Sportferien im Süden verbringen. Etwas Sonne und Wärme tanken. Das ist meine schönste Vorstellung. Mit meiner Süssen bin ich von Basel nach Nizza geflogen. In weniger als einer Stunde ist man am Mittelmeer. Wir haben zum ersten Mal vom Flughafen zum Hafen das neue Tram genommen und sind so in gut einer halben Stunde mitten im Zentrum von Nizza angekommen. Und wenn man das Bus-System etwas kennt, kann man auch gleich einen Anschluss-Bus finden, der einem noch in andere Ecken der Stadt und uns natürlich zu unserer Wohnung bringt. Der ÖV in Nizza ist wirklich top. Wir finden Preis-Leistung stimmt auch voll, oder was will man sagen, wenn man eine Tageskarte für 5 EUR und eine 7-Tage-Karte für 15 EUR bekommt. Und diese Verbindung mit dem Tram vom Hafen zum Flughafen macht Nizza noch attraktiver für Touristen. Und ich bin sicher, dass die Gegend rund um den Hafen ebenfalls nochmals an Attraktivität gewinnen wird.

Immer wieder Neues in Nizza

Wir haben unsere Lieblingsorte in Nizza besucht, sind in den Gare du Sud zum Zmittag, haben in unserer Lieblingsbar den Apéro genommen und in unserem Lieblingsrestaurant unsere Moules et Frites gegessen. Wir haben auch wieder viel Neues entdeckt. Unser Radius wird immer grösser und wir lieben es neue Orte und Quartiere zu durchstreifen. So sind wir in den Parc du Ray, der erst im Januar eröffnet wurde. Er befindet sich im Norden von Nizza und soll dem Quartier neues Leben geben. Auch haben wir uns ins legendäre Hotel Negresco gewagt und dort einen exquisiten und exklusiven Apéro in der Bar gegönnt. Das beste Hotel am Platz hat uns sehr gefallen – übernachten werden wir wohl aber trotzdem nie hier. Die Promenade des Anglais und die Strassen dahinter haben wieder einen ganz anderen Charme als in der Gegend um die uns bekannte Altstadt.

Cannes

Im Gegensatz zu Nizza habe ich Cannes selten besucht und nie wirklich gemocht. Wie sich nun herausgestellt hat wohl eher zu unrecht. Wir haben die Weltbekannte und für Glanz und Glamour bekannte Küstenstadt erkundet und in den Winkeln und Gassen der Altstadt Le Suquet viel Normalität und das typisch südfranzösische Flair gefunden. Von der höchsten Stelle der Altstadt bei der Notre-Dame d’Espéerance hat man einen ganz wunderbaren Rundblick über den Hafen und die Croisette. Auch die Croisette, das Palais de Festival und die Luxusläden gehören einfach zu Cannes. Dort kann man flanieren und Schaufenster-Shopping machen. Für ausgiebiges Shopping ist dann die Rue d’Antibes geeignet. Hier sind viele bekannte Mode- und Ladenketten zu finden.

Jetzt war es mild, sonnig und ausgesprochen ruhig. Auf der Promenade konnte man gemütlich draussen essen und seinen Kaffee trinken. Wir können uns aber ausmalen, dass es im Sommer nicht so ruhig und gemächlich zu geht. Die Plätze, Strassen und Gassen rund um den Hafen, die Croisette und die Altstadt stark frequentiert sein werden. Und eine Anfahrt mit dem Auto wohl nicht mehr so einfach sein wird. Wir werden Cannes sicher im Sommer besuchen, dann aber mit dem Bus von Nizza aus.

Place Garibaldi

In Nizza lässt es sich zu jeder Jahreszeit draussen sitzen. Sobald die Sonne scheint, wird es rasch angenehm warm. Am Place Garibaldi – einem unserer Lieblingsplätze – haben wir zu Mittag gegessen. Der Place Garibaldi als erste Erweiterung der Altstadt von Nizza in Richtung Neustadt besitzt heute Gebäude mit eleganten Ockergelb Fassaden und grünen Nizzaer Fensterläden. Der Platz liegt im Herzen von Nizza, in dessen Mitte befindet sich die Statue des berühmten Giuseppe Garibaldi. Und da kamen bei mir richtige Frühlingsgefühle auf. So dort sitzen, die Sonne geniessen, ein feines Glas Wein zu trinken und durchatmen und entspannen. Das ist das Ankommen für mich. Und gleichzeitig überkommt mich dann die Wehmut – wieder wegfahren zu müssen, wo ich doch so gerne hierbleiben würde. Das Gute ist, trotz allem, zu wissen und die Möglichkeit zu haben, jederzeit wiederzukommen. Für ein Wochenende, für die Frühlingsferien, die Sommerferien, wann immer wir wollen.

Unzählige meiner Glücksgeschichten haben mit Nizza zu tun. Es gibt einen Ausblick der berührt mein Herz schon seit 25 Jahren. Es ist der Ausblick der Wohnung in Nizza auf den Hafen, das Chateau, die Promenade des Anglais und das Meer. Egal wie oft ich in Nizza bin, egal ob es morgens ist, beim Öffnen der Rollläden oder abends, wenn die Sonne untergeht. Wenn ich am Fenster stehe oder auf dem Balkon sitze, dann überkommt mich ein wahnsinniges Glücksgefühl. Nizza ist tief in meinem Herzen. Nizza ist meine 2. Heimat. Und jedes Mal fühlt es sich an, als komme ich nach Hause, wenn ich wieder den immer selben Ausblick anschaue. Ich kann mich förmlich nicht satt sehen. Wenn wir einige Tage in Nizza sind, überkommt mich eine gewisse Wehmut, nicht länger bleiben zu dürfen und nach wenigen Wochen in der Schweiz habe ich Fernweh und plane meinen nächsten Trip nach Nizza.

Mit Nizza verbindet mich eine grosse Liebe. Die Liebe zu Land und Leuten. Die Liebe zu Kultur, Sprache und Essen. Die Liebe zum Lebensstil und der ganzen Region. Die Liebe zu den kleinen Dörfern an den steilen Hängen, den wunderbaren Küstenabschnitten und der wilden Natur. Und diese Liebe gebe ich jetzt an meine Süsse weiter. Sie kommt mit seit sie ein kleines Baby ist und viele Winkel und Ecken, das Karussell, die Crêpes und der Swimmingpool sind bereits tief bei ihr verankert.

Nizza ist für mein Herz. Nizza ist Erholung, Abwechslung, Genuss und Ruhe. Wenn wir in Nizza sind müssen wir nichts und dürfen alles. Jedes Mal entdecken wir Neues und erleben Anderes. Und ich bin sicher, diese Liebe endet nie und meine Süsse ist bereits jetzt genauso vernarrt wie ich in diese Stadt an der Côte d’Azur.

In den letzten 25 Jahren hat sich Nizza verändert. Ich erinnere mich, damals wars schmutzig und eher schmuddlig. Mit der Zeit wurde die Stadt herausgeputzt. Sie haben die Promenade des Anglais verschönert. Sie haben den grossen Park rund um den Place Massena gebaut, der zum spielen, baden und verweilen einlädt. Und sie haben die Busverbindungen so günstig gemacht, dass man die Küste hoch und runter fahren kann für 1.5 EUR pro Weg. Sie haben inzwischen 2 Tramlinien gebaut. Die ältere führt quer durch die Stadt und die neue vom Flughafen bis zum Hafen. Altbewährtes und Gutes ist geblieben, Neues ist dazu gekommen.

Und auch ich hab mich verändert. Als Schülerin und Studentin habe ich Ferien mit meinen Freundinnen in Nizza verbracht. Damals, so kann ich mich erinnern, sind wir 10 Stunden mit dem Zug nach Nizza gefahren – Zeit genug zum Quatschen. Und in Nizza haben wir für Zwischenprüfungen oder Semesterprüfungen gelernt. Wir haben Ausflüge gemacht und sind Abends aus gegangen. Einmal bin ich so für 3 Tage nach Korsika – ohne Geld und saubere Kleider – aber lustig wars.

Seit 7 Jahren komme ich mit meiner Süssen nach Nizza. Wieder hat sich der Radius geändert, die Interessen. Uns ziehts zum Karussell oder in die Crêperie. Wir fahren mit dem Bus in der Gegend herum und schwimmen stundenlang im Pool. Und neu ist auch, dass ich mit meinem Schatz auch mal ein verlängertes Weekend oder Silvester in Nizza verbringe. Wir abends die vielen guten und auch altbewährten Restaurants testen und es uns so richtig gut gehen lassen. Glücksmomente pur zu zweit oder zu dritt.

…Ski fahrt die ganzi Nation.

Ski fahren liegt voll im Trend – bei Familien, Paaren, Jungen und Alten. Und es scheint irgendwie keine Frage des Budgets zu sein. Zumindest ist das mein Eindruck. Ich persönlich finde Ski fahren voll toll, aber auch mega teuer.

Vor 3 Jahren habe ich meine Freude am Ski fahren wieder für mich entdeckt, nachdem ich mehr als 10 Jahre nicht mehr auf den Skiern gestanden bin. Davor war ich schon ein richtiges Schnee-Häsli und bin im Winter nicht nur Tage und an einzelnen verlängerten Weekends auf der Piste gewesen, sondern auch in die Skiferien gefahren.

Ski fahren habe ich auf dem Pizol und Flumserberg gelernt. Ich erinnere mich gut an die Zeit als kleines Mädchen, als ich mit meinem Bruder und meinem Papa den ganzen Tag auf den Skiern stand und nicht genug kriegen konnte. Die Sandwichs, die meine Grossmutter gemacht hat, hat mein Vater in einer riesigen Bauchtasche mitgenommen und im Gondelbähnli haben wir sie jeweils verputzt. Es war mega toll, so mit meinem Vater unterwegs zu sein. Als ich älter war, bin ich auch immer ins Skilager gefahren. Und habe viele Erinnerungen an tolle Skigebiete in der Schweiz.

Neues Material und neue Technik mit Skilehrer kennenlernen

Nach einer 10jährigen Pause – hab ich mir vor 3 Jahren ein Skiweekend gegönnt. Mit einer Kollegin fuhr ich nach Davos für ein Weekend. Die ganze Ausrüstung habe ich mir in Davos gemietet und auch einen Skilehrer für einen halben Tag organisiert. Ich wollte nach so langer Zeit einfach nichts riskieren. Neues Material, neue Technik – ich war einfach unsicher und wollte zuerst die Technik mit dem Caving-Ski lernen, bevor ich allein auf die Piste gehe. Es hat so wahnsinnig viel Spass gemacht und die Erinnerungen an meine Kindheit aber auch die Skiferien von früher, haben so viel Lust auf mehr gemacht, dass wir im 2018 Skiferien in Arosa gebucht haben. Meine Süsse ist in die Mini-Skischule, meine Mama hat auf sie aufgepasst und ich bin mit meinem Papa über die wunderbaren Hänge von Arosa gefahren. Es war so toll.

Skifahren fürs kleine Budget

Grundsätzlich finde ich Ski fahren sehr teuer. Nicht nur die Ski-Ausrüstung, auch die Tageskarten, die Unterkünfte, Essen und die Anfahrt gehen ins Geld. Ganz zu schweigen von Skischule für Kinder. Ich habe deshalb lange überlegt, wie und ob ich Ski-Tage verbringen möchte.

Um Geld zu sparen vor Ort haben wir nun eine Saison lang Ski gemietet. Bereits Ende November sind wir schon auf den Skiern gestanden. Wir haben ausgerechnet, dass wir mindestens 6x auf die Ski stehen müssen, damit es günstiger wird als eine Tagesmiete in den Bergen. Ausserdem haben wir festgestellt, dass man Tageskarten online voraus günstiger buchen kann. Auch gibt es vergünstigte Ski-Pässe z.B. von Raiffaisen oder über Snow’n’rail von der SBB. Z.B. inkludieren Hotels auch die Skipässe ab 2 Übernachtungen. M-Cumulus und Coop bieten ausserdem Angebote 2 Übernachtungen inkl. Frühstück und 1x Abendessen. Solche Angebote sind auch immer interessant.

Kleine Skigebiete mit Charme

Wir haben beschlossen erst mal in die kleineren Ski-Gebiete zu fahren. So waren wir auf dem Pizol – dem Skigebiet aus meinen Kindertagen. Wir haben auf der Furt übernachtet und sind den ganzen Tag auf den Skiern gestanden. Die Übernachtung hat 220.- Franken gekostet inkl. Halbpension. Dann hat die Tageskarte je 57.- Franken und die Pausen für Getränke und Essen ca. 50.-. Das Skigebiet ist ganz toll und hat wunderbar präparierte Pisten. Für mich neu war, dass wir auch auf die Bad Ragazer Seite traversieren konnten. Wir haben den Tag auf dem Pizol sehr genossen und werden Mitte Februar gleich nochmals ein Weekend dort verbringen.

Der erste Arbeitstag ist ja immer mit ganz unterschiedlichen Gefühlen oder Erwartungen verbunden. Einerseits ist da die Aufregung, wie denn die neuen Kollegen sind, wie der Empfang sein wird, wie der Arbeitsplatz aussieht, ob man evtl. überhaupt einen Arbeitsplatz hat, ob irgendein Einführungsprogramm besteht und und und… jeder hat da so seine persönliche Erfahrung gemacht. Nachdem ich bei einer früheren Stelle mal erlebt hab, dass ich weder einen funktionierenden Laptop noch einen aufgeräumten Arbeitsplatz vorgefunden hab, habe ich meine persönlichen Erwartungen auf Null runtergeschraubt. Das hat zur Folge, dass ich nur noch positiv überrascht werden kann.

Ich bin also an meinem ersten Arbeitstag pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt bei meinem neuen Arbeitgeber eingetroffen und wurde zu meiner Überraschung von der Assistentin sehr nett empfangen. In meinem Büro – ich habe sogar ein Einzelbüro – war ein nettes Kärtchen und ein Blümchen auf dem Tisch. Der Laptop wurde mir, nach einer Vorstellungsrunde und der Begrüssung durch meinen direkten Vorgesetzten, vorbeigebracht und erklärt. Und im Einführungsprogramm erhalte ich die Gelegenheit einen Einblick in das Unternehmen zu bekommen.

Abgesehen davon, dass ich mich schon den ganzen Tag über all dies gefreut habe, spüre ich auch eine tiefe Dankbarkeit. Jede Begegnung, die ich seither gemacht habe, beruht auf Respekt und Wohlwollen. Jeder ist offen und interessiert. Jeder denkt mit. Es ist kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Und das ist wunderbar.

Manchmal gibt es Begegnungen, die berühren einen zutiefst. Sie kommen völlig unerwartet aus dem Nichts und es ist wie ein Sturm, der über einen fegt. Mit den Gefühlen weiss man dann nicht wie umgehen. So eine Begegnung hatte ich vor einigen Tagen. Wir waren im Familien-Gottesdienst der vereinigten Kirchen in Bremgarten, dazu gehören die evangelische, reformierte, neuapostolische und katholische Kirche. Der Jugendchor, bei welchem auch meine Süsse mitsingt, war ebenfalls dabei. Es ging um das Thema Einheit – die Einheit des Glaubens, die Einheit der Gemeinschaft. Es ging um die Gemeinschaft trotz aller individuellen Bedürfnissen jedes einzelnen.

Zu Beginn habe ich die Bekanntschaft einer wunderbaren Frau gemacht, die ich nicht kannte. Sie war eine Fremde und doch habe ich gerade eine intensive Verbindung gespürt. Beim Teilen des Brotes sind wir ins reden gekommen und haben gleich mehrere Gemeinsamkeiten festgestellt, die jede für sich geprägt hat und uns zu diesen starken und positiven, charismatischen und strahlenden Frauen werden liess, die wir sind. Wir haben in dem Moment beide eine sehr tiefe Dankbarkeit empfunden und konnten nicht genug reden. Abends haben wir sogar noch telefoniert und auch da konnten wir kaum aufhören. Es war so intensiv, dass wir uns spontan verabredet haben. Für mich ist es ein absoluter Wow-Moment. Diese Begegnung macht mich unendlich dankbar und glücklich und das an einem Sonntag, an dem ich dachte, ich höre jetzt einfach meine Süsse singen. Einem Sonntag, der doch so völlig unspektakulär begonnen hat, wurde plötzlich ein Highlight.

Was gibt es schöneres als Kuchen und Torten zu backen und dann mit lieben Menschen den Sonntagnachmittag zu verbringen.

Am Sonntag stand ich also wieder einmal in der Küche und habe ein tolles Gugelhopf Rezept ausprobiert, das bereits ganz fein Lust auf Frühling gemacht hat. Ausserdem habe ich unsere beliebte und gern gegessene Fruchtwähe dazu gezaubert.

Der Gugelhopf besticht durch den frischen Zitronengeschmack und den Mohn. Und er ist einfach luftig und leicht.

Zum Rezept: luftiger Zitronen-Gugelhopf mit Mohn

250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
4 Eier
2 Bio-Zitronen
250 g Mehl
20 g Mohn
1 TL Backpulver
100 g Puderzucker
50 g Crème fraîche
wenig Mohn

Und so wird’s gemacht:

Backofen auf 180°C vorheizen.

Butter, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und verrühren. Ein Ei nach dem anderen darunterrühren und weiterrühren bis die Masse hell ist. Von den Zitronen Schale abreiben. Saft auspressen, ergibt etwa 2dl. Davon 1 dl dazugeben. Rest beiseite stellen.

Mehl, Mohn und Backpulver vermischen und unter die Masse rühren. Dann den Teig in die mit Butter ausgeriebene und Mehl bestäubte Form geben. Und ca. 50 min in der unteren Hälfte des Ofens backen.

Wenn der Gugelhopf etwas ausgekühlt ist, auf eine Kuchenplatte stürzen. Mit einen Holzspiess Löcher stechen und vorsichtig den Saft darüber giessen und ganz auskühlen lassen.

Dann Creme Fraiche mit Puderzucker verrühren und die Glasur über den Gugelhopf giessen. Mit wenig Mohn dekorieren.

Schnelle und unkomplizierte Zwetschgen-Wähe

Kuchenteig rund

Mandeln

500g Zwetschgen oder andere Früchte (z.B. Aprikosen, Rhabarber, Äpfel, Kirschen, etc.)

200g Creme Fraiche

3 Eier

3 EL Zucker

3 EL Maizena

1 Pk Vanillezucker

So wird’s gemacht:

Backofen auf 230° C / Unter-/Oberhitze vorheizen Den Teig mit Backpapier auf ein rundes Kuchenblech geben. Mit einer Gabel dicht einstechen. Mandeln darüberstreuen, dass der Kuchenteig bedeckt ist. Dann die Zwetschgenhälften schön verteilen.

Für den Guss alle Zutaten gut vermischen und über die Früchte giessen. Für 35 Minuten ab in den Backofen, bis die Währe eine schöne Bräune hat.

Wenn ich backe und koche, vergesse ich die Zeit. Und dann an einem schön gedeckten Tisch zu sitzen und beim Kaffee die feinen Sachen geniessen und ein gutes Gespräch zu führen, ist für mich wahre Freude. Ich bin über solche kleinen Momente des Glücks sehr dankbar.

Wenn ich so an 2019 zurückdenke, dann überkommt mich ein feines Lächeln und ein sehr grosses Gefühl des Glücks und der Dankbarkeit. Zwar hatten wir im 2019 auch unsere Ups and Downs, aber die Erlebnisse mit meiner Süssen und meinem Schatz haben das Jahr geprägt und lassen es zu einem ganz besonderen werden.

Heraussticht, dass wir viele Kontakte und Freundschaften knüpfen konnten und noch näher Zusammengewachsen sind. Als Paar oder als Familie waren wir einfach gut drauf, entspannt, zufrieden und glücklich, dass wir Zeit zusammen verbringen dürfen. Wir geniessen es einfach, wenn wir zusammen sind – unterwegs müssen wir nicht mal unbedingt sein. Entspannt, zufrieden und glücklich mit sich zu sein, ist meiner Meinung nach auch der Schlüssel. Wir strahlen das förmlich aus, haben Musse und genug Neugier. Wir parlieren auf Französisch, Italienisch, Englisch oder auch Dialekt und sind fröhlich und aufgestellt – wie wir halt sind. Der Rest passiert ganz allein und wir durften so ganz viele wunderbare Begegnungen machen im 2019 und neue Freundschaften schliessen. Es ist fantastisch und bereichert unser Leben und unsere Beziehung.

Zu den Höhepunkten gehören unsere unzähligen Ausflüge, Weekend-Trips und Reisen, die uns auch immer in Erinnerung bleiben. Nizza gehört, obwohl es immer speziell ist und wir es unheimlich geniessen dürfen, einfach zu unserem Lebensraum. Und Nizza ist nicht minderbedeutend für uns. Nizza hat sich als grosse Liebe gefestigt. Getoppt hat aber unsere luxuriöse Kreuzfahrt im Mittelmeer aber alles, was wir in unseren früheren Leben und auf unseren bisherigen Reisen erleben durften. Dies ist so, wenn ich die vielen Bilder anschaue, die ich gerade sortiere aber auch, wenn ich in mich hinein höre. Sowas unglaubliches wird es wohl auch nicht zweimal geben. Einerseits, weil wir zu dritt unterwegs waren, andererseits, weil uns die Möglichkeit geboten wurde auf der MSC Fantasia in der Yacht Club Klasse zu reisen. Mit den vielen Vorzügen, die dieses Schiff im Schiff Konzept bietet, wurden wir von A – Z einfach verwöhnt. Wir haben die Zeit auf dem Schiff richtig aufgesogen und einfach genossen. Die Suite, den Service, das feine Essen, die Annehmlichkeiten, die der Yacht Club bietet. Wir konnten draussen Baden, Sonne tanken und uns von A nach B schippern lassen. Auch die Ausflüge waren toll – besonders beeindruckend war Pompeij und die Führung vor Ort. Morgens, wenn es noch kaum Leute hat, ist diese Antike Ruinen-Stadt richtig mystisch.

Zwar werden wir 2020 auf keine Kreuzfahrt gehen, haben aber schon einige tolle Ausflüge, Trips und Reisen geplant. So werden wir – ganz nach meinem Motto – jedes Jahr einen neuen Ort zu bereisen nach Bordeaux fahren und den Wein, das Meer und die Landschaft erkunden. Auch fahren wir im Frühling nach Rom und freuen uns schon über ein ganz besonderes Highlight – mehr dazu aber dann im Bericht. Und im Herbst führt uns die Reise in unser geliebtes K und K nach Österreich/Ungarn. Meine Süsse freut sich bereits auf die Schlösser und alles rund um Franz und Sissi.

Kaum zu glauben, dass bereits das Jahr 2019 Geschichte ist und somit ein Jahrzehnt zu Ende geht. Wenn ich so zurückschaue auf das letzte Jahrzehnt und wo ich heute stehe, wer ich heute bin, dann bin ich stolz und dankbar. Ich habe mich vom unsicheren Mädchen zur starken Frau entwickelt. Und das macht mich echt happy. Und es ist wahnsinnig viel passiert in diesen 10 Jahren. Vor 10 Jahren dachte ich der Lebensplan sei klar – Heirat, Familie, Kinder, Arbeit. Alles schien so, als wäre es gegeben und ich würde es genauso leben, wie ich es eben auch gelehrt wurde oder vorgelebt bekommen hab. Anfang des Jahrzehnts habe ich geheiratet und jetzt zum Ende wurde ich geschieden. Wär hätte das gedacht. Ich habe mein Leben in den letzten 10 Jahren einmal komplett umgekrempelt. Allen Unkenrufen zum Trotz, bin ich beharrlich meinem Herzen gefolgt. Und heute stehe ich da und freue mich auf das neue Jahrzehnt – auf alles was kommt. Denn ich spüre tief in mir, dass es grossartig wird. Den Ballast des letzten Jahrzehnts habe ich im 2019 gelassen. Vieles beruflich und privat abgeschlossen. Vieles hat sich auch beruhigt. Denn die Jahre nach der Trennung waren auch eine Suche. Eine Suche nach dem wahren Ich. Wer will ich sein und was will ich tun, mit wem will ich mein Leben verbringen und wie will ich denn dieses Leben leben. Und ich weiss, dass sich im 2020 mein beruhigtes Leben mit meiner Süssen, meinem Partner, meiner Familie und meinen Freunden verbringen und einen anspruchsvollen und spannenden Job haben werde.

Über die angekündigten ruhigen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr – hatte ich genug Zeit zum Nichtstun. Einfach die Sonne geniessen, viel schlafen und ausruhen, lesen und Seele baumeln lassen. Und vor allem bewusst nicht-denken. Es war perfekt. Und im Unterbewusstsein haben sich weitere Weichen gestellt und Punkte herausgeschält, die mir für 2020 wichtig sein werden. Dieses sein lassen, lässt mein Herz springen. Ich musste nichts tun und hab nun Klarheit.

Ich hatte Zeit 2019 Revue passieren zu lassen. Highlights waren wie hier auf dem Blog beschrieben all die Reisen, Kurztrips und Ausflüge mit meinem Schatz und meiner Süssen. Wir sind als Familie im 2019 zusammengewachsen und haben einen vertrauten Rhythmus und Umgang miteinander gefunden. Wir kennen uns jetzt so richtig gut und geniessen unsere gemeinsame Zeit, auch wenn wir mal nicht unterwegs sind. Aber Familie ist das grösste für uns. Wer hätte gedacht, dass wir zu Dritt so viele glückliche und innige Momente verbringen.

Selbstbestimmt und frei – so bestreite ich mein Leben!

Im 2019 habe ich meine Ehe und meinen Job gelassen. Hier einen Schlussstrich zu ziehen war wichtig. Nun sind die Dinge, die mir nicht gut getan haben, ein für alle Mal geregelt und ich kann nach vorne blicken. Es waren emotionale Befreiungsschläge und ich fühle mich stark und unabhängig, meinen Weg mit den Menschen zu gehen, dir mir gut tun – beruflich und privat. Trennungen und Scheidungen – und das sage ich aus eigener Erfahrung – sind sehr belastend, kostspielig und mit viel Schmerz und Tränen verbunden. Und solange die Scheidung nicht vollzogen ist, ist es effektiv so, dass man nicht richtig frei ist. Und heute bin ich frei auch finanziell. Ich bestreite mein Leben selbstbestimmt.

Mein Motto: „Leben und leben lassen.“

Selbstbestimmt zu sein, keine Angst zu haben und sich seiner Werte bewusst zu sein, genau das hat mir auch im Job geholfen. Ich hab zwar geduldig versucht im Job, den ich im April letzten Jahres begonnen hab, Fuss zu fassen. Aber es sollte oder wollte nicht klappen. Beruflich gesehen, was das 2019 wohl ein Zwischenjahr oder ein weiteres Lehrjahr. Letztlich kann ich aber sagen, mein Bauchgefühl lügt nie. Ich habe auch gelernt, dass meine Werte, die ich für mich habe, wie Respekt, Anstand, Freundlichkeit, Offenheit und Toleranz auch im Beruf ganz wichtig für mich sind und ich diese Werte auch bei meinem Arbeitgeber wiederfinden muss. Ich lebe nach dem Motto «Leben und leben lassen.» nur leider verstehen diese Einstellung nicht alle. Ich habe auch gelernt, dass ich zu meinen Emotionen stehen kann und ich mich nicht verstecken muss. Wenn Menschen zusammenarbeiten gibt es Reibereien und es ist nicht immer einfach, aber ich erwarte, dass man so viel Charakterstärke besitzt, um trotzdem vernünftig zusammenzuarbeiten. Der bewusste Umgang mit mir hat mir geholfen, diese Sicht einzunehmen und beharrlich daran festzuhalten. Es hat mir auch gezeigt, dass es manchmal besser ist, einfach weiter zu gehen, wenn es nach intensiven Gesprächen und dem Versuch, verständlich zu machen, was man will, nicht funktioniert. Ich bin daher auch gespannt, wie ich mein Wissen, meine Lebenserfahrung und Vorstellungen von einer guten Zusammenarbeit in meine neue Rolle einbringen kann.

1000 Dinge und Ideen zu tun im 2020

Fürs 2020 habe ich eigentlich keine Vorsätze gefasst, sondern ich möchte die Achtsamkeit und Bewusstheit in meinem Leben festigen. Dies im Bereich Gesundheit, Ernährung und Sport. Ich möchte mich noch mehr mit gesunder Ernährung befassen und hier eine Rezeptsammlung mit leckeren, einfachen und schnellen Gerichten für den Alltag plus unsere Lieblingsgerichte zusammenstellen. Sozusagen mein eigenes Kochbuch für ein gesundes Leben. Dazu gehört natürlich auch die nötige Portion Bewegung und die Freude daran sich gemeinsam zu bewegen. Hier wirds also auch Tipps und Ideen für gemeinsame Familien-Bewegungs-Erlebnisse geben.

Beruflich werde ich auch voll durchstarten. Ich freue mich jetzt schon auf meine neue Rolle und bin voller Motivation und Energie mein Wissen und Know-How einzubringen.

Und wir werden wieder Reisen, an noch unbekannte aber auch bekannte Orte. Bereits haben wir viele Reisepläne geschmiedet. Ich bin gespannt, was das noch junge Jahr bringt und ich freue auf jeden der verbleibenden Tage im 2020.

Weihnachten und die Feiertage haben für mich immer eine ganz besondere Bedeutung. Neben Zeit, die wir dann im Kreise der Familie verbringen, ist es auch die Zeit des Innehaltens, der Rückschau und der Erholung. In der Regel bin ich nach einem ereignisreichen, intensiven und langen (Arbeits-)Jahr jeweils müde und froh, mich mit meiner Süssen und meinem Schatz einfach mal zurückziehen zu können. In den letzten Jahren habe ich bewusst die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr oft für mich und ohne viel Programm verbracht. Gedanken sortieren und mich fokussieren, herausschälen, was ich im neuen Jahr erreichen will und mir vornehme zu tun.

Damit alles aber passt und wir uns richtig in diese kuschlig, erholsame Familienzeit zurückziehen können, wird’s nochmals geschäftig. Emsig organisieren wir alles für die Feiertage – vom Christbaum über die letzten Geschenke bis zum Menü planen wir alles schon in den Wochen davor. Wir bestellen das Fleisch vorab beim Metzger, kaufen Champagner und guten Wein und auch die restlichen Lebensmittel und versuchen nicht noch am 24. Dezember in letzter Hektik in den Laden rennen zu müssen. Die gute Planung ist einfach das halbe Leben.

Auch ein echter Christbaum darfs sein

Dieses Jahr haben wir uns besonders auch darüber Gedanken gemacht, ob wir nun einen Christbaum kaufen sollen oder einen im Topf mieten. Seit Jahren kaufe ich den Baum immer am selben Ort. Einer Christbaum-Kultur in der Region. Diese Familie lebt unter anderem vom Verkauf der Christbäume. Deshalb haben wir uns für dieses Jahr nochmals entschieden unseren Baum dort zu kaufen. Und im Gespräch mit dem Inhaber haben wir wichtige Fakten erfahren, die unsere Entscheidung noch bestärkt haben. Zum Beispiel sind Tännchen nicht lange überlebensfähig, wenn sie in einem Topf aufgezogen werden und auch der Irrglaube, dass man ihn vom Topf in die Erde und ein Jahr später wieder in den Topf pflanzen kann, funktioniert real nicht. Eine Hektare Weihnachtsbaumkultur bindet während der Wachstumszeit von zehn Jahren bis zu 145 Tonnen CO2 und produziert gleichzeitig bis zu 105 Tonnen Sauerstoff. Auch sind solche Baumkulturen ein willkommener Lebensraum für viele Tierarten. Wir freuen uns nun, unser Schweizer Naturbaum in unserer Stube zu schmücken und ihn mit all den Lichtern bei Weihnachtsmusik zu geniessen.

Weihnachten ganz entspannt

Bereits mit dem Beginn der Weihnachtsferien stellt sich bei uns diese Feiertagsstimmung ein. Wir fahren runter, gehen alles gemütlich an und sind so am 24. Dezember bereits im Feiertagsmodus. Mit Musse stehe ich dann den halben Tag in der Küche, um mein Weihnachtsmenü vorzubereiten, den Tisch schön zu dekorieren und alles vorzubereiten für den Heiligabend.

In der Regel gehen wir nach einem feinen Znacht in die Mitternachtsmesse. Diese Tradition hat sich in den letzten Jahren so ergeben und ich geniesse es an diesem Abend mit einem Moment der Achtsamkeit und den Gedanken bei sich ausklingen zu lassen. Besonders überwältigend und berührend ist einfach immer, wenn alle in der nur von Kerzen beleuchteten Kirche Stille Nacht singen. Das ist Gänsehaut pur. Dies mit meinen Liebsten zu erleben und bewusst zu werden, dass ich dann genau dort am richtigen Ort bin in diesem wundervollen Leben.

Zeit für Rückschau und Erholung

Ich freue mich also ganz besonders auf die Feiertage. Und es ist mir wichtig in den Tagen vor Jahresende das alte Jahr abzuschliessen – gedanklich. Dankbar zu sein für die wunderbaren Momente und Erlebnisse, die ich mit meiner Familie, meinen Freunden und mit meinem Schatz und meiner Süssen erleben durfte. Aber auch anzuerkennen, was nicht so gut lief, was ich ändern möchte, wo ich mich ändern möchte und was ich im neuen Jahr mit neuer Energie, neuem Mut und neuer Lebensfreude anpacken will. Gespannt und neugierig was das neue Jahr bringt. Ich spüre, dass seit ich achtsamer und näher bei mir bin, ich diese letzte Woche im alten Jahr viel bewusster wahrnehme und auch das Revue passieren eine ganz andere Qualität hat. Meine Wünsche und Ziele fürs neue Jahr auch immer mit meiner Achtsamkeit und der Dankbarkeit für mein Leben zu tun haben. Es geht mir ganz stark darum im Bewusstsein für mich selbst zu sein und auch in Zukunft zu lernen und mich ganz genau wahrzunehmen.

Dieses Jahr werden wir zum ersten Mal ab dem 25. Dezember eine Woche am Stück mit meiner Süssen verbringen. In den Jahren zuvor war dies leider nicht möglich und mich hat dieses ständige hin und her zwar immer gestört, aber ich konnte letztlich wenig dagegen ausrichten. Umso mehr freue ich mich nun auf diese Woche und auf Nizza in der Weihnachtszeit und ein weiteres Silvester dort und die Zeit gemeinsam als Familie zu verbringen.

Eine besondere Freude in der Vorweihnachtszeit ist das gemeinsame Basteln mit meiner Süssen. Ich kann mich gut erinnern, dass ich selber mit meiner Mutter immer gebastelt habe zu Weihnachten und schöne selbstgemachte Dinge an mein Grossmami, Gotti und Götti verschenkt habe.

Ich habe mir in den letzten Jahren einiges einfallen lassen. So ist einiges an lässigen Sachen zusammengekommen. Als meine Süsse noch kleiner war, war es viel schwieriger mit ihr zu basteln, aber für einen selbstbemalten Rahmen mit einem schönen Bild oder eine bemalte Hülle für die Zündholzschachtel aus Holz hat es noch bald gereicht. Wichtig ist ja die Geste, die zählt. Und mir bedeutet es viel mit meiner Kleinen so Zeit zu verbringen, mit ihr zu basteln und etwas mehr oder weniger Sinnvolles herzustellen. Und auch etwas Kleines macht allen Freude.

Akryl-Schneidebretter bemalen

Vor 3 Jahren hat sie Akryl-Schneidebretter bunt bemalt mit wasserfester Farbe von Gonis. Die Schneidebretter sind im Geschirrspühler waschbar und die Bemalung hält gut.

Selbstgeröstetes Granola im bemalten Glas

Letztes Jahr haben wir zusammen Müesli-Gläser gestaltet und selber Granola-Müesli hergestellt.

350 g kernige Haferflocken

100 g Mandelblättchen

50 g Walnüsse grob gehackt

50 g Kokosflocken

30 g Sesamsamen

3 TL Zimt

180 g flüssigen Honig

6 EL Öl

100 g Trockenfrüchte wie Cranberries, Aprikosen, etc.

Alle Zutaten (bis auf die Früchte) in einer grossen Schüssel vermischen. Dann den Mix auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech flach verteilen. Die Mischung bei zirka 180° C (kein Umluft) ca. 20 Minuten lang backen.
Das Müesli alle 10 bis 15 Minuten wenden, damit es schön knusprig wird. . Nach dem Abkühlen mit den Trockenfrüchten mischen und in die Gläser abfüllen.

In einem Müesli-Glas aufbewahren.

Trinkschokolade

Passend zum Granola-Müesli haben wir ausserdem Trinkschokolade hergestellt.

  • 200 g Dunkle Schokolade
  • 200 g weiße Schokolade
  • 10 Eisstiele (Es gehen auch Cake-Pop-Stiel oder Holz-Teelöffel)
  • 10 Plastik Schnappsgläser 2cl
  • Streusel / Mini Marshmallows als Verziehrung

Die Schokolade getrennt klein hacken und im Wasserbad bei geringer Wärmezufuhr schmelzen. Mit Teelöffeln (oder auch einem Spritzbeutel) erst die weiße Schokolade zur Hälfte in die Becher füllen. Das Schnappsglas ein paarmal auf den Boden klopfen, damit die Schokolade glatt wird. Ein wenig abkühlen (aber nicht hart werden) lassen.

Die dunkle Schokolade vorsichtig oben drauf geben. Wieder das Schnappsglas ein paar Mal auf den Boden klopfen, damit die Schokolade glatt wird und einen Eisstiel gerade oben rein stecken. Danach Streusel oder Marshmallows obendrauf und für 2-3 Stunden in den Kühlschrank.

Wir haben die Trinkschokolade-Stiele in Säckchen verpackt und zu den Gläsern mit dem Granola mitgegeben.

Bienenwachstücher selber gemacht

Bienenwachstücher liegen ja voll im Trend. Deshalb habe ich mich im Internet schlau gemacht, wie man diese herstellen kann und was es für Zutaten braucht. Man findet heute bereits vollständige Sets zur Herstellung mit allen Zutaten online. Es geht aber auch, wenn man die einzelnen Zutaten einzeln bestellt oder organisiert. Ist einfach etwas aufwändiger. Die Herstellung selber ist dann ich so eine Hexerei, wenn auch eine etwas klebrige Angelegenheit.

Ich habe auf dem Internet unter:  https://loumalou.ch/bienenwachstuch-selber-machen/ alle wichtigen Informationen gefunden.

Alle Zutaten habe ich online bestellt:

60g Bienenwachs

40g – 50g Harz

10 g Mandelöl

Baumwollstoff

Diese Zutaten reichten bei uns für insgesamt 15 Tücher, in verschiedenen handlichen quadratischen Grössen. Damit der Rand nicht zu stark ausfranst, haben wir eine Zickzack-Schere zum Zuschneiden der Stoffstücke genommen.

Tools

Leere mittlere Konservendose

Alter breiter Pinsel

Pfanne für das Wasserbad

Altes Bügeleisen und Backblech

Backpapier

Harz mörsern, damit die Stücke nur noch grobkörnig sind, in die Konservendose geben und im Wasserbad unter Umrühren mit einem Holzstab schmelzen. Das dauert ziemlich lange und es ist – wie das Wort sagt – harzig, bis es zähflüssig oder weich wird.

Sobald das Harz einigermassen geschmolzen ist, Bienenwachs und Öl dazugeben und im Wasserbad weiter langsam schmelzen. Immer gut umrühren und geduldig sein, bis alles geschmolzen ist.

Sobald alles geschmolzen ist, kann man beginnen die Baumwolltücher zu bestreichen. Dafür legt man zuerst Backpapier auf ein Blech und dann den Bauwollstoff drauf. Mit der Mischung wird das Tuch nun grob bestrichen. Dann ein zweites Tuch in der gleichen Grösse darüber legen, erneut grob bestreichen. Es lassen sich so 3-4 Tücher stapeln, diese wieder mit Backpapier abdecken und dann mit einem alten Bügeleisen ohne Dampf bügeln, bis der Wachs schmilzt. Damit alle Tücher gleichmässig werden, lohnt es sich die Tücher dann auseinander zu nehmen und jedes zwischen zwei Backpapieren zu bügeln. Ausserdem kann man so noch Wachs dazutun, sollten die einzelnen Tücher zu wenig gewachst sein. Das Wachs trocknet danach schnell und die Tücher werden steif.

Wir haben die Herstellung der Wachstücher als aufwändig und nicht ganz Kinderleicht empfunden. Als Geschenke sind sie aber mit dem gemusterten Stoff gut angekommen.

Ich habe ausserdem noch eine Anwendungs- und Pflegehinweise mitgegeben, da noch nicht alles mit Bienenwachstüchern arbeiten.

Wie benutze ich Bienenwachstücher?

Damit die Freude am Bienenwachstuch lange hält gilt es ein paar Grundregeln zu berücksichtigen:

  • Bienenwachstuch ist nicht zum Verpacken von Fleisch geeignet.
  • Sollte mal etwas im Bienenwachstuch vergessen gehen und schimmeln, rate ich das Bienenwachstuch nicht mehr weiter zu brauchen.
  • Bienenwachstuch nicht extremer Hitze aussetzen.
  • Bienenwachstuch nur mit mildem Reinigungsmittel und kaltem Wasser waschen.

Mit einem Bienenwachstuch kannst du dein Sandwich, deine Gurke, den Käse, das Brot, die Avocado, die Zwiebel, deine Schüssel etc. schnell und einfach verpacken:

  1. Das Sandwich einpacken wie du es früher mit Alu- oder Klarsichtfolie gemacht hast.
  2. Die warmen Hände gut an die „Bienenwachstuchnähte“ drücken. Das Wachs wird weich und klebt. Das Tuch wird sozusagen verschweisst. Fertig.

Analog dazu verfährt man mit Schüsseln: Tuch über die offene Schüssel legen und mit den Händen andrücken.