzte Woche war ich beruflich in Nyon. Ich durfte für meinen Arbeitgeber eine Pressekonferenz organisieren und hab zum ersten Mal auch die Büros dort gesehen. Die Reise von mir nach Nyon ist ja eine halbe Weltreise – vor allem mit dem Zug, bereits um 5.15 hätte ich auf den Bus gehen müssen. Also habe ich mich entschieden bei meinem Schatz in Zofingen zu übernachten. An sich ja nichts Spezielles – aber ich hab alleine dort den Abend verbracht und dort geschlafen – er jettet grad auch um die Welt. Dies brachte mir 1.25 h mehr Zeit zum Schlafen. Dennoch musste ich um 6.32 Uhr den Zug Richtung Genf nehmen. Und trotz der frühen Morgenstunde, war ich voll motiviert, positiv und hab mich einfach auf den Tag gefreut. Die Fahrt nach Nyon entlang des Genfersees ist ja schon ein Highlight und ich hab mir fest vorgenommen mal einen City-Gourmet-Trip nach Lausanne zu machen inkl. dieser tollen Zugfahrt dorthin.

Meine Ode auf Nizza endet auch hier nicht

Leuchtturm und Hafen

Bereits am Freitagmorgen um 6 Uhr sind wir losgefahren, um ein verlängertes Weekend in Nizza zu verbringen. Und es ist unglaublich – aber die Entspannung hat sich sofort eingestellt. Nichts mehr tun. Abschalten. Geniessen. Wir haben auf dem Balkon ein kleines Zvieri gemacht, gelesen und die warme Sonne genossen. Und wir haben viel geschlafen – alle aufgeladene Energie war weg – keine Termine und schwupps wirst du einfach müde und der Körper nimmt sich was er braucht. Erholung pur ohne viel zu tun. Ganz herrlich. Abends sind wir draussen gesessen, haben Apéro getrunken, Moules et Frites gegessen in unserem Lieblingsrestaurant La Mama oder irgendwo sonst in einem unserer bevorzugten Restaurants.

Als VIP an der Piazza di tre Torri

Milano – Piazza dei tre Torri

Mein nächster Stopp war dann Milano – nicht wegen der Fashion, sondern wegen meines Jobs. Ich durfte den Hauptsitz meines Arbeitgebers besuchen. Was für ein Highlight. Ich hab mich gefühlt eine very important Person, die für eine very important Firma arbeitet – die Menschen, die dort arbeiten sind einfach nur stolz, das zu dürfen. Es war mega inspirierend. Und hat mich auch voll happy gemacht. Von Mailand hab ich wenig gesehen – aber die Gegend um die Piazza Tre Torri ist modern und sehr beeindruckend. Ich habe 1.5 tolle Tage in Mailand verbracht mit meiner Arbeitskollegin und viele neue Kollegen kennengelernt. Der Austausch war ja so spannend und hat meine Stimmung zusätzlich gehoben. Ausserdem hatten wir auf der Heimfahrt – zum ersten Mal bin ich regulär durch den neuen Gotthard-Tunnel gefahren – einfach viel Zeit, um uns besser kennenzulernen und uns auszutauschen.

Eine Million schöner kleiner Dinge – #onemillionlittlethings

Meine Stimmung hebt sich im Moment nur schon, wenn ich in die Natur schaue – die Blätter färben sich nun langsam und die satten orange und rot Töne lassen mein Herz höherschlagen. So habe ich meine Jogging-Runde verlängert, um Zeit zu haben die Farben einzufangen und am Mittag bin ich extra nach draussen gegangen, um die Sonne zu geniessen und die farbigen Laubbäume zu fotografieren. Was zählt sind die kleinen Dinge – die Augen offen zu halten für die Schönheit der Natur, den Moment wahrzunehmen und ihn zu geniessen. Ich fühle mich im Moment sehr geerdet und verbunden mit mir. Dies wirkt sich auch auf meine Umgebung aus. Mit meinem Schatz fühle ich diese Tiefe ebenfalls und auch die Flausen meiner Süssen, die nach den Herbstferien wieder zu Hause ist, bringen mich eher zum Lachen und Schmunzeln. Die vielen kleinen Dinge im Alltag machen das Leben so einzigartig und darüber bin ich grad einfach dankbar. Dankbar für alles was mir grad geschenkt wird.

Der Hafen von Marseille

Auf unsere Herbstferien haben wir uns schon länger, aber in den letzten 2 Wochen ganz besonders gefreut. Es war einfach Zeit für eine Pause, etwas Abstand und Erholung nach Wochen, die irgendwie stressig waren. Und diese Kreuzfahrt mit der MSC Fantasia war einfach der Hammer.

Eine Reise auf dem Meer

Letzten Herbst – ebenfalls in den Herbstferien habe ich mir den Traum einer Kreuzfahrt erfüllt – ein besonderes Geschenk an mich sollte es sein – sozusagen zum Abschluss einer langen Trennungs- und Scheidungszeit. Ich bin dann mit meiner Mutter, meiner Süssen und einer Freundin eine Woche auf der MSC Poesia auf dem östlichen Mittelmeer rumgeschippert und wir haben Bari, Olympia, Athen, Mykonos und Dubrovnik angeschaut. Mir gefallen die Städte und Orte mit viel Geschichte und somit bin ich mit Olympia und der Akropolis voll auf meine Kosten gekommen. Unsere Mädelsrunde war auch richtig toll und wir haben eine fantastische Zeit auf dem Schiff verbracht. Da es so toll war, hat mich das nicht mehr los gelassen und immer wieder habe ich nach einer Reise auf dem Meer für die Herbstferien geschaut.

MSC Yacht-Club vor Neapel

Im Juni hatte ich dann das ultimative Angebot und wir haben eine Suite auf der MSC Fantasia gebucht mit einer eigentlich unspektakulären Route auf dem Mittelmeer mit Marseille, Palma, Ibiza, Neapel und Livorno. Bereits in Genua bei der Einschiffung wurden wir von einem Butler bis zum Schiff begleitet und mit Prosecco willkommen geheissen. Statt langes Warten konnten wir gleich auf die Kabine. Und wir haben die Annehmlichkeiten und den Luxus des MSC Yacht Clubs geniessen dürfen. Und die Route, die ich zuerst als wenig spektakulär erachtet habe, war wahnsinnig abwechslungsreich.

Marseille – verrucht schön

Notre-Dame de la Garde

Marseille haben wir auf eigene Faust erkundet. Wir sind zur Basilika Notre-Dame de la Garde hoch und haben neben der imposanten Basilika auch die fantastische Aussicht genossen. Der Hafen von Marseille – früher als gefährlich und verrucht bekannt – zeigt sich heute strahlend und die Mole ist von vielen Restaurants und Cafés gesäumt. Das treiben am und ums Wasser ist emsig und es gibt viel zu entdecken. Wir werden bestimmt wieder kommen – eine Anreise von Nizza ist ja nur noch ein Katzensprung.

Ibiza – klein, wild und fein

Palma und Mallorca haben wir nur aus der Ferne vom Schiff aus betrachtet. Wir haben die Top Sail Lounge genossen, gebadet, gelesen, ausgeruht, gegessen und uns eine Massage gegönnt. Höhepunkt war das Buffet-Dinner unter den Sternen. In Ibiza sind wir dann auf eine Inselrundfahrt, um einen Eindruck von der Insel zu erhalten. Die malerischen Dörfchen, die schönen Strände und die unterhaltsame Erzählung des Reiseleiters haben den Aufenthalt auf Ibiza zu einem Highlight gemacht. Und es blieb genug Zeit, um die Sonne und das traumhafte Spätsommerwetter auf Deck zu geniessen.

Was dieses grosse Schiff zu bieten hat, merkt man erst, wenn man mal einen Tag auf See verbringt. Es war einfach nur beruhigend, sich nicht zwischen 10 andere im Wirlpool zu quetschen, am Buffet kein Gerangel, um das letzte Pommes Frites zu haben und jedem Dichtestress in der wunderbaren Kabine oder im Yacht-Club aus dem Weg gehen zu können. Erholung pur – während andere Ballermann-Feeling auf Deck 14 und 15 haben. Nicht ganz unseres.

Pompeji – ganz ohne Worte

Das absolute Highlight der Reise war aber Pompeji und die 2-stündige Führung durch die ausgegrabene Stadt. Die Geschichte ist wahnsinnig spannend und aufgrund der Überlieferung aus Aufzeichnungen kann heute gut rekonstruiert werden, wie das Leben damals 79 nach Chr. war. Ich bin tief beeindruckt, wie auch damals schon das Streben nach Glück wichtig war, zeigen die Relikte, die Ausgrabungen, die Zeichnungen und Funde.

Livorno haben wir dann sozusagen wieder links liegen gelassen und unseren letzten Tag auf dem Schiff verbracht. Beim Baden, Lesen, Zeichnen, Essen, Reden und schlicht Geniessen. Für jeden von uns hatte es was dabei. Die Zeit auf dem Schiff ist wie im Fluge vergangen. Die Annehmlichkeiten und der Luxus im Yacht Club waren wahnsinnig toll. Umso schwerer war es wieder heim zu fahren. Ich kann mir denken, dass nun viele sagen, dass Kreuzfahrtschiffe ökologische Dreckschleudern sind. Die Schiffe fahren, ob wir einsteigen oder nicht. Ich finde es grossartig von A nach B zu reisen, andere Städte und Regionen zu sehen ohne ständig den Koffer neu packen zu müssen. Und ganz ehrlich – ich werde wieder auf eine Kreuzfahrt gehen – das Fieber hat mich gepackt und ich freue mich drauf.

Heimkommen in mein schönes Zuhause macht mich glücklich.

Auch das Heimkommen in meine schöne aufgeräumte Wohnung, macht mir dann nach so einer Luxus-Woche wieder Freude. Nach einer Woche immer bedient werden, jeden Wunsch erfüllt zu bekommen, soviel zu essen und zu trinken wie man will, keinen Finger zu rühren, ist es schön, wieder mal selbst in der Küche zu stehen und wieder mal selbst den Kochlöffel zu schwingen, selber die Wäsche zu machen und nicht nur bedient zu werden. Auf Dauer würde man nämlich mistfaul und einfältig.

Im September ist der Alltag so vor uns hingeplätschert mit Arbeit, Schule, Haushalt. Eigentlich ein ganz normaler Monat, der mich aber nicht so inspiriert hat. Ich konnte irgendwie das kleine Glück nicht einfangen, festhalten und dankbar dafür sein. Und doch im Rückblick bildet der September ein Monat voller kleiner feiner Glücksmomente.

Mädelswochenende auf dem Jochpass

So waren wir mit einer Studienfreundin und ihren beiden Mädels unterwegs. Wir haben aus unseren jährlichen Zusammentreffen mit Ausflügen in der Zentralschweiz eine Tradition werden lassen, die letztes Jahr mit der Wanderung zum Seealpsee und dem Äscher ein absolutes Naturhighlight war. Da uns diese atemberaubende Bergkulisse und das Zusammensein so gefallen hat, haben wir für dieses Jahr wieder ein solches Wanderwochenende eingeplant. Diesmal wollten wir von Melchseefrutt über den Jochpass nach Engelberg wandern. Niemand hätte gedacht, dass genau unser Wochenende von einem Schnee- und Wintereinbruch geprägt war und wir die Wanderung absagen mussten. Auf den Berg rsp. den Jochpass sind wir trotzdem und haben einen gemütlichen Nachmittag und Abend in diesem schönen Berggasthaus verbracht beim Reden, Spielen, Apéro trinken und einem feinen Znacht sind alle auf ihre Kosten gekommen. Und auch bereits für nächstes Jahr haben wir unser Wanderwochenende wieder eingeplant. Wohin es geht, wissen wir zwar noch nicht, aber aufs Zusammensein freuen wir uns bereits alle.

Inspiriert vom Golfschnupperkurs

Ein weiteres kleines Glück war unser Golfschnupper-Kurs. Diesmal hat die Sonne geschienen und zwar so richtig. Mitte September haben wir den Sonntag somit auf dem Golfplatz in Holzhäusern verbracht und uns die Technik des Golfspiels zeigen lassen. Vor Jahren habe ich ja schon mal einen Golfkurs besucht und nach zig Abschlägen und vielen Versuchen den Golfball richtig zu treffen, entnervt aufgegeben. Es fehlte mir am Pfiff und auch wünschte ich mir schneller zu erfahren, was denn genau notwendig ist, um die Platzreife zu erlangen. Mit typisch englischem Humor hat uns der Golfpro in Holzhäusern aber die notwendigen Informationen erteilt und man könnte in einem Intensiv-Training die Spielreife für die Plätze der Migros bereits nach 2 Grundkursen und dem Knigge-Kurs erlangen. Das nach 5 Tagen. Wenn das keine Aussicht ist. Uns hats jedenfalls gefallen und wir überlegen im Frühling 2020 den Intensiv-Kurs zu machen und dann die Migros-Golfplätze unsicher zu machen.

Grosse Hochzeitssause

Das grosse Highlight des Septembers war aber die Hochzeit eines befreundeten Paares in Deutschland. Wir sind bereits am Freitag hingefahren und haben das Brautpaar am Samstag im Rathaus empfangen. Da wir so früh angereist sind, konnten wir am Vorabend noch gemütlich zu dritt Znacht essen und das Wochenende einläuten. Am Samstag gingen wir noch auf Shopping-Tour und haben für meine Süsse ihr ultimatives Hochzeits- und Festkleid gefunden im H&M. Auch ich wollte dann noch etwas im H&M schnuppern und mir eine so schicke karierte Hose kaufen. Doch keine wollte passen. Ganz frustriert – ich trage definitiv nicht Grösse 44 – bin ich aus dem Laden raus. Die Shopping-Laune war weg. Ich war dann auch nicht sicher, ob ich mein Glück im S. Oliver nochmals versuchen soll. Reinschnuppern und die Karo-Hosen bestauenen, das wollte ich dann doch und habe doch tatsächlich eine Hose gefunden – in einer akzeptablen Grösse – nämlich 36. Puh. Der Tag war also gerettet und wir konnten uns schön zurechtgemacht auf zur Hochzeit machen. Es war alles so herrlich liebevoll. Die vielen Kids hatten einen eigenen riesigen Kindertisch mit mindestens 5 verschiedenen Gerichten auf der Kinderkarte. Dazu gabs eine tolle Tanzband und sogar einen Zauberer. Wir haben viel und fein gegessen, bei guter Musik getanzt und uns wunderbar mit unseren Tischnachbarn unterhalten. Der Abschied am anderen Mittag – nach einer kurzen Nacht und einem ausgiebigen Frühstück ist uns wie immer sehr schwer gefallen.

Und wenn man diese drei Highlights meiner kleinen Glücksmomente nimmt und ich mich noch daran erinnere, dass ich ja noch meinen Geburtstag gefeiert habe und ihn im Wellness verbringen durfte, dann war es ein toller Monat. Und genau daran will ich mich erinnern. Lustigerweise kann man sich zum Glück relativ schnell nicht mehr an die Alltagsunannehmlichkeiten erinnern, die Probleme im Job, in der Schule, der Streit dort oder die Meinungsverschiedenheit da. Und wenn ein Monat einfach so dahinplätschert, einfach so vergeht, ist es umso wichtiger, sich die guten Dinge, die schönen Momente und die positiven Erlebnisse in Erinnerung zu rufen und sie dort zu bewahren. Ich habe mich im September viel zu sehr von den negativen oder schweren Dingen beeinflussen lassen. Ich war angespannt, gereizt und fühlte mich gestresst. Habe mir über Dinge den Kopf zerbrochen, die jetzt gar nicht mehr der Rede wert sind. Dabei sollte ich ja wissen, dass mit etwas Distanz, mit etwas mehr Gelassenheit und weniger Gedankenkarussell alles viel einfach wäre. Aber wenn man so gestresst oder genervt ist, man viele Termine hat oder viele Steine auf dem Weg liegen, ist das ja leider leichter gesagt als getan.

Sport für Körper und Geist

Erstaunlicherweise konnte ich meinen Fitness- und Jogging-Rhythmus ohne Probleme einhalten. Ich gehe seit Anfang Schuljahr einmal die Woche ins Pilates und jogge 2-3 mal die Woche. Und wenn ich es nicht tue, dann fehlt mir etwas. Und eigentlich freut mich diese Entwicklung sehr. Wie wichtig Sport sein kann und welchen Effekt regelmässiger Sport haben kann, hat uns die Begegnung mit der ehemaligen Olympionikin Almut Brömmel gezeigt, welche wir im Hotel in Deutschland kennengelernt haben. Sie trainiert heute mit 84 Jahren noch junge Leichtatletik-Talente und nimmt sogar noch an Landesmeisterschaften teil. An jenem Wochenende in Deutschland hat sie einmal mehr einen Wettbewerb in der Kategorie Ü80 gewonnen.

Zwetschgen-Kuchen macht glücklich

Im September habe ich es auch kaum geschafft zu backen oder mir Zeit genommen etwas Feines zu kochen. Was geblieben ist, ist der Zwetschgen-Kuchen, den ich für unseren Besuch gebacken habe. Mein Zwetschgenkuchen war nicht so eine grosse Sache, da ich einen einfachen Gleichschwer-Rührteig mit Vanille verfeinert gemacht und die Zwetschgen darin versenkt habe. Geschmeckt hat es allen trotzdem gut.

Der malerische Hafen von Torri

Ich habe so eine Bucket- oder Wunschliste von Orten, die ich einmal sehen möchte und Dingen, die einmal machen möchte.

Einmal an den Gardasee fahren, war schon länger der Plan. Überhaupt Italien bereisen und mehr vom Dolce Vita kennenlernen. Mit dem Zug kommt man in Italien zwar sehr weit, aber es gibt Orte oder Gegenden, die bereist man besser mit dem Auto. Und alleine stundenlang im Auto sitzen, finde ich irgendwie nicht so toll, deshalb musste der Gardasee warten. Einzig Verona hatte ich schon mal gebucht und dann wieder abgesagt, das Bauchgefühl hat irgendwie nicht gestimmt damals. Letztes Jahr bin ich dann endlich in diese Gegend gekommen – unsere ersten Pärchen-Ferien haben wir über den 1. August dort verbracht mit dem Höhepunkt Aida in der Arena in Verona. Richtig, das stand auch auf der Liste!

Über den 1. August verreise ich gerne einige Tage – um meine Sommerferien zu verlängern, so war ich schon in Lissabon oder eben letztes Jahr am Gardasee und in Verona.

Während der Gardasee vor allem im Norden für Wandertouren und Mountainbike-Trails bekannt und im Süden mit Freizeitparks auftrumpft, gibt es auch die weniger Massentouristen-Orte. Genau das wollte ich sehen.

Die Burg von Torri

Wie letztes Jahr haben wir wieder im Hotel Lido in Torri del Benaco übernachtet. Das Hotel liegt gleich an der Fähranlegestelle und man hat einen tollen Blick auf den See und das Dorf. Es hat viele Restaurants an der Seepromenade, einige kleine öffentliche Strände und Einkaufsmöglichkeiten. Alles ist noch ruhiger und beschaulicher als im Nachbarsdorf Garda. Dort wimmelt es vor allem am Freitag, dem Markttag von Autos und Menschen und ein Durchkommen ist fast unmöglich.

Garda

Wir haben letztes Jahr die Gegend noch erkundet und sind mal halb um den See gefahren, auch ins bekanntere Sirmione. Wurden aber eher enttäuscht vom Tourismus und den vielen Leuten und Autos. Wir mögens lieber ruhig und schätzen es, wenn wir mit Einheimischen in Kontakt kommen und nicht von der Schwemme an Touristen mitgesogen werden.

Klein aber fein – in einer Seitengasse ganz unscheinbar gibts wunderbaren Wein und Bresola-Flammkuchen statt Chips.

Für uns ist es am Gardasee einfach zum Geniessen und Erholen. Abends in den Apéro und dann fein essen. Gemütlich die Stunden zu zweit verbringen, ohne grosses Programm. Und so sind wir auch ganz früh morgens schon auf unseren Abstecher nach Garda an den Markt und haben den Rest des Tages im Hotel rsp. in Torri verbracht.

In der Umgebung gibt es natürlich viele Dinge zu entdecken und Verona ist nicht weit weg und lässt sich wunderbar kombinieren. Wer einmal in der Arena eine Oper schauen möchte, sollte dies unbedingt tun. Wir haben Aida geschaut. Bei 30 Grad nachts um 10 eher ungewohnt und doch herrlich. Aber die Aufführung, das Bühnenbild, die Musik und die Choreographie waren unglaublich eindrücklich. Und wir erzählen immer noch mit Begeisterung davon. Die Aufführung war lang und wahnsinnig farbig und schön. Wir werden bestimmt mal wieder dorthin fahren.

Wir haben wieder unsere Koffer gepackt und sind Anfang Juli für 2 Wochen in die Ferien gefahren. Wieder führte uns unsere Reise nach Nizza in unsere liebgewonnene kleine Wohnung mit dem Traumblick auf den Hafen und das Meer. Für uns also nichts Neues, doch diesmal sind wir mit meinem Schatz zu dritt gewesen. Und trotz aller Vorfreude, wie so die ersten Ferien als Paar sind und dann noch als Familie, tja, das weiss man nicht wirklich im Voraus.

Um dem Stau und Verkehr etwas aus dem Weg zu gehen, haben wir beschlossen in den frühen Morgenstunden loszufahren. Geplant war 4 Uhr. Letztlich waren wir bereits um 3 Uhr unterwegs, da wir vor lauter Aufregung und Vorfreude nicht schlafen konnten – weshalb also wälzend im Bett liegen, wenn die Strasse ruft! Ohne Verkehr und vor der grossen Hitze, haben wir das Mittagessen bereits in Nizza einnehmen können.

Die Tage waren harmonisch, unkompliziert, friedlich. Wir waren im Flow und jeder von uns ist auf seine Kosten gekommen. Wir haben viel gebadet im Pool, sind rumgewandert in Nizza, haben neue Orte, Quartiere, Restaurants und Museen entdeckt. Es war perfekt und trotzdem so normal und unspektakulär. Wir haben Freundschaften geschlossen – wir grossen und die kleine.

Highlight der Gare du Sud

In Nizza gibt es seit Mai den Gare du Sud ein Foodmarkt im ehemaligen Gare de la Provence. Die Idee und das Konzept sind toll. An zig verschiedenen Ständen kann man, wie z.B. auch in Lissabon, sich nach Lust und Laune den Bauch füllen. Es gibt alles was das Herz begehrt. An zwei grosszügigen Bars gibt’s eine grosse Getränkeauswahl. Das alles inmitten der Stadt in einem Quartier, das vorher sicher nicht ganz so touristisch war. Uns hat es voll gut gefallen, dass wir gleich mehrmals dort gelandet sind. Auf alle Fälle ein Highlight in Nizza.

Kloster Cimiez und der Park

Ein Besuch des Quartiers Cimiez mit dem Kloster aus dem 12. Jahrhundert ist auch überaus lohnenswert. Neben dem hübschen Kloster, in welchem immer noch 7 Franziskanermönche leben, gibt’s einen grossen Klostergarten, der einem den Blick über die Stadt, den Chateau-Hügel und das Meer frei lässt.

Nizza und seine Museen – hier Matisse

Gleich angrenzend befindet sich das Musée Matisse. Und mit dem Ticket – welches 24 h gültig ist, haben wir nicht nur Matisse angeschaut, sondern auch noch das Archäologische Museum in Cimiez, die Palais Lascaris in der Altstadt und das MOMAC. Somit habe ich Museen gesehen, für 10 Euro, welche ich sonst nie besucht hätte. Aber ich kann dieses Ticket nur empfehlen.

Lavendelfelder bei Sault

Und weil es uns so gefallen hat, nach unserer tollen Reise in die Provence vom letzten Jahr, sind wir dieses Mal für 1 Nacht nach Roussillon gefahren und haben neben dem Okker-Garten auch die Abtei Notre-Dame de la Sénanque und Sault und die Lavendel-Felder besucht. Wir haben wieder im selben Hotel – dem Maison d’Ocre übernachtet und im selben Restaurant Znacht gegessen. Die Kellnerin konnte sich sogar noch daran erinnern, dass meine Süsse eine riesige Lasagne gegessen hat. Was sie auch dieses Jahr wieder tat. Über unsere erste Reise in die Provence und die Lavendelfelder inkl. der Tour mit Hotel-Tipps, berichte ich hier.

Abtei Notre-Dame de la Sénanque

Es darf auch leicht sein

Mir wurde auf dieser Reise oder in diesen Sommerferien bewusst, wie viel ich bisher allein gestemmt habe. Mit meiner Süssen letztes Jahr alleine in die Provence fahren und zurück, jeden Tag schauen, dass sie auch auf ihre Kosten kommt, ohne dass mir Schwimmhäute wachsen oder ich eine Erkältung einfange, vom stundenlangen im Wasser stehen und mit ihr schwimmen üben. Schauen, dass es ihr gut geht, Spass macht und auch ich es geniessen, mal Abstand gewinnen kann, vielleicht mal auswärts essen oder einen Apéro trinken. Bisher bin ich Abends nicht so weg mit ihr, wenn wir in Nizza waren. Auch Kontakte habe ich somit nicht so viele geknüpft oder eher im Zusammenhang mit meiner Süssen. Aber in diesem Jahr war alles leicht. Die Reise an sich, das Einkaufen, Kochen, Putzen, Organisieren. Abends öfter weg und Apéro trinken, fein essen gehen, auch mal Zeit haben, um ein Buch lesen. Ich wurde überall getragen und unterstützt. Ja, wir haben sogar Einheimische kennengelernt und meine Süsse hat Freundschaften mit drei kleinen Schweizerinnen geschlossen und die Mamas grad dazu. All dies konnte ich nur, weil jemand da war, der mir etwas abgenommen hat von all dem was ich gestemmt hab. Und ich muss auch ehrlich zugeben, das finde ich nicht selbstverständlich. So eng zu sein, eine Familie zu werden. In der heutigen schnelllebigen Zeit ist das noch wertvoller, wieder jemanden zu finden, der bereit ist, sich mit Haut und Haar, kopfüber ins Abenteuer Familie und Beziehung zu stürzen. Das macht daher diese Ferien und die gemeinsame Zeit, die wir zu dritt erlebt haben, so kostbar und wertvoll. Und das Gefühl und dass alles auch Leicht sein darf und ist, ist unbeschreiblich.

Unser Mietzelt – geräumig und voll eingerichtet

Camping ist eine wunderbare Art Ferien zu machen oder ein verlängertes Wochenende zu verbringen. Nirgendwo ist die Natur so nah und das gibt ein unglaubliches Freiheitsgefühl. Nirgendwo sonst, ist man so schnell in Kontakt mit dem Zeltnachbarn und nirgendwo sonst finden die Kinder so schnell jemanden zum Spielen. Der Mikro-Kosmos auf dem Camping-Platz ist einfach spannend: Die Männerclicke, die mit 90 Litern Bier im Fass und Zapf-Kühl-System anreist, um eine Auszeit unter Kumpels zu nehmen. Die Familie aus Deutschland und der Schweiz, die sich in der Mitte zum gemeinsamen Familienwochenende trifft. Der Porsche Cayenne-Fahrer, der mit Familie im Luxuszelt ein verlängertes Wochenende verbringt oder die Senioren, die in ihrem Gärtchen sitzen und jedes Jahr von neuem die Menschen studieren. Camping ist für jedermann, jedes Budget, jeden Luxus. Und Camping bringt diesen Mikrokosmos zusammen, Menschen, die man sonst nicht trifft. Offen sollte man sein, neugierig und interessiert für den neuen Nachbarn, der nur 5 Meter neben einem seinen Wohnplatz hat. Ein kleines Paradies für Gross und Klein und jeden Geschmack.

Clamping auf dem Wirthshof

Wir haben unsere sieben Sachen für das Auffahrtswochenende gepackt und sind auf den Camping-Platz Wirthshof am Bodensee gefahren. Ich finde Camping wunderbar entschleunigend und trotzdem möchte ich nicht ganz auf ein Minimum an Luxus verzichten. Auch kann ich mir nicht vorstellen wirklich am Boden zu schlafen oder ein Zelt aufzubauen, das Essen nicht im Kühlschrank aufzubewahren, etc. Und wenn man selber keine Camping-Ausrüstung hat, kann man an vielen Orten Bungalow-Zelte, Mobile Homes oder Kabinen mieten.

Wir haben ein Bungalow-Zelt gemietet. Dort ist alles vorhanden, was man so braucht. Man schläft zwar im Zelt, aber auf einer Matratze. Für Esswaren, die gekühlt werden müssen, gibt’s einen Kühlschrank, zum Kochen hats einen Gasherd und sogar ein Toaster, eine Kaffeemaschine und ein Wasserkocher stehen zur Verfügung. Für die Sonne gibt’s einen Schirm und wenns mal regnet, bleiben die Füsse im Zelt trocken, weil der Boden mit Platten ausgelegt ist. Also Camping für Anfänger oder Camping im Luxus. Die Sanitär-Anlagen sind sauber und topmodern. Ausserdem gibt’s einen Indoor- und Outdoor-Spielplatz, einen beheizten Aussenpool und sogar Wellnessmöglichkeiten. Im Camping-Shop kann man neben den nötigsten Bio-Lebensmitteln auf Vorbestellung auch frische Brötchen fürs Frühstück holen. 

Wir sind erst abends angekommen und mussten nicht mehr lange das Zelt aufstellen, sondern konnten gemütlich einrichten, unsere Schlafsäcke ausrollen und das Essen einräumen. Dann gab ess ein schnelles Abendessen – Tortellini mit Cinque Pi-Sauce, gekocht auf dem Gasherd, hat allen geschmeckt. Und schon waren wir in den Camping-Ferien angekommen. Die Entschleunigung hat sich also praktisch sofort eingestellt.

Zum Frühstück gabs frische Brötchen und heissen Kaffee aus dem Bodum-Krug. Den Tag haben wir mit Erkundungen des Camping-Platzes, dem Hören von Märchengeschichten, dem Schliessen von Freundschaften und Kennenlernen der Nachbarn verbracht. Abends haben wir unseren neuen Camping-Grill eingeheizt und darauf unsere Bratwürste gebraten, dazu gabs Nudeln und Salat.

Ausflug zum Affenberg in Salem

Am Freitag dann sind unsere Freunde aus Ulm zu Besuch gekommen. Bei herrlichem Sommerwetter sind wir nach Salem zum Affenberg gefahren, haben am Nachmittag im Pool gebadet und in der Hofschenke mega fein Znacht gegessen. Es ist so wunderschön, wenn man einen herrlichen Tag mit guten Freunden verbringen kann und alle – ob gross oder klein, die Zeit geniessen. Der Affenberg ist ein 20 Hektar grosses Naturschutzgebiet mit Störchen, Rotwild, Wasservögeln, Karpfen und Berber-Affen. Diese Affenkolonie lebt in einem grossen Gehege – frei. Die Besucher können auf einem markierten Weg die Affen beobachten und mit Popcorn füttern. Für die Kinder ein Highlight.

Die Berberaffen lieben Popcorn.

Und weils das Wetter so schön war und wir uns auf dem Campingplatz so rundum entspannt und wohl gefühlt haben, sind wir statt auf einen weiteren Ausflug einfach den ganzen Tag dageblieben. Haben gespielt, gebadet, gegessen, getrunken, geredet, gelacht. Es ist so wahnsinnig toll, dass meine Süsse mit ihren neuen Freundinnen rumspringen konnte, spielen, singen und tanzen. Wir haben sie manchmal kaum noch gesehen oder nur kurz zum Hallo sagen und dann wieder davonzurennen, auf ein neues Abenteuer. Wir waren wirklich alle drei voll entspannt und glücklich.

Heim sind wir dann über Friedrichshafen – Romanshorn gefahren. Die 45-minütige Überfahrt auf der Fähre bei diesem herrlichen Wetter war ein Traum. Viel zu schnell ist unser Camping-Weekend verflogen. Wir haben keine Minute an Arbeit oder Zuhause gedacht. Es war perfekt. Perfekt, weil wir alle drei im Flow waren, uns miteinander so wohl gefühlt haben, jeder für sich geniessen konnte und wir alle einfach super Spass hatten. Und wir freuen uns jetzt schon auf unsere Sommerferien zu dritt und unser nächstes Camping-Abenteuer irgendwann.

Was wir beim Camping mit unserer Süssen geliebt haben

… das Staunen über das grosse Zelt und das Gewusel beim Einrichten.

… das schnelle Znacht – nämlich simple Tortellini mit Cinque Pi-Sauce – das draussen am kleinen Camping-Tisch viel besser schmeckt.

… die Entspannung, die eintritt, wenn das Zelt bezogen und eingeräumt, unsere Süsse davongesprungen ist und wir gemütlich etwas trinken – den Apéro oder Kaffee.

… das tolle Gefühl mit der Natur so verbunden zu sein, die frische am Morgen, die langen Abende draussen bis es dunkel ist, die leuchtende Sternennächte, das Vogelkonzert mit dem ersten Sonnenstrahl.

… die sofortige Vertrautheit, die einen mit seinen Zeltnachbarn verbindet, auch wenn die gerade erst eingezogen sind; auf dem Camping ist man eine grosse Familie.

… die Verbundenheit zwischen Campern: man hilft, wenn Hilfe gebraucht wird, füttert andere Kinder zusammen mit den eigenen ab und die Zeit zu zweit geniessen, während die Süsse mit ihren neuen Freunden spielt.

… die Freude unserer Süssen, die von morgens bis abends unbeaufsichtigt über den Campingplatz toben konnte.

… die Gelassenheit, stundenlang in der Sonne am Frühstückstisch zu sitzen, Kaffee zu trinken, zu reden, zu lesen, während unsere Süsse schon lange unterwegs ist.

… die Gemütlichkeit, mit der Süssen eingekuschelt in den Schlafsäcken herumzuliegen, wenn es draußen kalt ist.

… die Ruhe, die mit der Abenddämmerung ganz von selbst einkehrt und die wohlige Müdigkeit nach einem Tag an der frischen Luft

… eingekuschelt nah bei einander, mit den Geräuschen von draussen, dem letzten Geflüster, einzuschlafen.

… die Sterne, die so klar und nah scheinen, wenn man nachts mal raus muss.

Kleidung

Spezielle Kleidung ist zum Camping nicht nötig; das Stichwort lautet hier vor allem „wind- und wasserfest“ aber auch warm sollte die Kleidung sein, denn morgens und abends kann kühl werden.

  • Warme Schlafanzüge
  • Gute Regenkleidung, evtl. Gummistiefel
  • Genügend Kleider zum Wechseln.
  • Fleece spendet Wärme, ist leicht und trocknet schnell.
  • Unbedingt dabei: Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnencreme

Sonstiges, wenn man im Mietzelt übernachtet

  • Küchenausstattung – ein Schneidebrett, ein scharfes Messer, Picknick-Flaschen, Plastik-Geschirr, Sackmesser
  • Salz und Pfeffer, Essig und Öl oder fix fertig Salatsauce
  • Kaffeepulver, Bodum-Kaffekrug
  • eine Packung Nudeln mit Tomatensauce
  • Weitere Lebensmittel
  • Taschenlampe
  • Haushaltpapier, Geschirrspühlmittel, Lappen, Geschirrtuch, Schwamm oder Bürste, Mülltüte
  • Camping-Tisch und Stühle, Liegestuhl, evtl. Sonnenschirm und –Spitz, Picknick-Decke

Sage und schreibe ein Jahr dauert unser Glück bereits. Die Zeit ist viel zu schnell vergangen und ich kann es immer noch nicht glauben, wie rasch ich mich wieder in dieses Beziehungsding vertiefen und wohl fühlen konnte. Ich bin und bleibe ein Beziehungstyp und nach vielen erfolglosen und auch frustrierenden Versuchen, endlich das Gefühl und das Vertrauen zu haben, angekommen zu sein, was gibt’s Schöneres? Wir geniessen die Zeit zu zweit jeweils sehr und sind auch zu Dritt mit meiner Tochter ein unschlagbares Team.

Auf das Wochenende in London habe ich mich nun speziell gefreut, zumal ich unseren Weekend-Trip erst zwei Wochen vorher gebucht und doch ein verhältnismässig tolles Schnäppchen in einem genialen 4* Hotel direkt am Hyde Park beim Lancaster Gate gefunden hab. In London mag ich die vielen tollen grünen Pärke, mit den Doppelstock-Bussen durch die Gegend fahren, rummarschieren an den einschlägigen Touristen-Orten vorbei, Shopping, Covent Garden, ein Spaziergang der Themse entlang, Pubs, Bier und das viele internationale Essen.

Uber – #1 First one

Das erste First one war unser Transfer vom Flughafen zum Hotel. Luton ist spät abends nicht mehr so gut an die Stadt angebunden und echt weit draussen – deshalb wohl der günstige Flugpreis. Ich habe mich im Internet schlau gemacht, wie man wohl um 22.30 Uhr abends noch in die Stadt kommt – ohne gross umzusteigen oder noch zu Fuss gehen zu müssen. Und da habe ich Uber für mich entdeckt und getestet. Mit dem App habe ich noch im Ankunftsbereich ein Uber bestellt. Fix wurde mir der Preis und der Fahrer zugewiesen, der uns dann im Drop-off-Bereich erwartet hat. Nachts ohne viel Verkehr war der Transfer reibungslos und schnell und wir konnten noch vor Mitternacht im Hotel einchecken. Abgerechnet wird über Kreditkarte und man steigt aus, nimmt das Gepäck und erledigt ist die Sache! Ich muss sagen das Uber-Erlebnis hat mir gefallen. Allerdings würde ich es nicht als Frau alleine benutzen, vor allem nicht nachts. Irgendwie mache ich mir da wegen der Sicherheit sorgen. Aber zu zweit. Eine ganz tolle Sache.

Joggen im Hyde Park – #2 First one

Das zweite First one war am Samstag früh die Jogging-Runde im Hyde Park. Es war herrlich gemeinsam in der ruhigen Morgenzeit durch den Park zu joggen. Für mich war das der perfekte Start in einen spannenden Erkundungstag in London – das ich ja schon genug kenne und darum nichts mehr muss, dafür alles darf! Der Hyde-Park bietet ja mega viele Sportmöglichkeiten und wir sind vielen anderen Joggern begegnet. Am Sonntag haben wir die Runde gleich wiederholt. Der einzige Unterschied war, dass es aufgrund des traumhaften Wetters schon viel mehr Menschen unterwegs hatte. Aber es hat sich so gut angefühlt. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich morgens ohne Frühstück im Bauch überhaupt Energie habe eine Runde laufen zu gehen. Aber es gibt’s, was es nicht gibt und dieses Gefühl motiviert mich, meine Trainings und meine Laufroutine wieder zu verstärken und diese besser in meinen Alltag einzubauen. Ich möchte unbedingt fitter werden, mich wohler fühlen im Körper und auch wieder auf meine 10-Km Distanz trainieren.

Besuch bei Deliciously Ella – #3 First one

Das dritte First one war das Frühstück bei Ella. Von Ella oder besser von Delicously Ella habe ich schon berichtet und ich beschäftige mich derzeit ja intensiv mit gesunder Ernährung, leichter und schneller Zubereitung von gesunden und schmackhaften Gerichten und wie ich meinen Vorrats- und Kühlschrank ausstatten muss, damit mir dies gelingt. Wir waren also bei Ella – ja mein Schatz hat sich nicht geweigert, dieses Frauen-Ding mit mir zu machen und wir haben dort gefrühstückt. Natürlich gabs kein Rührei und keinen Speck, aber Overnight Oat und Birchermüesli – ganz normal, einfach ohne Kuhmilch, sondern mit Hafermilch. Auch der Cappuccino war mit Hafermilch – etwas gewöhnungsbedürftig. Für einmal.

Ich bin der Meinung, solange man nicht an irgendwelchen Allergien leidet oder etwas nicht verträgt, sollte man bei den ursprünglichen Lebensmitteln bleiben. Kuhmilch schmeckt für mich einfach geschmacklich besser, weniger süss und neutraler als Hafermilch, die ausserdem noch mehr Kalorien hat. Ausserdem ist es wichtig, dass man die richtigen Nährstoffe zu sich nimmt und nicht auf Lebensmittel verzichtet, nur weils grad im Trend liegt. Ich werde also weiterhin Milch trinken und für meine Overnight Oats verwenden oder einen Schuss davon im Kaffee geniessen. Da ich auch keine Gluten-Unverträglichkeit habe, werde ich einfach auf Vollkorn-Produkte, Dinkel-Pasta, etc. achten und diese in meinem Vorratsschrank lagern.

Tate Modern – #4 First one

Das vierte First one war die Tate Modern mit dem einerseits eindrucksvollen Gebäude und den modernen Ausstellungen zu ganz unterschiedlichen Themen. Neben der fantastischen Aussicht vom 10. Stock aus, hat mich vor allem das Projekt mit den Gratisschuhen an der Mexikanisch-Amerikanischen Grenze beeindruckt. Eine Frau hat Schuhe, die über eine Karte der Grenze, einem Kompass, Geheimfach für Geld, etc. verfügen, gratis an illegale Migranten an der Grenze zwischen Mexiko und USA abgegeben. In San Diego wurden die benutzten Schuhe dann versteigert. Coole Idee – der Shitstorm vorprogrammiert!

Natürlich waren wir abends auch essen und haben uns leiten lassen von einem der top bewerteten Restaurants der Stadt – Kin + Deum – einem Thai-Restaurant. Ich habe extra das Restaurant vorreserviert und bewusst sind wir weder in ein Pub zu Fish & Chips noch zu einem der vielen Italiener. Das Restaurant lag eigentlich weit weg von unserem Hotel, aber wir haben dann mit Google Maps unseren Weg ganz leicht quer durch die Stadt gefunden. Das Essen war sehr lecker und wir können das Restaurant nur empfehlen. Ich liebe es ja in London den Bus zu nehmen. Einfach einsteigen und dann irgendwo hin zu fahren – einfach der Nase nach. Man sieht vom Bus aus so viele kleine Details und entdeckt die Stadt wieder komplett anders. In London habe ich auch nie Angst den Bus zu nehmen, während ich in Paris oder so nie den Bus nehme.

London war ein mehr als perfekter Ort für unser Weekend zu zweit. Und ich freue mich schon auf unser nächstes Weekend in London im Herbst.

Gebucht habe ich über ebookers.ch.

Nizza vom Mont Boron

Nizza mon Amour! Ich liebe Nizza. Nizza ist meine 2. Heimat, mein Kraftort. In Nizza kann ich mich erholen, sein, geniessen, mich entspannen, Neues entdecken, Alltägliches machen und einfach Glücksmomente verbringen. Nizza ist in meinem Leben seit meinen Teenager-Tagen. Und es ist seit mehr als 20 Jahren immer traumhaft wieder nach Nizza zu fahren und Ferien, ein verlängertes Wochenende oder einen kurzen Moment hier zu verbringen. Ich werde in meinem Leben nie genug von Nizza bekommen. Und selbst die immer selbe Aussicht vom Balkon der kleinen Wohnung am Mont Boron mit dem unvergleichlichen Ausblick auf das Meer, den Hafen, den Chateau-Hügel und die Promenade d’Anglais beglückt mich jedes Mal aufs Neue! Ich bin ein Glückspilz, dass ich Nizza nun seit fast 7 Jahren auch mit meiner Tochter geniessen darf. Sie liebt es genauso wie ich im Pool baden zu können, Crèpe zu essen, auf dem 100jährigen Karrussell die Runden zu drehen – Nizza geht absolut kindergerecht.

Die immer gleiche zauberhafte Aussicht!

Nizza hat sein Gesicht mit meinem Erwachsenwerden und mit meinem Leben verändert. Früher hab ich mit Freundinnen Ferien dort verbracht, morgens für unsere Uni-Prüfungen gelernt, abends sind wir in die Altstadt zum Znacht und Ausgang. Ich war verliebt die Sprache, das Essen, das Lebensgefühl, das Meer, die Sonne und die Stadt an sich und verliebe mich immer wieder neu in Nizza. Ich bin mit meinen Freunden nach Nizza in die Ferien und nun verbringe ich Ferien mit meiner Tochter dort oder entdecke viele neue Restaurants, Bars oder Orte an der Côte mit meinem Schatz. Gerade in der überteuerten Sommerferienzeit ist die Wohnung mit Pool, Meer, Stadt und einem grossen Familienangebot perfekt für Familienferien. Gut und günstig, wie das zweite Zuhause!

Nice mon amour!

Wir erkunden neben unseren Lieblingsorten in und um Nizza auch immer die Küste, wenn wir dort sind und ich geniesse es im Moment sehr, auch immer mal ein verlängertes Weekend in Nizza zu verbringen. So war ich im November letzten Jahres dort, an Silvester und bereits im Februar wieder. Winter in Nizza ist mild, sonnig. Herrlich! Am 1. Januar bei 18 Grad in der Sonne zu sitzen und das Jahr mit Prosecco einzuläuten. Puh! Es geht kaum besser! Oder im Februar die Ruhe zu geniessen, wenn die Touristen noch weit weg sind und man sich Zeit nehmen kann, in Ruhe durch die Altstadt zu spazieren oder Orte zu besuchen, die sonst völlig überfüllt sind. So sind wir in die Fondation Maeght in St. Paul de Vence gegangen. Diese Privatsammlung beeindruckt mit Giacometti, Mathys, Kandinsky. Leider gibts im Sommer kein Durchkommen! Auch St. Paul de Vence gehört zu unseren Lieblingsorten. Bevorzugt fahren wir mit dem Bus von Nizza dorthin, das ist entspannt und man muss sich weder um einen begrenzten Parkplatz sorgen, noch nach dem Weg suchen. Jetzt kann man die Gassen für einmal ohne Touristenmassen fotografieren. In der Ruhe lässt sich die Idylle noch viel besser aufsaugen und man verliebt sich auch in den Winnter an der Côte!

Die legendäre Promenade des Anglais

Gerade habe ich Nizza im Frühling wieder erlebt. Den Frühling, den man von früher kennt. Gemässigtes, stabiles, sonniges Wetter mit angenehmen Temperaturen. Das Klima hat sich auch stark verändert in den letzten 20 Jahren. Das Wetter ist nicht mehr von März bis Oktober stabil, sondern es regnet oft, teilweise Wochenweise, wie letztes Jahr und auch im Sommer gibt’s Gewitter und Regenfälle, die es früher nie gab. Zum Regenprogramm gibt´s natürlich auch Tipps. Aber ganz ehrlich, bei Regen kriege ich den Koller!

Wir sind eben 3 Tage in Nizza gewesen. Und haben Orte besucht, die noch in der Stille lagen. Wie St. Jean Cap Ferrat mit der Halbinsel, die sich wunderbar umwandern lässt. Ein Naturparadies mit der wilden Küste, dem rauen Meer, den Düften und den unglaublichen Farben. Im Sommer kann man sich hier zu Fuss kaum fortbewegen, weils zu voll und zu heiss ist. Aber jetzt ist es herrlich gewesen. Oder Eze Village. Das kleine Dorf klammert sich an den Felsvorsprung. Im Sommer streiten sich alle um den letzten Platz im Restaurant oder den letzten Parkplatz. Jetzt wars einfach wunderschön.

Im Moment entdecke ich die Côte gerade neu. Nizza und seine Winkel, Pärke, Aussichtspunkte. Nizza mit den vielen Bars & Restaurants, dem feinen Essen, guten Wein. Hier mal ein Apéro, dort eine Portion Moules et Frites. Hmmm, ich gehöre hier her, ich liebe es hier zu sein und werde auch in Zukunft nie genug davon kriegen. Und ich freue mich bereits auf die immer gleiche Aussicht, auf die immer selben Ausflüge und Spaziergänge. Aufsaugen. Abschalten. Sein und Geniessen.

Der März hats in sich! Eben war ich noch in Paris fürs Wochenende und nun schon in Mailand. Ich muss schon sagen, ich liebe das! Ich liebe es unterwegs zu sein, Neues zu entdecken, die Zeit zu geniessen irgendwo in einer fremden Stadt. Ich bin ein richtiges „Reisefüdli“ und es gibt fast nichts, was mir mehr Freude bereitet, als eine Reise zu planen, durch Reiseseiten zu stöbern, schöne Orte und Gegenden zu entdecken und ich kann die Reise selbst dann kaum erwarten. Und wenn ich alleine Reise kann ich wunderbar abschalten, in mich gehen, Kraft tanken. Reisen bereichert meinen Geist, ich sauge die Atmosphäre auf und lasse mich treiben und im wahrsten Sinne des Wortes: Wenn einer eine Reise tut, hat er was zu erzählen! Drum ich könnte gar nicht sein ohne das Reisen, es eröffnet mir jedes Mal neue Horizonte! Es verwundert daher grad nicht, dass ich die Zeit im März nutze und einfach unterwegs bin, bis im April dann der Ernst des Lebens mit meinem neuen Job wieder beginnt.

Neben Frankreich gefällt mir Italien auch sehr gut. Wahrscheinlich kommen da Heimatgefühle hoch, denn als Viertel Italienierin fühle ich mich bei den Italienern einfach wohl. Mir gefällt die laute, fröhliche Art, die Sprache, aber eben auch die Andersartigkeit, dass man nicht alles so genau nimmt, und das mit einem Achselzucken hinnimmt. Mir gefällt die Landschaft, ob am Gardasee, in Montegrotto, Venedig, Varese, Mailand oder nun Forte dei Marmi. Ich bin einfach gern in Italien. Und ich kann Italien nun endlich besser kennenlernen, da mein Schatz Italien auch so mag wie ich! Wir sitzen gerne beim Apéro, schauen den Leuten zu, trinken an einer Bar ein Espresso und quatschen meistens gleichzeitig mit allen Leuten auf italienisch – dies obwohl ich es ja gar nicht so gut kann. Aber es spielt keine Rolle, es macht einfach Spass! Hier können wir einfach sein und fühlen uns beide so mega wohl! Es ist unbeschreiblich wie wir beide hier aufgehen und wie wir beide diese Italianità lieben.

Übers Wochenende sind wir nun nach Mailand ans Eros Ramazzotti Konzert gefahren. Man kann sich das nicht vorstellen, wenn man es nicht erlebt hat. Eine Halle mindestens so gross wie das Hallenstadion voll ausverkauft, singt jedes Lied mit! Jedes Wort! Sensationell! Ich mitten drin! Ich hab auch lauthals mitgesungen! Es hat mein Herz so berührt. Die Musik, die Stimmung, das Gefühl hier sein zu dürfen, unter all diesen Menschen. Teil vom Konzert in Mailand.

Am Samstag sind wir dann in die Toscana gefahren. In den berühmten Bade- und VIP-Ort Forte dei Marmi, den wir hier vielleicht am ehesten noch wegen Michelle Hunziker kennen, die im Sommer regelmässig hier die Wochenenden verbringt und in knappen Bikinis in der Sonne räckelt. Der Ort ist obwohl ja noch gar keine Saison doch schon recht bevölkert gewesen und bietet neben Restaurants, Stand und Luxusshopping eigentlich gar nicht so viel. Wir haben die Zeit genau bei ebendem genossen – Flanieren durch die Fussgängerzone, Schaufenstershopping bei all den Luxus-Labels und Essen und Trinken in den Restaurants und Cafés. Das Meer zu sehen und einfach dort zu sitzen bei angenehmen Temperaturen. Hmmm, wie schön ist das denn! Es hat so unglaublich gut getan, wegzufahren. Kraft zu tanken, abzuschalten und zu fokussieren. Wir freuen uns jetzt schon auf unseren nächsten Ausflug nach Bella Italia!

Ich liebe Paris. Ich liebe die französische Sprache, den Stil der Pariserinnen und die Art der Franzosen sagt mir zu, wobei durchaus Unterschiede zwischen Paris und Nizza auszumachen sind. Die Quartiere vor allem das Marais, Montmartre, Quartier Latin, aber auch die Pärke wie den Jardin de Luxembourg, die Museen, die grossen Alleen, die Seine, die unzähligen Cafés, Brasserien und Restaurants, all das berührt mein Herz und ich kann dort einfach sein! Paris ist für mich auch ein Kraft-Ort, ein Ort, um zur Ruhe zu kommen, abzuschliessen, nach vorne zu schauen. Ich habe mein Paris in den letzten fünf Jahren neu entdeckt. Ich bin in kleinen hübschen Hotels abgestiegen, habe Ecken von Paris gesehen, die weg sind von den Touristenströmen, in Cafés gesessen und Weisswein getrunken, Tartine und Café au Lait zum Frühstück genossen. Ich bin bewusst anders durch Paris gegangen, um mein Paris zu entdecken. Losgelöst von den immer gleichen Dingen, die ich früher machen musste.

So habe ich im Dezember 2014 all das was mir gefällt aufgesogen und bin viel rummarschiert, hab mir Zeit genommen, Paris unter die Füsse zu nehmen. Mein Hotel lag damals im Quartier Latin. Abends hab ich die Ruhe im Hotelzimmer genutzt, um zu lesen, Karten zu schreiben, abzuschalten und mich zu fokussieren. Ich hab mir damals auch eine Tour mit einer lokalen Führerin von greeters.com durchs Marais gegönnt. Wir sind 6 Stunden durch dieses Quartier gestreift und ich hab mich noch mehr in dieses wunderbare Quartier verliebt. Lustigerweise habe ich jetzt im März die tolle Brasserie wiederentdeckt, in die sie mich damals geführt hat.

Im Mai 2016 bei grösster Hitze bin ich dann für 2 Tage nach Paris! Ich hab mit der Sonne um die Wette gestrahlt. Die Zeit für mich allein war und ist immer sehr kostbar. Ich geniesse es mir etwas Gutes zu tun, mir etwas fürs Herz und die Seele zu gönnen. An der Pont Alma gabs einen feinen Lunch, das Znacht im Montmartre, am Sonntagmorgen hab ich mir den Zmorgen im LaDurré gegönnt und im Schatten im Jardin de Tuilerie pausiert. Das Rodin Museum hat mich ebenso begeistert wie das Grand Palais! Paris ist einfach perfekt für mich!

Anfang März durfte ich nun mit meinem Schatz drei Tage in der Stadt der Liebe verbringen. Das Hotel lag diesmal im Montmartre Quartier und wir konnten zu Fuss zum Moulin Rouge spazieren und hoch bis zur Haltestelle Abbesse. Am Samstagabend war alles auf den Beinen. Wir sind am Schluss in einer Bar gewesen, nur mit jungen Französinnen und Franzosen. Die Frauen alle schön rausgeputzt. Keine Touristen weit und breit – und das nur einen Katzensprung von Moulin Rouge. Gefrühstückt haben wir dann in diesem hübschen kleinen Café in der Nähe vom Sacre Coeur, das ich noch von 2016 kannte. Und bei unseren Streifzügen durch die Stadt mit einer Fahrt auf den Tour Montparnasse, dem Spaziergang durch den Jardin de Luxembourg, dem Flanieren der Seine entlang, immer mal haben wir in einem kleinen Café eine Pause gemacht, einen Espresso getrunken oder ein Glas Weisswein. Es war herrlich Paris mit meinem Schatz zu erleben. Abends noch auszugehen, die Zeit zu geniessen, viel zu reden und lachen. Gemeinsam Paris neu zu entdecken, Altes wiederzusehen und sich einfach nur glücklich und wohl zu fühlen. Paris, mon amour! In der Tat so verliebte Tage habe ich glaub noch nie in Paris erlebt. Es war perfekt!

Tipps

Die Reisen buche ich immer ganz unterschiedlich. Ich schaue auf ebookers.ch, railtour.ch, trivago.ch oder die einzelnen Fluggesellschaften nach Preisen und vergleiche jeweils. Mein Limit für ein verlängertes Weekend ist 500.- Franken für Flug/Zug und Unterkunft mit 2-3 Nächten. Ich bin der Meinung gut muss nicht billig sein. So sind wir jetzt für 2 Nächte / 3 volle Tage mit Flug und 4*-Hotel für 500.- Franken zusammen in Paris gewesen! Wir hatten einen Direktflug mit AirFrance, mein erster AirFrance-Flug. Und der Service war sehr gut! AirFrance hat mich für diesen Kurzstreckenflug voll überzeugt! Das Hotel Trinité Haussmann war auch super für Pariser Verhältnisse sowieso! Da die Zimmer normalerweise ja sehr eng sind! Auch die Lage war super und wir konnten uns gut und schnell in den Quartieren, die wir mögen bewegen. Das Montmartre bietet auch am Abend viele Restaurants, Bars und Cafés, die auch von Pariserinnen und Parisern besucht werden.